{"id":7668,"date":"2024-02-04T14:51:58","date_gmt":"2024-02-04T13:51:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/?p=7668"},"modified":"2024-02-04T14:52:00","modified_gmt":"2024-02-04T13:52:00","slug":"kirchen-kalendarisches-im-februar-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/2024\/02\/04\/kirchen-kalendarisches-im-februar-2\/","title":{"rendered":"Kirchen-Kalendarisches im Februar"},"content":{"rendered":"\n<p><em><br><u>Der schmerzhaften Mutter Jesu geweiht<\/u><\/em><strong><u><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Februar &nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Brigida von Kildare (5.\/6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben der Patronin Irlands besingt der wahrscheinlich \u00e4lteste Hymnus in irischer Sprache aus dem 7. Jh. Der irische Volksglaube charakterisiert die \u00c4btissin als resolute, aber auch hilfsbereite heilige Frau und r\u00fchmt besonders ihre Tierliebe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> der Kinder, W\u00f6chnerinnen, des Gefl\u00fcgels, des Viehs, gegen Ungl\u00fcck und Verfolgung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interessantes: <\/strong>Weil der Gedenktag Brigidas auf die alten Festtage der keltischen Mutterg\u00f6ttin Brighild und des Fr\u00fchlingsanfangs f\u00e4llt, werden noch heute in Irland Brigids-Kreuze geflochten, die auf die Tradition der alten Sonnensymbole zur\u00fcckgehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Siegbert (Sigibert) (7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Alter von drei Jahren war er K\u00f6nig von Austrasien (Frankreich) geworden. Sp\u00e4ter wurde er ein besonderer Wohlt\u00e4ter und Besch\u00fctzer der Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>von Lothringen, gegen Regen, gegen Ungl\u00fcck<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Barbara Tschoi (19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rtyrin in Korea<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Alfred Delp (15.09.1907-02.02.1945)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Jesuit \u2013 geb\u00fcrtig in Mannheim \u2013 war Redakteur der Jesuitenzeitschrift \u201eStimmen der Zeit\u201c. Wegen seiner mutigen Predigten und seiner katholischen Jugendarbeit w\u00e4hrend seiner Zeit als Kirchenrektor in St. Georg in M\u00fcnchen wurde er von den Nationalsozialisten bespitzelt. Ab 1942 war er Mitglied des \u201eKreisauer Kreis\u201c\u00b4, der Widerstandsgruppe um Helmuth Graf von Moltke. Am 28. Juli 1944 wurde A. Delp von den Nazis verhaftet, am 11. Januar 1945 vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und am 2. Februar 1945 in Berlin-Pl\u00f6tzensee geh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Fest Mari\u00e4 Reinigung \/ Fest Mari\u00e4 Lichtmess<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eWenn\u00b4s an Lichtmess st\u00fcrmt und schneit, ist der Fr\u00fchling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ansgar (9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Skandinavien wird er Oskar genannt. Er gilt als der \u201eApostel des Nordens\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Blasius von Sebaste (2.\/3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von seinem Leben wissen wir nur aus Legenden. Eine berichtet, er habe im Kerker einen Knaben, der sich an einer Fischgr\u00e4te verschluckt hat, durch sein Gebet vor dem Erstickungstod gerettet. Daraufhin geht der im 16. Jh. entstandene Brauch des Blasiussegens mit gekreuzten Kerzen zur\u00fcck. Blasius z\u00e4hlt zu den Vierzehn Nothelfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronat: der Hals-Nasen-Ohren-\u00c4rzte, Blasmusikanten, Wollh\u00e4ndler, Schneider, Schuh- u. Hutmacher, Weber, Gerber, B\u00e4cker, M\u00fcller, Maurer, Steinmetze, Seifensieder, Wachszieher und Nachtw\u00e4chter sowie gegen Halsleiden, Husten, Kehlkopfkrankheiten, Diphterie, Blasenkrankheiten, Bl\u00e4hungen, Blutungen, Geschw\u00fcre, Koliken, Zahnschmerzen, Pest, Kinderkrankheiten und gegen Sturm und wilde Tiere<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eKerzensegen im Schnee, Palmk\u00e4tzchen im Klee.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Simeon von Jerusalem und Hanna, die Prophetin (1. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Lukas-Evangelium berichtet, Simeon sei w\u00e4hrend der Darstellung Jesu im Tempel hinzugekommen, habe das Kind auf den Arm genommen und ein Dankgebet gesprochen; dann sagte er voraus, dass Jesus eines Tages Heil \u00fcber die Menschen bringen werde. Simeon-Reliquien gelangten im 13. Jh. nach Zara in Dalmatien (Zadar, Kroatien); dort werden sie im Reliquiar in der Kirche St. Simeon aufbewahrt. Bis heute existiert dort ein Kult um Simeon von Jerusalem.