{"id":10369,"date":"2025-04-09T12:09:45","date_gmt":"2025-04-09T10:09:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/?p=10369"},"modified":"2025-04-20T20:50:25","modified_gmt":"2025-04-20T18:50:25","slug":"kirchen-kalendarisches-im-april-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/2025\/04\/09\/kirchen-kalendarisches-im-april-4\/","title":{"rendered":"Kirchen-Kalendarisches im April"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eDem Geheimnis der Erl\u00f6sung geweiht&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Irene von Thessaloniki (3.\/4. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den erhalten gebliebenen Protokollakten geht hervor, dass sie wegen ihres Glaubens \u00f6ffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin: <\/strong>gegen Blitz- und Feuergefahr<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Franz von Paola (15.\/16. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Einsiedler lehren und predigen nicht; sie schweigen.<br>Und schweigend \u00f6ffnen sie sich der Stimme Gottes.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron: <\/strong>der Einsiedler und Leidenden, gegen die Pest<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aloisius Scrosoppi &nbsp;(1804-1884)<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2010 ist Aloisius wegen seines Einsatzes f\u00fcr Jugendliche Schutzpatron der <strong>Fu\u00dfballer. <\/strong>Eine Statue in der Pfarre P\u00f6tschach am W\u00f6rther See zeigt den Heiligen mit einem Fu\u00dfball im Arm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich Richter (1898 &#8211; 04.04.1945)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Priester wurde 1931 zum Lokalpr\u00e4ses der Kolpingfamilie K\u00f6ln-Zentral ernannt. Der seeleneifrige, fromme und hilfsbereite Priester wurde am 15. August 1944 von der Gestapo verhaftet. Auch in der Gefangenschaft zeigte er eine vorbildliche Haltung. Bei der R\u00e4umung des Konzentrationslagers wurde er erschossen, da er nicht mehr transportf\u00e4hig war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Juliana von L\u00fcttich (1192-1258)<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1208 hatte Juliana Visionen, die ihr auftrugen, sich in der Kirche f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines Festes einzusetzen, das der Verehrung der Eucharistie dient. In diesen Jahren wurde die Realpr\u00e4senz Christi in der Eucharistie diskutiert. Juliana vertraute ihre Schau den Mitschwestern Agnes, Ozilia und Isabella an und schloss mit ihnen einen \u201egeistlichen Bund&#8220; zur F\u00f6rderung der <strong>Verehrung des Allerheiligsten. <\/strong>1246 wurde das <strong>Fronleichnamsfest <\/strong>durch Bischof Robert von Thorote in der Di\u00f6zese L\u00fcttich eingef\u00fchrt; ein Fest, bei dem die Gl\u00e4ubigen die Eucharistie anbeten konnten, um den Glauben zu mehren.<\/p>\n\n\n\n<p>1264 f\u00fchrte Papst Urban IV, der vorher Erzdiakon in L\u00fcttich war und Juliana kannte, das Fest f\u00fcr die ganze Kirche ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Notker der Stamm ler (9.\/10. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen eines Sprachfehlers wurde er Balbulus (der Stamm ler) genannt. Geboren um 840 wohl im Kanton St. Gallen in der Schweiz, wurde er schon als Kind dem Benediktinerkloster in St. Gallen \u00fcbergeben, wo er sein ganzes Leben blieb. Er war Leiter der Klosterschule; mit seinen Liedern, Gedichten und Schriften pr\u00e4gte er die Kunstwelt seiner Zeit. Eine gro\u00dfe Zahl seiner Werke der Kirchenmusik sind bis heute erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Darstellung: als M\u00f6nch, wie er dem Knarren eines M\u00fchlrades lauscht Er schrieb nach dem Takt einen Pfingstgesang<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Baptist de la Salle (1651-1709)<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Augenmerk lag auf den Kindern und Jugendlichen der \u00e4rmeren Familien. Deshalb setzte er sich f\u00fcr den Unterricht in der Muttersprache statt in Latein ein. 1684 gr\u00fcndete er mit Gleichgesinnten die <em>&#8222;Genossenschaft der christlichen Schulbr\u00fcder&#8220;; <\/em>sie ist auch heute noch weltweit t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat <\/strong>seit 1950: der Lehrer*innen und Erzieher*innen, des christlichen Unterrichts<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Maria Rosa) Julia Billiart (1651-1816)<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine L\u00e4hmung ans Bett gefesselt, unterrichtete sie trotzdem die Dorfkinder im Lesen und Schreiben. Die von ihr mit gegr\u00fcndete Kongregation der &#8222;Schwestern Unserer Lieben Frau&#8220; widmete sich der Erziehung und Bildung junger M\u00e4dchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Casilda von Toledo (11. