Sternsingeraktion 2014, St. Thomas Morus


Offizielle Pressemitteilung:

Die Begeisterung bei den Kindern, Jugendlichen und ihren erwachsenen Begleitern von der Kath. Kirchengemeinde St. Thomas Morus in Ludwigsburg-Eglosheim ist groß, als das Gesamtergebnis verkündet wird: 3.634,28 Euro haben die 18 Sternsinger für ihr befreundetes Dorf Mfida in Kamerun an Spenden ersungen. Denn drei ihrer Ferientage haben die Mädchen und Jungen dafür eingesetzt, dass Kindern in fernen Ländern eine bessere Zukunft haben. „Dass Ihr Euch so engagiert für andere einsetzt, finde ich klasse“, sagte eine ältere Dame, als sie gar nicht lange nach Kleingeld suchte, sondern einen Schein zückte und den Sternsingern in ihre Spendendose steckte.

Ähnlich äußerte sich beim Auftakt der diesjährigen Sternsingeraktion auch Bürgermeister Michael Ilk, als er zahlreiche Sternsinger aus vielen Ludwigsburger Gemeinden im Rathaus am vergangenen Donnerstag empfing. „Ihr seid ein Vorbild – auch für Erwachsene!“, so Michael Ilk. Begleitet war dieser Empfang von einem großen Medienaufgebot mit Pressevertretern und Fotografen von mehreren Zeitungen, einem Team von RegioTV, die bereits am Abend von den Ludwigsburger Sternsinger berichteten, gleich wie der Radioreporter Otmar Degen von SWR4, der die Begeisterung der jungen Akteure in kleinen Interviews einfing und am Nachmittag bereits sendete. Die Wertschätzung, die die Sternsinger dabei erlebten, motivierte für die folgenden Tage, an denen sie nun bei wechselhaftem Wetter unterwegs waren.

„Auch wenn der Samstag verregnet war“, so einer der Begleiter, „war es doch unser bester Tag. Denn dadurch haben wir viel mehr Leute Zuhause angetroffen, als beim sonnigen Sonntag.“ Wie jedes Jahr sprudelten am Abend die Kinder nur so von rührenden, spannenden und kuriosen Geschichten, die sie bei ihrem Unterwegssein erlebt haben. Ob der Mann, der an der Sprechanlage den Besuch abwies mit den Worten „Ich steh gerade unter der Dusche“ und damit viel Heiterkeit bei den Sternsinger auslöste; der Wirt, der die fleißigen jungen Leute kurzerhand zu Pizza und Döner in seinen Laden einlud oder die Dame, die wegen einer kurz zuvor erhaltenen schlimmen Nachricht zunächst ganz aufgelöst war, dann aber über den Besuch der Heiligen Drei Könige in diesem Augenblick sich ganz dankbar äußerte: „Da tut es gut, dass Ihr gekommen seid!“ Nicht zuletzt der Busfahrer, dem die Sternsinger bei seiner Pause ein Ständchen mit Segenswünschen überbrachten und sie ihm sogar noch an die Bustüre den Segen „ 20 * C + M + B * 14“ schreiben durften. „Wir haben ihn dann noch drei mal an uns mit dem Segen an der Bustüre vorbeifahren sehen, dass war eine Freude“ äußerten sich die drei Jungs der Gruppe.

So wurde auch dieses Jahr wieder spürbar, dass die Aktion für alle Beteiligten ein großer Gewinn ist. „Den Menschen, die wir besuchten“, so eine jugendliche Sternsingerin, „haben wir viel Freude und eben den Segen zum neuen Jahr in ihr Zuhause oder zur Arbeit gebracht“, „mit den kleinen und großen Spenden für das befreundete Dorf Mfida“, so Gemeindereferent Michael Friedmann, „die über die letzten sieben Jahre hinweg nun bereits über 26.000 Euro für den Bau und Betrieb der Schule und aktuell für einen Kindergarten erbrachten, konnte schon viel gutes im Dorf und der Umgebung erreicht werden.“ Und den Sternsingern brachte es das gute Gefühl, sich für benachteiligte Kinder in dieser Welt sinnvoll eingesetzt, wertvolle Begegnungen mit in den Alltag nehmen zu können und obendrein noch Tütenweise Süßigkeiten erhalten zu haben. „Die reichen weit über Ostern“, bedankte sich eine Jugendliche im mit gestalteten Gottesdienst am Dreikönigstag in St. Thomas Morus, dass einige der Schleckereien direkt an den benachbarten Tafelladen abgegeben wurden.

„Jetzt freue ich mich noch auf die Besuche in unserer Schule und im Kindergarten“, so ein ganz fleißiger König, der sich über die Einladungen der Hirschbergschule und im Kinder- und Familienzentrum Eden in dieser Woche nun noch freut und am liebsten wohl schon im Frühjahr wieder auf Tour gehen würde, als bis 2015 warten zu müssen. „Bei diesen Besuchen“, so Gemeindereferent Michael Friedmann, „wollen wir einfach den Einrichtungen eine Freude zum neuen Jahr bereiten und sind sehnlichst erwartet, was uns freut und die Kinder in ihrem Tun bestärkt.“ So waren die jüngsten Königinnen in diesem Jahr 5 Jahre alt und davon zum Teil bereits zum zweiten Mal mit dabei, bis hin zu Sylvia Sydlik, die seit mehreren Jahren ihre Töchter begleitet und somit seit 10 Jahren die Aktion unterstützt. Ihr, allen Sternsingern und Unterstützern wurde im Gottesdienst und bei einem anschließenden Fest herzlich gedankt, bei dem der Grundtenor einhellig war: „Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit dabei!“

Zu Ihrer Information die Links zu den im Artikel verwiesenen Beiträgen von SWR4 und Regio-TV, die hier nochmals anzuhören bzw. anzusehen sind:


Auf die im Radiobeitrag gestellte Frage, ob “der Fall Limburg” evtl. negative Auswirkungen auf das Spendenergebnis haben könnte, können wir nun mit einem klaren NEIN beantworten,
da die Gesamtsumme um mehrere hundert Euro die Ergebnisse der letzten Jahre übersteigt.