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hanna<\/strong>, Tochter des Phanuels, hatte im Alter von 14 Jahren geheiratet; als sp\u00e4tere Witwe lebte sie im Tempel in Jerusalem als Prophetin. Sie begegnet \u2013 ebenso wie Simeon \u2013 in hohem Alter von 84 Jahren dem 40 Tage alten Jesuskind bei dessen Darstellung im Tempel, \u201epries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erl\u00f6sung Israels warteten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Simeon und Hanna sind <strong>Patrone<\/strong> f\u00fcr Kindersegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Alois Andritzki (1914-1943)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Priester und Redakteur wurde am 3. Februar \u00b443 durch eine Giftspritze im Konzentrationslager in Dachau ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Februar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Veronika<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die J\u00fcngerin Jesu begleitete ihn auf seinem Leidensweg. Die Legende erz\u00e4hlt, sie habe Jesus auf dem Kreuzweg ihr Schwei\u00dftuch gereicht, in das er das Bild seines gequ\u00e4lten Antlitzes einpr\u00e4gte. Das Tuch, das viele Wunder bewirkt (haben soll) hat, wird seit 707 im Petersdom aufbewahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Veronika wird als Schutzheilige bei schweren Verletzungen und Blutungen sowie f\u00fcr eine gl\u00fcckliche Sterbestunde angerufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin <\/strong>der Pfarrhaush\u00e4lterinnen, der Wei\u00dfn\u00e4herinnen, Leinenweber und Leinenh\u00e4ndlerinnen<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Andreas Corsini (14. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Corsini wird als Schutzheiliger der Armen und Bedr\u00e4ngten angerufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Rabanus Maurus (8.\/9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLehrer Germaniens\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ihm wird die Pfingsthymne \u201eVeni creator spiritus\u201c (\u201eKomm, Heiliger Geist\u201c) zugeschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWer den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Lieb gelangen;<br>denn<br>niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen ist in der Liebe.\u201c<\/em><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Februar<\/strong><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Tabea (Tabitha) (1.Jh.), die erste Diakonin<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie fand Sinn und Erf\u00fcllung darin, anderen zu helfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie \u2013 etwa um das Jahr 40 \u2013 schwer krank wurde, schickten die Gemeindemitglieder nach Petrus; doch dieser konnte, nur noch ihren Tod feststellen. Weinend brachten die Menschen Petrus Kleider, die Tabitha f\u00fcr sie gen\u00e4ht hatte (Apg 9,39) und zeigten ein solches Ausma\u00df an Trauer, dass der Apostel zutiefst ber\u00fchrt war, inst\u00e4ndig zu Gott betete, sie anredete und wieder ins Leben zur\u00fcckrief. Das Wunder sprach sich rasch herum und viele fanden dadurch zum Glauben an Christus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Adelheid (Elke, Alke, Heidi) (11. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie galt als weise Frau, gro\u00dfe Wohlt\u00e4terin und in den Hungerjahren verteilte sie die Vorr\u00e4te ihres Klosters an Notleidende.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> gegen Augenkrankheiten<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Agatha (3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die wohlhabende Sch\u00f6nheit wies den Heiratsantrag des r\u00f6mischen Statthalters auf Sizilien zur\u00fcck. Er lie\u00df sie daf\u00fcr grausam zurichten. Einer Legende nach erschien ihr Petrus im Kerker und salbte ihre Wunden mit Balsam.<br>Die Stadt Catania feiert ihre Schutzheilige bis heute in einem dreit\u00e4gigen Stra\u00dfenfest.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> der Feuerwehr, der Ammen, Hebammen, Hirtinnen, Weber, Bergarbeiter, Hochofenarbeiter, Goldschmiede, Glockengie\u00dfer, Glaser, Hungerleidenden; gegen den Ausbruch des \u00c4tna; bei Kinderlosigkeit (vorerst) und Brandwunden sowie gegen Krankheiten der Br\u00fcste, Fieber, Brandgefahr, Hungersnot, Unwetter, Viehseuchen, Erdbeben und Ungl\u00fcck<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eAn Agathe Sonnenschein, verspricht viel Korn und Wein.