{"id":4695,"date":"2022-12-04T21:31:22","date_gmt":"2022-12-04T20:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/?p=4695"},"modified":"2022-12-04T21:42:05","modified_gmt":"2022-12-04T20:42:05","slug":"kirchen-kalendarisches-im-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/2022\/12\/04\/kirchen-kalendarisches-im-dezember\/","title":{"rendered":"<strong>Kirchen-Kalendarisches im Dezember<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p><em><u>Christmonat<br><\/u>und<br><u>Der unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mari\u00e4 geweiht<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weihnachtskreis \u2013 Der Advent<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Charles de Foucauld (1858-1916)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der geb\u00fcrtige Stra\u00dfburger f\u00fchrte in jungen Jahren mit seinem ererbten Reichtum ein recht freies Leben. Bereits als Sechsj\u00e4hriger wurde er als Waise in die Obhut seines Gro\u00dfvaters gegeben. 1885 bekehrte er sich und lebte als Einsiedler in Tunesien.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEs geh\u00f6rt zu deiner Berufung, das Evangelium von den D\u00e4chern zu rufen,<br>nicht durch dein Wort, sondern durch dein Leben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Blanka (Blanche, Bianca) von Kastilien (12.\/13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie f\u00fchrte mit Klugheit und gro\u00dfem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr politische Vorg\u00e4nge die Regentschaft. Sie erzog ihren Sohn K\u00f6nig Ludwig IX. zu einem verantwortungsbewussten Herrscher.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Natalia von Nikomedien (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie k\u00fcmmerte sich um die Gefangenen (der Christenverfolgung) in den Gef\u00e4ngnissen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Luzius von Chur (5.\/6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Missionar in der Schweiz<\/p>\n\n\n\n<p>Attribute: B\u00e4r und Pflug<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Franz Xaver SJ (16. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>P\u00e4pstlicher Legat in Ostindien und Japan<\/p>\n\n\n\n<p>Patronat: der Seefahrer, der Missionen, um eine gute Sterbestunde, bei Sturm und Pest<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSelbsterkenntnis ist eine besondere Gnade Gottes,<br>wer sie w\u00fcnscht, muss darum bitten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Dezember&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Adolph Kolping (1813-1865)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eGesellenvater\u201c kam aus einer armen Sch\u00e4ferfamilie und erlernte das Schusterhandwerk. Auf der Wanderschaft als Geselle lernte er das Elend der Handwerksburschen kennen. Mit 23 Jahren begann er unter unvorstellbaren Entbehrungen zu studieren und wurde schlie\u00dflich 1845 zum Priester geweiht. Der gegr\u00fcndete \u201eKatholischen Gesellenverein\u201c hat-te zum Ziel den Gesellen Halt in Geborgenheit zu geben und sie in ihrem christlichen und menschlichen Leben zu st\u00fctzen. Seine Organisation, die \u201eKolpingheime\u201c, verbreitete sich mit erstaunlicher Schnelligkeit \u00fcber ganz Europa und bis nach Nordamerika.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSch\u00f6n reden tut\u00b4s nicht, die Tat ziert \u2026\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Barbara (2.\/3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Barbara geh\u00f6rt zu den 14 Nothelfern. Mit den Heiligen Katharina und Margarete bildet sie die \u201eDrei heiligen Madeln\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Vater wegen ihres Glaubens in einen Turm gesperrt, hegte sie ein Zweiglein, dessen Bl\u00fcten ihr Trost in schweren Stunden spendeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Brauch: Geschnittene Barbarazweige von Obstb\u00e4umen erbl\u00fchen zu Christi Geburt.<br>Tricki: Sollte das Wetter zu mild sein und die \u00c4stchen keinen Frost erfahren haben, k\u00f6nnen sie f\u00fcr eine Nacht in den Tiefk\u00fchlschrank gesteckt werden; die Minusgrade sind wichtig, damit die zum Bl\u00fchen notwendigen Enzyme freigesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronat: der Bergleute, (weil sie durch einen Felsspalt floh), der T\u00fcrme, vieler Berufe,<br>der M\u00e4dchen, der Feuerwehr, gegen Feuer und Gewitter<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Anno von K\u00f6ln (11. Jh.)