Krankheit



Krank sein und krank werden
Jeder Mensch hat Angst davor, krank zu werden und viele alltägliche Dinge nicht mehr selber erledigen zu können. Dennoch ist auch Krankheit ein Teil menschlichen Lebens. Keiner von uns kann verhindern, dass wir älter und gebrechlicher werden. Wir können uns aber gegenseitig zeigen, dass wir nicht alleine sind und uns auch in schweren Stunden begleiten. Im Kreiskrankenhaus Ludwigsburg übernehmen diese persönliche Begleitung der Kranken und Angehörigen die Seelsorgerinnen und Seelsorger der Klinikseelsorge. In den Pflegeheimen und daheim in der eigenen Wohnung besuchen Sie gerne die haupt- und ehrenamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Konkrete Hilfe
Konkrete Hilfe leisten im Krankheitsfall pflegerisch unsere Schwestern der Wilhelminenpflege, oder eine/e Mitarbeiter/in der Nachbarschaftshilfe.

Besuch und Gespräch
Medizinische Hilfe ist nicht alles. Unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen schenken Ihnen gerne ein offenes Ohr und besuchen Sie zu Hause. Rufen Sie einfach in Ihrem Pfarrbüro an.

Krankenkommunion
Viele ältere und kranke Menschen leiden darunter, dass sie nicht mehr zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen können. Manche würden – vielleicht gerade in der Situation der Krankheit – gerne wieder einmal die Kommunion empfangen wollen. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter besuchen Sie gerne in dem von Ihnen gewünschten Terminabständen (wöchentlich, monatlich). Wir gestalten bei Ihnen zu Hause eine kleine gottesdienstliche Feier und bringen Ihnen den Leib Christi. Wenn Sie selbst, oder ein Angehöriger oder jemand in ihrer Nachbarschaft die Krankenkommunion empfangen möchte, dann rufen Sie bitte im Pfarrbüro an, damit jemand mit diesem Dienst beauftragt werden kann.

Krankensalbung
Die Krankensalbung wurde in der Vergangenheit oft nur als „Sterbesakrament“ verstanden. Sie will aber viel mehr sein. Sie ist eine Hilfe zum Leben, ein Zuspruch der Liebe Gottes in Schwäche und Krankheit. Gott will die Menschen körperlich, aber vor allem auch geistlich stärken. Von ihm kommt die Kraft, das was auf die Menschen zukommt, auch wirklich tragen zu können. Daher sprechen wir heute nicht mehr von der „letzten Ölung“, sondern vom Sakrament der Krankensalbung. Die Krankensalbung wird Menschen jeglichen Alters gespendet, die an Leib und Seele Krankheit verspüren, ob chronisch oder akut, oder vor einer Operation stehen, ob physisch oder psychisch, auch mehrmals.
Die Krankensalbung wird durch Priester gespendet, die Sie gerne zu Hause, im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht. Ein Anruf im Pfarrbüro genügt.