\u201c<br>\u201eIst Agathe klar und hell, kommt der Fr\u00fchling nicht so schnell.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Agathabrot<\/strong> wurde als Schutz vor Fieber und Krankheiten der Brust angesehen und sollte gegen Heimweh helfen, das ja oft \u201ewie Feuer brennt\u201c. Man gab dieses Brot Frauen gleich nach der Geburt eines Kindes, um den Milchfluss zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Dorothea (Doris) von Kappadokien (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Legende erz\u00e4hlt, der Schreiber des Richters habe dem verurteilten christlichen M\u00e4dchen auf dem Richtplatz sp\u00f6ttisch zugerufen: \u201eSchick mir doch Blumen und Fr\u00fcchte, wenn du im Paradies bist!\u201c Nach dem Tod der jungen Christin auf dem Scheiterhaufen soll, obwohl es mitten im Winter war, ein wei\u00df gekleidetes Kind mit einem Korb voll duftender Rosen und w\u00fcrziger \u00c4pfel erschienen sein und diesen neben den Sp\u00f6tter hingestellt haben: Daher wurde die Heilige zur <strong>Patronin<\/strong> der G\u00e4rtner und Blumenh\u00e4ndler erw\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere <strong>Patronate<\/strong>: der Br\u00e4ute, der Neuverm\u00e4hlten und sie wird gegen falsche Anschuldigungen angerufen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eWenn Dorothea \u00fcber Pf\u00fctzen springt, die Amsel erst im April wieder singt.\u201c<br>\u201eManchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ava (11.\/12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stiftsdame lebte zu Melk in \u00d6sterreich. Sie war die erste deutsch schreibende Dichterin und verfasste die erbauliche Schrift \u201eDas Leben Jesu\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Februar<br><u>Josefina Bakhita (1870-1947)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBakhita\u201c (\u201egl\u00fccklich\u201c) stammte aus dem Sudan. Schon als M\u00e4dchen musste sie als Sklavin arbeiten und viele k\u00f6rperliche und seelische Schmerzen erleiden. Sp\u00e4ter gelang es ihr, ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, und sie trat in Venedig der Kongregation der Canossianerinnen bei. Im Verlauf ihres Ordenslebens hatte sie viel unter ihrer dunklen Hautfarbe zu leiden. Als Klosterpf\u00f6rtnerin hatte sie Kontakt zu vielen Menschen und wurde f\u00fcr ihre Fr\u00f6hlichkeit gesch\u00e4tzt.<br>Josefina Bakhita gilt als <strong>Schutzpatronin<\/strong> des (S\u00fcd-)Sudan.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Hieronymus \u00c4miliani<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnder der \u201eGesellschaft der Diener der Armen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron <\/strong>der Waisen und verlassenen Jugend, der Gr\u00fcnder von Waisenh\u00e4usern und Schulen; von Venedig<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Apollonia (3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Legende nach lebte Apollonia als \u00e4ltere gottgeweihte Frau in Alexandrien, als ein Pogrom gegen die christlichen Einwohner der \u00e4gyptischen Metropole hereinbrach. Apollonia sollen die Z\u00e4hne ausgeschlagen und die Kinnlade zertr\u00fcmmert worden sein. Von Engeln habe sie aber neue Z\u00e4hne erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin <\/strong>der Zahn\u00e4rzte; gegen Zahnschmerzen<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eIst\u00b4s an Apollonia feucht, der Winter sehr sp\u00e4t entfleucht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Anna Katharina Emmerick (18.\/19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In das Kloster D\u00fclmen (Westfalen) trat Annekathrin 1802 ein. Sie hatte die Gabe, weit von ihr entfernte Begebenheiten zu beobachten. Immer wieder best\u00e4tigten sp\u00e4tere Nachrichten ihre Angaben. Ein R\u00e4tsel blieb ebenso, wie die Frau, die nachweislich nur ein Jahr lang eine Schule besucht und nur die plattdeutsche westf\u00e4lische Mundart gelernt hatte, ein ausgezeichnetes Hochdeutsch sprechen und sogar Latein verstehen konnte. Clemens Brentano, der bekannte Dichter der deutschen Romantik, zeichnete, allerdings mit gro\u00dfer dichterischer Freiheit ihre Visionen auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Scholastika (5.\/6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schwester des Benedikt von Nursia war wie ihr Bruder Benediktinerin. Sie f\u00fchrte einmal im Jahr ein geistliches Gespr\u00e4ch mit ihrem Bruder. Bei ihrem letzten Treffen verz\u00f6gerte sich die Abreise Benedikts aufgrund eines Unwetters, ausgel\u00f6st durch das Gebet seiner Schwester. Drei Tage sp\u00e4ter sah er, wie ihre Seele als Taube in den Himmel emporflog.