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Legende berichtet, dass ihr Vater sie einmal \u00fcberraschte, als sie den Gefangenen Brot brachte, worauf sich das Brot in Ihrer Sch\u00fcrze in Rosen verwandelte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin <\/strong>gegen Blutfluss, Unfruchtbarkeit, Ungl\u00fcck<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Lazarussamstag<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Als Lazarussamstag wird in den orthodoxen Kirchen der Samstag vor dem<br>Palmsonntag begangen. Im Johannesevangelium ist die Auferweckung des Lazarus<br>durch Jesus das Vorzeichen von dessen eigener Auferstehung zu begreifen.<br>Am Samstag findet seit dem 4. Jahrhundert eine Lazarus-Prozession von Jerusalem<br>nach Bethanien statt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Julius <strong>I. <\/strong>(3.\/4.)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Papst verhalf durch seine G\u00fcte und seine Charakterfestigkeit dem Papsttum zu neuem Ansehen. Im Rom erbaute er die Kirche <em>\u201eZu den Zw\u00f6lf Aposteln&#8220;. <\/em>Bereits zwei Jahre nach seinem Tod wurde er als Heiliger verehrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron: <\/strong>der Latrinenreiniger<br>Giuseppe Moscati (1880-1927)<\/p>\n\n\n\n<p>Der engagierte Arzt organisierte w\u00e4hrend des Vesuv-Ausbruchs die R\u00e4umung des Krankenhauses und leistete Nothilfe. Jenseits der gro\u00dfen Katastrophen des Weltgeschehens (Erster Weltkrieg) k\u00fcmmerte er sich besonders um die Armen; verlangte kaum Honorar und bezahlte ihnen oftmals Medikamente.<\/p>\n\n\n\n<p>Papst Johannes Paul Il. sprach Giuseppe Moscati 1987 heilig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Palmsonntag&nbsp;<br><\/u><\/em><em>Am Palmsonntag beginnt die Karwoche. Er erinnert an den Einzug Jesu in<br>Jerusalem, \u00fcber den alle vier Evangelien berichten. Etwa seit dem Jahr 400 gab es<br>in Jerusalem den Brauch, in feierlicher Prozession vom \u00d6lberg in die Stadt zu ziehen.<br>Im Mittelalter \u00fcbernahm die Kirche des Westens den Brauch der Palmprozession.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: &#8222;Ist&#8217;s am Palmsonntag hell und klar, so gibt&#8217;s ein gut und fruchtbar<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Jahr.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Palmen im Klee, Ostern im Schnee.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Martin <strong>I. <\/strong>(6.\/7. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eSo wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lidwina (14.\/15. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tochter des Nachtw\u00e4chters ertrug die jahrelangen Folgen eines Eislaufsturzes tapfer und erlebte Visionen; vielen Ratsuchenden schenkte sie Trost und Hilfe. Sie geh\u00f6rt in den Niederlanden zu den am meisten verehrten Heiligen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin: <\/strong>der Kranken, der Krankenseelsorge<\/p>\n\n\n\n<p>Legende: In ihren Visionen sah sie immer h\u00e4ufiger einen wachsenden Rosenstrauch; ihr wurde offenbart, sie werde sterben, wenn alle Knospen bl\u00fchen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tiburtius (2.\/3. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eTiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck mit und Nachtigall.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eTiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem gr\u00fcnen Bl\u00e4ttersegen.&#8220; <\/em>Justinus der M\u00e4rtyrer, auch: der Apologet (2. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Justinus stammte aus Neapolis (heute: Nablus), war ein Philosoph und z\u00e4hlt zu den Kirchenv\u00e4tern. Er studierte die Schriften Platons &#8211; im Fokus: die Transzendenz Gottes, Vorsehung und freier Willen und Unsterblichkeit der Seele. Das Gespr\u00e4ch mit<\/p>\n\n\n\n<p>einem &#8222;alten Mann bei einem Spaziergang am Strand&#8220; und dessen Zeugnis von der Christusbotschaft f\u00fchrten ihn zur Entscheidung, sich taufen zu lassen. Seit der Kalenderreform 1969\/70 ist der 1. Juni sein Gedenktag.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: &#8222;Justin klar, gutes Jahr&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Huna vom Elsass (7. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Adelige sorgte als Wohlt\u00e4terin f\u00fcr Arme und Kranke, deren W\u00e4sche sie pers\u00f6nlich wusch, weshalb sie \u201eheilige <strong>W\u00e4scherin&#8220; <\/strong>genannt wurde. Ihr Grab in der von ihr gestifteten Kirche entwickelte sich zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort, dessen Quelle Heilwirkungen zugesprochen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin: <\/strong>der W\u00e4scherinnen, des Weinbaus<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bernadette Soubirous (1844 &#8211; 1879)<\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist in Lourdes in Frankreich als Tochter einer armen M\u00fcllerfamilie geboren. 1858 hatte sie als Vierzehnj\u00e4hrige in der Grotte Massabielle 18 Erscheinungen der Gottesmutter Maria und legte eine Quelle frei. In der Folge entwickelte sich Lourdes zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte der Gegenwart, an dessen Quelle viele Kranke Heilung suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernadettes erhaltener Leichnam wird bis heute in Nevers gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Gr\u00fcndonnerstag&nbsp;<br><\/u><\/em><em>Der Name Gr\u00fcndonnerstag geht wahrscheinlich auf das mittelhochdeutsche Wort<br>&#8222;gronan&#8220; (weinen) zur\u00fcck (vgl. greinen).<br>Der Legende nach &#8222;fliegen die Glocken nach Rom&#8220;.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: &#8222;Gr\u00fcndonnerstag wei\u00df &#8211; Sommer hei\u00df&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Was an Gr\u00fcndonnerstag ges\u00e4t, in Feld und Garten wohl ger\u00e4t.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Max Josef Metzger (1887 &#8211; 1944)<\/p>\n\n\n\n<p>(Selig- und Heiligsprechungsprozess abgeschlossen und weitergegeben)<\/p>\n\n\n\n<p>Priester, Friedensk\u00e4mpfer, Antimilitarist, Antifaschist<br>17. April 1944 hingerichtet<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch habe mein Leben Gott angeboten f\u00fcr den Frieden der Welt und die Einheit der Kirchen.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Karfreitag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Begriff &#8222;Kar&#8220; leitet sich vom althochdeutschen &#8222;kara&#8220; &#8211; Trauer, Klage ab.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: &#8222;Karfreitags-Regen ist Gottes Segen.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Wenn&#8217;s dem Herrn regnet ins Grab, ein trockener Sommer folgen mag.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Gibt Karfreitag und Ostern starken Regen, kann&#8217;s auf der Wiese viel Futter geben.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wikterp von Augsburg &nbsp;(8. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Er machte sich um die Glaubensverk\u00fcndigung im Allg\u00e4u verdient.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 740 war er an der Gr\u00fcndung und der Weihe des Klosters Benediktbeuren und<\/p>\n\n\n\n<p>wenig sp\u00e4ter an der Weihe des Klosters in Kempten beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Attribute: <\/strong>Nachts eine Kirche bauend<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Ostersonntag&nbsp;<br><\/u><\/em><\/strong><em>Nach dem Sabbat (Samstag) war das bei den Juden der erste Tag der Woche. Die<br>Urchristen haben schon sehr fr\u00fch an diesem Tag ihren Gottesdienst im Gedenken an<br>dieses Ereignis abgehalten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: &#8222;Regnet&#8217;s in die Ostern rein, wird zu Wasser auch der Wein.&#8220; <\/em>Hildegundis von Sch\u00f6nau (12. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Hildegundis &#8211; auch &#8222;von Neuss&#8220; bei K\u00f6ln &#8211; wurde 1170 geboren. Mit ihrem Vater begab sie sich 1183 zur Wallfahrt ins Heilige Land. Der Vater erkrankte und verstarb; zuvor riet er ihr, sich als Mann zu verkleiden, damit sie von R\u00e4ubern gesch\u00fctzt sei. Als sie unter dem Namen Josef ungef\u00e4hrdet heimkehrte, behielt sie Name und Kleidung bei und trat 1187 ins Zisterzienserkloster Sch\u00f6nau bei Heidelberg ein und lebte dort als Novize. Erst nach ihrem Tod erkannte man ihr Geschlecht und forschte nach ihrer Herkunft. Im Zisterzienserkloster genoss Hildegundis gro\u00dfe Verehrung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Attribute: <\/strong>M\u00e4nnerkleidung, mit einem neben ihr reitenden Engel<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anselm von Canterbury &nbsp;(1033 &#8211; 1109)<\/p>\n\n\n\n<p>Die theologischen Arbeiten des Kirchenlehrers genie\u00dfen zur Gottes- und Vers\u00f6hnungslehre eine besondere Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>23. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Georg (2.\/3. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Name steht f\u00fcr Tapferkeit, N\u00e4chstenliebe, Ritterlichkeit und H\u00f6flichkeit:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige Georg ist wohl eines der heroischsten Vorbilder der gesamten Christenheit. Am bekanntesten ist das Bild des Heiligen, wie er als Ritter auf einem Pferd sitzt und einen \u00fcberm\u00e4chtig erscheinenden Drachen bek\u00e4mpft, der das B\u00f6se symbolisiert. Das neue Bewusstsein darf nun siegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang des 3. Jahrhunderts fiel er Diokletians Christenverfolgung zum Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron: <\/strong>der Soldaten, Pfadfinder, Wanderinnen, Wanderer &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eAuf Sankt Georgs G\u00fcte \/stehen alle B\u00e4um in Bl\u00fcte.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Markus (1. Jh. \u2014 um 67)<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberlieferung schreibt ihm die Verfasserschaft des Markusevangeliums zu. Sein Attribut als Evangelist ist ein L\u00f6we.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron: <\/strong>der Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Glasmaler, Laternenmacher, Korbmacher, Mattenflechter, Notare und Schreiber, gegen Unwetter \u2014 also \u201eguten&#8220; Regen, Blitz, Hagel, Kr\u00e4tze, gegen einen pl\u00f6tzlichen Tod, f\u00fcr gutes Wetter und gute Ernte<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eBauen um Markus schon die Schwalben,<br>so gibt&#8217;s viel Futter, Korn und Kalben.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>27. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00dfer Sonntag<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>auch: Kleinostern, Klein-Ostertag, Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit dem Wei\u00dfen Sonntag endet die Osteroktav.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Floribert von L\u00fcttich (8. Jh.)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bischof von L\u00fcttich (Belgien) bek\u00e4mpfte Missst\u00e4nde in seiner Di\u00f6zese sehr kraftvoll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>29. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Katharina von Siena &nbsp;(1347 &#8211; 1380)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Mitpatronin Europas<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin: <\/strong>der Krankenschwestern, W\u00e4scherinnen und Pfarramtssekret\u00e4rinnen, der Sterbenden, der Laien im Dominikanerorden, f\u00fcr Vorsorge gegen Feuer, gegen Kopfschmerzen und Pest<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eKommt Katharina im Sonnenschein, k\u00fcndet an sie guten Wein.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>30. April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pauline von Mallinckrodt (1817-1881)<\/p>\n\n\n\n<p>Pauline gr\u00fcndete die Kongregation &#8222;Schwestern der Christlichen Liebe&#8220;, Tagesst\u00e4tten f\u00fcr Kinder, Waisenh\u00e4user, Volksschulen und h\u00f6here T\u00f6chternschulen. Am Herzen lagen ihr besonders blinde Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Papst Johannes Paul Il. sprach Pauline von Mallinckrodt 1985 selig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Mit Ruhe, Mut und richtiger \u00dcberlegung kommt man unter Gottes Schutz weit.&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDem Geheimnis der Erl\u00f6sung geweiht&#8220; 1. April Irene von Thessaloniki (3.\/4. Jh.) Aus den erhalten gebliebenen Protokollakten geht hervor, dass sie wegen ihres Glaubens \u00f6ffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Patronin: gegen Blitz- und Feuergefahr 2. April Franz von Paola (15.\/16. Jh.) \u201eDie Einsiedler lehren und predigen nicht; sie schweigen.Und schweigend \u00f6ffnen sie sich der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":10419,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1012],"tags":[],"class_list":["post-10369","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-thema-1"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10369"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10380,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10369\/revisions\/10380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}