<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der armen Bev\u00f6lkerung lie\u00df er gro\u00dfz\u00fcgige Hilfe zukommen, so erhielt er den Ehrentitel \u201eBl\u00fcte und Licht Deutschlands\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Nikolaus von Myra (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es existiert eine gro\u00dfe Zahl an Legenden, worin er Helfer in vielen Notsituationen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronat: der Rechtsanw\u00e4lte, Kinder, Sch\u00fcler, Pilger, um eine gl\u00fcckliche Heirat, die Befreiung von Gefangenen, Wiedererlangung von Gestohlenem, gegen Falschurteile, Seenot und Diebe<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Henrike (Heike) Fa\u00dfbender (19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Franziskanernonne wollte mit vier Gef\u00e4hrtinnen 1875 auf einem Dampfer in die U.S.A. reisen, um deutsche Auswanderer seelsorgerisch zu betreuen. Als das Schiff am 6. Dezember in Seenot geriet und kein anderes Schiff in der N\u00e4he war, um die Passagiere aufzunehmen, verzichteten die Frauen zugunsten von Familienv\u00e4tern auf einen Platz in den Rettungsbooten. Die Geretteten h\u00f6rten noch lange, wie die Schwestern gemeinsam mit anderen dem Untergang Geweihten laut beteten und das Lied \u201eN\u00e4her mein Gott zu dir\u201c sangen, bis das Schiff versank und Stille eintrat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Benedetta (Benedikte) Rosselo (1811-1880)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schwester Maria Josefa gr\u00fcndete mit Hilfe einiger Freundlinnen zwei Schulen f\u00fcr kleine M\u00e4dchen. Aus der Begeisterung f\u00fcr den Lehrer*innenberuf entstand schlie\u00dflich das Institut \u201eT\u00f6chter der Barmherzigkeit\u201c; die besonderen Bem\u00fchungen lagen im Freikauf von schwarzen Sklavenkindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ambrosius von Mailand (4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas Schlimmste f\u00fcr einen Philosophen ist,<br>dass man die Philosophie nie wieder loswird.\u201c<\/em><strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Dezember<br><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <u>Fest der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis der allerseligsten Jungfrau Maria<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Tag erlangte durch die Marienerscheinung von Lourdes besondere Bedeutung: Hier ist Maria 1858 dem Bauernm\u00e4dchen Bernadette Soubirous erschienen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Abel<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Abel, der Zweitgeborene von Adam und Eva, ist eine Symbolgestalt \u2013 genauso wie sein \u00e4lterer Bruder Kain.<br>Kains Opfer wird zur\u00fcckgewiesen, Abels Opfer wird von Gott angenommen, da es aus ehrlicher Gesinnung heraus dargebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eLoreto-Fest, \u00dcbertragung des Heiligen Hauses nach Loreto\u201c<\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einer schriftlichen Chronik aus dem 15. Jahrhundert zufolge kam das Geburtshaus der heiligen Jungfrau Maria auf wundersame Weise aus Nazareth auf den H\u00fcgel von Trsat. Auf Trsat verweilte es \u2013 derselben \u00dcberlieferung zufolge &#8211; drei Jahre lang, woraufhin es auf ebenso wundersame Weise am 10. Dezember 1294 nach Loreto auf die gegen\u00fcberliegende Seite des Adriatischen Meeres \u00fcberf\u00fchrt worden sein soll, wo es sich auch heute noch befinden soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Daniel (5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Daniel der S\u00e4ulensteher, stand 33 Jahre lang, mit nur kurzen Unterbrechungen, auf einer breiten S\u00e4ule und predigte von dort herunter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eUnsere Liebe Frau von Guadalupe\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eJungfrau von Guadalupe\u201c ist ein Gnadenbild Marias. Vom 09. Dezember bis 12. Dezember 1531 erschien im Stadtviertel Guadalupe am n\u00f6rdlichen Stadtrand von Mexiko-Stadt dem Indigenen Juan Diego Cuauhtlatoatzin der \u00dcberlieferung zufolge viermal eine sch\u00f6ne Frau, die sich \u201eMaria, die Mutter des einzig wahren Gottes (\u2026), durch den das Leben ist, des Sch\u00f6pfers der Menschen, des Herrn\u201c bezeichnete.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ida von Nivelles (12.