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> der Nonnen, f\u00fcr Regen, gegen Sturm und Blitzschlag<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Fest der Erscheinung der unbefleckten Jungfrau Maria \u2013 ULF von Lourdes<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Maria Lourdes (Ged\u00e4chtnis <strong>U<\/strong>nserer <strong>L<\/strong>ieben Frau in <strong>L<\/strong>ourdes). Am 11.02.1858 erschien der 14-j\u00e4hrigen Bernadette Soubirous zum ersten Mal \u201eeine sch\u00f6ne Dame\u201c. W\u00e4hrend einer der 18 Erscheinungen (letzte am 16.07.1858) entsprang auf Gehei\u00df der \u201eDame\u201c in der Grotte eine Quelle, an der sich bald wunderbare Heilungen ereigneten. Nach dem Eintauchen der Beine konnte ein dreij\u00e4hriges, lahm geborenes Kind pl\u00f6tzlich gehen, auch wurde ein blindes M\u00e4dchen sehend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Theodor (Fedor) Babilon (1899- 11.02.1945)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als dem Leiter des Kolpinghauses in K\u00f6ln 1944 die Verhaftung drohte, n\u00fctzte er nicht die Gelegenheit zur Flucht, um seine Frau und seine f\u00fcnf Kinder nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Eulalia von Barcelona (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die 14-j\u00e4hrige Christin wurde w\u00e4hrend der diokletianischen Christenverfolgung gekreuzigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronin der Seefahrer, der Marine, f\u00fcr sicheres Segeln und sichere Schifffahrt, gegen Trockenheit<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eWenn Eulalia hell und klar, gibt\u00b4s ein gutes Bienenjahr.\u201c<br>\u201eSt. Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Rosenmontag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weshalb der Name?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Karneval ist eng mit der katholischen Kirche verbunden. Daher verwundert es nicht weiter, dass sich ein Erkl\u00e4rungsansatz unmittelbar darauf bezieht. Vom 11. Bis ins 19. Jahrhundert war es Brauch, dass der Papst eine besonders verdiente Pers\u00f6nlichkeit mit einer goldenen Rose ehrte. Dieses wichtige Ereignis fand immer am vierten Fastensonntag, dem sogenannten Rosensonntag statt. Da die Hauptversammlung der Karnevalsgesellschaft am darauffolgenden Montag abgehalten wurde, tauften die Narren den Karnevalsmontag kurzerhand Rosenmontag.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Erkl\u00e4rungsansatz weist in eine vollkommen andere Richtung. Demnach ist die Bezeichnung Rosen nicht auf die bekannten Blumen, sondern auf einen alten rheinischen Dialekt zur\u00fcckzuf\u00fchren. Rosen soll von R<strong>o<\/strong>serei abgeleitet sein. Roserei wiederum ist ein alter Ausdruck f\u00fcr R<strong>a<\/strong>serei, bezogen auf die \u00fcbersch\u00e4umende, ausgelassene Fr\u00f6hlichkeit der au\u00dfer Rand und Band geratenen Jecken.<\/p>\n\n\n\n<p>(aus: Focus online)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Jordan von Sachsen (13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er verfasste das \u201eB\u00fcchlein \u00fcber die Prinzipien des Predigerordens\u201c, dies z\u00e4hlt zu den wichtigsten Quellentexten des Dominikanerordens.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Faschingsdienstag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der <em>Veilchendienstag <\/em>(so im Rheinland) bildet den H\u00f6hepunkt der \u201ef\u00fcnften Jahreszeit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eGibt\u00b4s um Fasnacht viel Stern, dann legen die Hennen gern!\u201c<br>\u201eWenn an Fasnacht Sonnenschein, werden Korn, Weizen und Erbsen gedeih\u00b4n.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Cyrill und Methodius (9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Cyrill entwickelte eine slawische Schrift: Glagoliza und \u00fcbersetzte mit seinem Bruder eine Vielzahl liturgischer und biblischer Texte in die slawische Sprache. Zusammen mit Methodius setzte er sich erfolgreich in Rom f\u00fcr die slawische Sprache als liturgische Sprache ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1980 sind beide Heilige die <strong>Schutzpatrone <\/strong>Europas.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>aller slawischen L\u00e4nder, gegen Gewitter<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Valentin (3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Priester heilte ein blindes M\u00e4dchen und Trost Suchenden schenkte er eine Blume aus seinem Garten. Trotz eines Verbotes des Kaisers Claudius II. traute er christliche Liebespaare, weshalb er enthauptet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schutzheiliger <\/strong>f\u00fcr eine gute Heirat und eine gl\u00fcckliche Ehe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>der Liebenden, Verlobten und Bienenz\u00fcchter<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eLiegt an Valentin die Katz in der Sonne, kriecht sie im M\u00e4rz hinterm Ofen voll Wonne.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIst\u00b4s um Valentin noch wei\u00df, bl\u00fcht an Ostern schon das Reis.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Aschermittwoch<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Fastenzeit beginnt mit dem Auflegen des Aschenkreuzes. Dieser Ritus wurde erstmals 1091 vollzogen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eWie es am Aschermittwoch wettert ein,<br>so soll es das ganze Fasten durch sein.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Siegfried von V\u00e4xj\u00f6 (10.\/11. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Patron und \u201eApostel Schwedens\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Claude (Claudius) de la Colombi\u00e9re SJ (17. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Volksprediger und Seelenf\u00fchrer der hl. Margareta Maria Alacoque diente der Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung. Der Beichtvater der englischen Herzogin von York wurde aufgrund von Verleumdungen eingekerkert, doch schlussendlich schaffte er es noch zur\u00fcck in seine Heimat Lyon.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Juliana von Nikomedien (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weil sie sich zu ihrem christlichen Glauben bekannte, wurde sie von ihrem Vater und verschm\u00e4hten Br\u00e4utigam Eleusius angezeigt. Ihre Gebeine wurden nach Italien gebracht, wo sie seit dem 6. Jh. verehrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> bei Infektionskrankheiten und Entbindungen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Alexius und Gef\u00e4hrten<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sieben angesehene Kaufleute schlossen sich in Florenz zur marianischen Bruderschaft \u201eOrdo Servorum Mariae\u201c zusammen. Die stetig wachsenden \u201eDiener Mariens\u201c lebten nach der Regel des hl. Augustinus. Nur einer der sieben Stifter erlebte die offizielle Best\u00e4tigung des Ordens durch Papst Benedikt XI; Alessio Falconieri verstarb am 17. Februar 1310 und wurde 110 Jahre alt. Heute sind die Serviten in mehr als 30 L\u00e4ndern vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Fra Angelico \/14.\/15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beato Angelico \u2013 geboren als Guido di Pietro \u2013 war ein Maler der italienischen Fr\u00fchrenaissance. Er arbeitete bereits als Maler, bevor er in den Dominikanerorden eintrat, wo er den Namen Fra Giovanni erhielt. Als Beato Angelico \u2013 \u201eder engelsgleiche Selige\u201c \u2013 wurde er bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schutzpatron <\/strong>der christlichen K\u00fcnstler<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Simon von Jerusalem (1. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eBruder des Herrn\u201c war ein Sohn des Kleopas, eines Bruders von Jesu N\u00e4hrvater Josef, damit ein Cousin Jesu. Im Jahr 62 \u00fcbernahm Simon nach dem Tod des \u201eHerrenbruders\u201c Jakobus die Leitung der Jerusalemer Urgemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eDer Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>19. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Konrad der Einsiedler (13. \/ 14. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Corrado Confalonieri von Piacenza entstammte einer adeligen Familie. W\u00e4hrend seiner Lieblingsbesch\u00e4ftigung dem Jagen befahl er, ein Unterholzfeuer zu legen. Dieses verbreitete sich rasch und zerst\u00f6rte Felder und W\u00e4lder. Als ein Bauer angeklagt wurde, das Feuer gelegt zu haben, bekannte Konrad seine Schuld, tat Bu\u00dfe und lebte fortan als Einsiedler auf Sizilien. Er besa\u00df die Gabe der Krankenheilung, der Prophezeiung und vollbrachte zahlreiche Wunder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat:<\/strong> gegen Leistenbruch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eDem Konrad sein Mut, tut selten gut.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Bonifatius von Lausanne (12. \/ 13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron <\/strong>gegen Fieber<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Jacinta&nbsp; Marto (1910-1920)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie war eines der drei Seherkinder von Fatima.