\/13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Patronin gegen Zahnschmerzen und Qualen im Fegefeuer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Odilia von Odilienberg (7. \/ 8. Jh.) <\/u><\/strong>(auch: Ottilie)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Legende erz\u00e4hlt, Odilia sei bei ihrer Geburt blind gewesen und konnte bei ihrer Taufe pl\u00f6tzlich sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronin bei Augen-, Ohren- und Kopfkrankheiten<\/p>\n\n\n\n<p>Der Odilienberg bei Stra\u00dfburg wird heute auch als der \u201eheilige Berg des Elsass\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Lucia (3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Brauchtum erstreckt sich vom sonnigen Sizilien bis ins k\u00fchle \u2013 im Winter drau\u00dfen dunkle \u2013 Skandinavien.<\/p>\n\n\n\n<p>Lucia hat ihre verfolgten Glaubensgeschwister unterst\u00fctzt, indem sie Lebensmittel in die Verstecke brachte. Damit sie in der Dunkelheit beide H\u00e4nde zum Tagen frei hatte, soll sich die Leuchtende (so ihr Name \u00fcbersetzt) einen Lichterkranz auf das Haupt gesetzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronin der Blinden, der kranken Kinder, der (reuigen) Dirnen, \u2026., gegen Augenleiden, Halsschmerzen, Infektionen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Franziska Schervier (19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon als junge Frau zu Aachen gr\u00fcndete sie zahlreiche Armenhilfeeinrichtungen, z.B. die \u201eJohannisk\u00fcchen\u201c f\u00fcr die Verpflegung von Hungernden. 1845 rief sie den Orden \u201eArme Schwestern vom heiligen Franziskus\u201c ins Leben, die Tag und Nacht f\u00fcr andere im Einsatz stehen. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Betreuung von Frauen und M\u00e4dchen in Zuchth\u00e4usern und der R\u00fcckf\u00fchrung von weiblichen Kriminellen ins normale Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Johannes von Kreuz <\/u><\/strong>auch: <strong>Juan von \u00c1vila (16. Jh.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mystiker und Kirchenlehrer<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWillst du dahin kommen, alles zu besitzen,<br>suche nichts zu besitzen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Carlo Steeb (18. \/ 19. Jh.)<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der urspr\u00fcnglich protestantische T\u00fcbinger konvertierte zum r\u00f6misch-katholischen Glauben und empfing 1796 die Priesterweihe. Seine Hauptaufgabe sah er in der Seelsorge in den Armenvierteln, Krankenh\u00e4usern und Gef\u00e4ngnissen.<br>Zur Fortf\u00fchrung seiner karitativen T\u00e4tigkeit gr\u00fcndete er die Kongregation der \u201eSchwestern der Barmherzigkeit\u201c; diese wirken heute in Europa, Afrika und S\u00fcdamerika.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Christiana (Nina, Christa) (3.\/4. Jh.) <\/u><\/strong>(\u201eErleuchtete Georgiens\u201c)<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Kraft des Gebetes soll die versklavte Frau auch Kranke geheilt haben.<br>Als die georgische K\u00f6nigin Nana erkrankte, habe sie Christiana heimlich zu sich gerufen und konvertierte nach ihrer Heilung. K\u00f6nig Mirian III wurde auch durch ein Wunder \u00fcberzeugt. Daraufhin erkl\u00e4rte er das Christentum zur Staatsreligion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Adelheid (10. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Namenstag auch von: Heidi, Elke, Heidrun, Heidelinde, Heidemarie, Adelaide, Alida, Etelka, Alice, Adele, Ada, Adeline, Alina)<\/p>\n\n\n\n<p>Sie galt als die \u201ekaiserlichste aller Kaiserinnen\u201c: Adelheid von Burgund pr\u00e4gte wie kaum eine Frau die politischen Verh\u00e4ltnisse des europ\u00e4ischen Mittelalters.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Noah (<\/u><\/strong>aus dem Ersten Testament) (auch <strong>19.12.<\/strong>)<\/p>\n\n\n\n<p>Archeerbauer;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Regenbogen, der am Schluss der gro\u00dfen Flut erschien, sollte das Symbol sein f\u00fcr die Verbindung zwischen Gott und den gottesf\u00fcrchtigen Menschen<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Haggai (500 v. Chr.