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Corona (auch Stephana) (2. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>in Geldangelegenheiten, der Schatzgr\u00e4ber, der Fleischer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Enrica Dominici (19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sr. Maria Henrike, Annaschwester in Turin, bem\u00fchte sich unerm\u00fcdlich um die Erziehung und Betreuung von Jugendlichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>German (Germain) (7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Abt des Klosters Grandval im M\u00fcnstertal in der Schweiz trat f\u00fcr die durch Kriegswirren bedrohte Bev\u00f6lkerung ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Irena (3. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie pflegte den hl. Sebastian gesund.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gunhild (12. \/ 13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gunilda war im Ruf der Heiligkeit und der Wunderkraft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Fest der Stuhlfeier des hl. Apostel Petrus, erster Papst<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eHat\u00b4s in der Petersnacht gefroren, dann l\u00e4sst der Frost uns ungeschoren.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Margarita von Cortona (13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die bildh\u00fcbsche M\u00e4tresse lebte mit einem jungen Grafen, der sie wegen des Standesunterschiedes nicht heiraten durfte, zusammen und hatte einen Sohn mit ihm. Als ihr Geliebter von Wegelagerern ermordet worden war und sie vor seinem entstellten Leichnam stand, wurde ihr die Verg\u00e4nglichkeit des Lebens bewusst. Innerlich vollkommen ver\u00e4ndert, trat sie den Franziskaner-Terziarinnen bei und f\u00fchrte fortan ein Leben der Bu\u00dfe und des Dienstes am N\u00e4chsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Patronat: der B\u00fc\u00dferinnen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>23. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Raphaela Ybarra de Villalonga (19.\/20. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Betreuung misshandelter M\u00e4dchen und versto\u00dfener Ehefrauen gr\u00fcndete sie die Kongregation \u201eAsyl der Heiligen Familie\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Polykarp von Smyrna (2. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Legende nach konnten ihm die Flammen des Scheiterhaufens nichts anhaben, sodass er schlie\u00dflich erstochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>gegen Ohrenkrankheiten<\/p>\n\n\n\n<p><strong>24. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Eunike (Eunice) (1. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mutter des Apostelsch\u00fclers Timotheus<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Matthias (1. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der (neue) zw\u00f6lfte Apostel wurde erst nach der Himmelfahrt Christi anstelle des Judas Iskariot zum Apostel gew\u00e4hlt, obwohl er seit Jesu Taufe zu seiner J\u00fcngerschaft&nbsp; geh\u00f6rte. Seine Gebeine sollen von Kaiserin Helena und dem Trierer Bischof Agritius in die Basilika St. Matthias in Trier \u00fcberf\u00fchrt worden sein.<br>Die Erzbruderschaft des hl. Matthias besteht aus ca. 160 Wallfahrtsgruppen und organisiert jedes Jahr eine Wallfahrt zum Grab des hl. Apostel Matthias nach Trier.<br>Er wird auch als der \u201edreizehnte Apostel\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat:<\/strong> der Bauhandwerker und Schneider, des Bistums Trier, gegen Kinderkrankheiten- und andere Krankheiten<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eSingt die Lerche am Matthiastag, \u00fcber Nacht folgt neue Plag.\u201c<br>\u201eIst es an Matthias kalt, hat die K\u00e4lt\u00b4 noch lang Gewalt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Walburga (8. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00c4btissin soll zahlreiche Wunder gewirkt haben. So habe Walburga eine Frau durch ihr Gebet geheilt und ein Kind mit drei \u00c4hren vor dem Hungertod gerettet.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dfer f\u00fcr Walpurgis\u00f6l und Walpurgiskraut war Walburga auch namensgebend f\u00fcr die <strong>Walpurgisnacht<\/strong> vor dem 1. Mai, dem Tag der \u00dcbertragung ihrer Gebeine nach Eichst\u00e4tt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> der W\u00f6chnerinnen, der Bauern, der Haustiere, gegen Husten, Augenleiden, Hundebiss, Tottwut, f\u00fcr das Wachsen der Feldfr\u00fcchte<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eWenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>26. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Edigna von Puch (11.\/12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um einer von ihren Eltern erzwungenen Ehe zu entgehen, soll die Prinzessin gefl\u00fcchtet und nach Puch bei F\u00fcrstenfeldbruck gekommen sein. In einer ausgeh\u00f6hlten Linde soll sie bis zu ihrem Tod als Einsiedlerin gelebt haben. Sie unterrichtete die Wallfahrer*innen, tr\u00f6stete bei Sorgen und gab ihnen Rat. Nach ihrem Tod floss sogar heilsames \u00d6l aus der Linde, das aber versiegte, als man es gegen Geld verkaufen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin <\/strong>gegen Viehseuchen, gegen Diebstahl<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Funkensonntag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Funkensonntag, der erste Sonntag nach Aschermittwoch, erhielt seinen Namen vom Brauch des sog. Funkenfeuers. An diesem Sonntag oder Samstag davor wird ein gro\u00dfer Holzturm oder Strohhaufen (Funken) abgebrannt, in den eine Funkentanne mit einer daran befestigten Hexenpuppe gesteckt ist. Dieser Brauch ist heidnischen Ursprungs und symbolisiert die Vertreibung des Winters.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eFunkennacht mit Stern hat der Bauer gern.\u201c<br>\u201eWenn die Funken brennen, muss der Winter rennen.\u201c<br>\u201eSieht man am Funkensonntag viele Sterne, dann gibt es in diesem Jahr viele Kirschen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>27. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Leander (6.\/7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leander war einer der gro\u00dfen Kirchenv\u00e4ter Spaniens und Wegbereiter des Konzils von Toledo.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron<\/strong> von Sevilla, gegen Rheuma<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eAlexander (26.2.) und Leander, suchen M\u00e4rzluft miteinander.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>28. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Silvana (3.\/4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Namensbedeutung dieser M\u00e4rtyrerin: Waldfee<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Romanus (5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsiedler Romanus gr\u00fcndete mit seinem Buder Lupicinus (21.3.) Kl\u00f6ster in Burgund.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eAn Romanus und Lupicinus die Sonne scheinen muss.\u201c<br>\u201eSt. Roman hell und klar, bedeutet stets ein gutes Jahr.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>29. Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Antonia von Florenz oder auch Antonia von L\u00b4Aquila (15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Antonia wurde in der von Angelina von Marciano gef\u00fchrten Gemeinschaft im damaligen Kloster Sant\u00b4Onofrio in Florenz Tertiarin der Franziskaner.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe von Johannes von Capestrano gr\u00fcndete sie 1447 das damalige Kloster Corpus Domini \u2013 auch della Santissima Eucaristia genannt \u2013 in L\u00b4Aquila; dessen Oberin sie dort sieben (bzw. 13) Jahre lang war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kirche und Kloster Corpus Domini in L\u00b4Aquila wurden 1472 Antonia geweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>Attribute: betend, Flamme \u00fcber ihrem Kopf<\/p>\n\n\n\n<p>Name bedeutet: die vorne Stehende (latein.: aus dem Geschlecht der Antonier)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Hilarius (5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Papst auf Sardinien<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Oswald von Worcester (auch von York) (10. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dem aus dem d\u00e4nischen Adelsgeschlecht entstammende Bischof lagen besonders auch die Armen am Herzen; erz\u00e4hlt wird, dass er oft mit ihnen gemeinsam gegessen und t\u00e4glich zw\u00f6lf Armen die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe; w\u00e4hrend einer solchen Fu\u00dfwaschung sei er gestorben. Auch ein Heilungswunder wird ihm zugeschrieben. Patron des Viehs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schmerzhaften Mutter Jesu geweiht 1. Februar &nbsp;&nbsp; Brigida von Kildare (5.\/6. Jh.) Das Leben der Patronin Irlands besingt der wahrscheinlich \u00e4lteste Hymnus in irischer Sprache aus dem 7. Jh. Der irische Volksglaube charakterisiert die \u00c4btissin als resolute, aber auch hilfsbereite heilige Frau und r\u00fchmt besonders ihre Tierliebe. 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