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prophet<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Lazarus<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bruder von Marta und Maria in Betanien, Freund Jesu, von diesem vier Tage nach seinem Tode auferweckt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Johannes von Matha (12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEngel der Sklaven\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der gegr\u00fcndete Trinitarierorden befreite Menschen aus der Gefangenschaft und kaufte Sklaven frei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Jolanda (Jolantha) (13.Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Olympia(s) (4.\/5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Witwe und Diakonissin in Konstantinopel gab ihr gesamtes Verm\u00f6gen f\u00fcr karitative Zwecke aus. Als sie das Leben am Kaiserhof kritisierte und die Vornehmen an ihre sozialen Pflichten erinnerte, musste sie fliehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eFest der Erwartung der Niederkunft der seligen Jungfrau\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da das freudenvolle Fest Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung am 25. M\u00e4rz fast immer in die Zeit des Leidens und Sterbens unseres Herrn f\u00e4llt, verlegte man dieses gro\u00dfe Fest auf den 18. Dezember, um sowohl die Verk\u00fcndigung als auch die g\u00f6ttliche Mutterschaft der seligen Jungfrau Maria zu feiern.<br>Das Fest eine Woche vor Weihnachten steht unter der freudigen Erwartung der Geburt des Heilandes und dem Gedenken an die Menschwerdung Christi. Wir widmen uns der Vorbereitung auf die Geburt Christi. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Luise Hensel (18.\/19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Lehrerin und Krankenschwester konvertierte aus dem Protestantismus zum neu belebten Katholizismus. Die schw\u00e4rmerische Dichterin verfasste das Gedicht \u201eM\u00fcde bin ich, geh zur Ruh\u201c, das eigentlich nicht nur speziell f\u00fcr Kinder gedacht war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>19. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Benjamin (1800 v. Chr.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Benjamin bedeutet \u201eSohn der gl\u00fccklichen Seite\u201c; er war der j\u00fcngste Sohn von Jakob und Rachel und der Bruder des \u00e4gyptischen Joseph.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Julius von Gelduba (Gildup) (2.\/3. Jh.)<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der christliche Soldat weigerte sich f\u00fcr den r\u00f6mischen Kaiser Diokletian Angriffskriege zu f\u00fchren. Weiters wollte er nicht gegen Aufst\u00e4ndische, die berechtigte Anliegen vorbrachten, mit Waffengewalt vorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21. Dezember&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Thomas-Tag <\/u><\/strong>(Heiliger Thomas eigentlich 3. Juli)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Brauchtum des Thomastages am 21. Dezember ist fast durchg\u00e4ngig vorchristlichen Ursprungs. Im s\u00fcdlichen Deutschland und \u00d6sterreich galt n\u00e4mlich die Nacht vom 21. Auf den 22. Dezember als die l\u00e4ngste und als erste der Rauhn\u00e4chte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eWenn Sankt Thomas dunkel war, gibt*s ein sch\u00f6nes neuer Jahr.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>C\u00e4cilie Maria Autsch<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schwester Angela geh\u00f6rte dem Trinitarierorden an. 1940 wurde sie von der Gestapo verhaftet, weil sie vom Ortsgruppenleiter denunziert worden war. Sie hatte gesagt: \u201eHitler ist eine Gei\u00dfel f\u00fcr ganz Europa.\u201c Man brachte sie ins KZ Ravensbr\u00fcck, 1942 nach Auschwitz, wo sie f\u00fcr die W\u00e4schekammer und die Verteilung des Essens zust\u00e4ndig wurde. Sie tat alles, um ihren Mith\u00e4ftlingen helfen zu k\u00f6nnen. Unter h\u00f6chster Lebensgefahr besorgte sie f\u00fcr die Frauen warmes Wasser und Seife, steckte ihnen, wann immer es m\u00f6glich war, Extrarationen zu, n\u00e4hte heimlich die zerrissenen Kleidungsst\u00fccke und versteckte erkrankte H\u00e4ftlinge in der W\u00e4schekammer. Bald nannte man Schwester Angela den \u201eEngel von Ausschwitz\u201c. Kurz vor Weihnachten, am 22. Dezember 1944 war ihre Lebensuhr abgelaufen. Eine \u00fcberlebende j\u00fcdische \u00c4rztin schrieb sp\u00e4ter \u00fcber sie: \u201eIn dieses Irrenhaus kam Schwester Angela wie ein L\u00e4cheln der Morgenr\u00f6te, wie ein Strahl des Sonnenlichts. Inmitten des f\u00fcrchterlichen Elends entstand hier eine Insel der Z\u00e4rtlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>23. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Servulus von Rom (6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Servulus war ein gel\u00e4hmter Bettler. Er war besonders gl\u00fccklich, wenn jemand ihm, dem Analphabeten, etwas aus der Bibel vorlas.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>24. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u201eVigil von Weihnachten\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Die ersten Menschen Adam und Eva<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>\u201eDas hohe Weihnachtsfest\u201c<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Anastasia (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Patronin: gegen Kopfkrankheiten, Brustleiden, gegen Pressezensur<\/p>\n\n\n\n<p><strong>26. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u201eFest des Heiligen Erzm\u00e4rtyrers Stephanus\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Stephanus (1. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er war einer der sieben Diakone der Urgemeinde in Jerusalem.<\/p>\n\n\n\n<p>Katholiken sind seit 2003 aufgefordert, am Stephanstag f\u00fcr ihre verfolgten Mitchristen in der ganzen Welt F\u00fcrbitte zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der evangelischen Landeskirche wird heute aller verfolgten Christen gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>27. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u201eFest des Heiligen Johannes\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Johannes<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er und sein \u00e4lterer Bruder Jakobus, wegen ihres Temperaments \u201eDonners\u00f6hne\u201c genannt, waren J\u00fcnger Johannes des T\u00e4ufers, bevor sie sich Jesus anschlossen. Sterbend am Kreuz, vertraute Jesus seinem Lieblingsj\u00fcnger seine Mutter Maria an.<\/p>\n\n\n\n<p>Patron der Bildhauer, Notare, Schriftsteller, Kerzenfabrikanten, f\u00fcr die Freundschaft und gute Ernte, gegen Hagel und Vergiftung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>28. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Thadd\u00e4us Studietes (8.\/9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Thadd\u00e4us war ein Sklave. Nachdem die christlich gewordene Familie ihm die Freiheit geschenkt hatte, wurde er M\u00f6nch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u201eFest der Heiligen Unschuldigen Kinder\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>29. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Thomas Becket (12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Dr\u00e4ngen des K\u00f6nigs Heinrich II. wurde er Erzbischof von Canterbury. Er f\u00fchrte ein bescheidenes Leben, sorgte sich um Arme, verteidigte die Freiheit und die Rechte der Kirche. Weil es dadurch jedoch zu Spannungen mit dem K\u00f6nig kam, weilte Thomas in Frankreich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>30. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Lothar (9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaiser und Sohn Ludwigs des Frommen hatte seinen Vater bek\u00e4mpft und ihn sogar gefangen genommen. Doch er bereute sein Verhalten, entsagte der Herrschaft und zog sich als B\u00fc\u00dfer in ein Kloster zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>31. Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Silvester I<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Patron f\u00fcr ein gutes neues Jahr, f\u00fcr die Haustiere und gute Futterernte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ChristmonatundDer unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mari\u00e4 geweiht Weihnachtskreis \u2013 Der Advent 1.Dezember Charles de Foucauld (1858-1916) Der geb\u00fcrtige Stra\u00dfburger f\u00fchrte in jungen Jahren mit seinem ererbten Reichtum ein recht freies Leben. Bereits als Sechsj\u00e4hriger wurde er als Waise in die Obhut seines Gro\u00dfvaters gegeben. 1885 bekehrte er sich und lebte als Einsiedler in Tunesien. \u201eEs geh\u00f6rt zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":4698,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-4695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4695"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4697,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4695\/revisions\/4697"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}