{"id":7981,"date":"2024-03-10T14:40:00","date_gmt":"2024-03-10T13:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/?p=7981"},"modified":"2024-03-10T14:39:50","modified_gmt":"2024-03-10T13:39:50","slug":"kirchen-kalendarisches-im-maerz-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kath-kirche-lb.de\/st-thomas-und-johannes\/2024\/03\/10\/kirchen-kalendarisches-im-maerz-3\/","title":{"rendered":"Kirchen-Kalendarisches im M\u00e4rz"},"content":{"rendered":"\n<p><em><u>Dem hl. Joseph, Patron der Kirche, geweiht<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Albinus (6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon zu seinen Lebzeiten geschahen auf seine F\u00fcrbitte Wunder. So soll er ein totes Kind wiedererweckt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron <\/strong>der kranken Kinder, bei Blindheit und Keuchhusten<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eIst Albinus Regentag, der Bauer sich nicht freuen mag.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>David von Menevia (6.\/7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einsiedler in den Bergen von Wales<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron<\/strong> von Wales<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Eudokia (Dunja, Awdotja) (1.\/2. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die bekehrte Lebefrau wurde von ihrem fr\u00fcheren Liebhaber als Christin angezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Felix II. (5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seines Zutuns kam es zur ersten Spaltung zwischen Ost- und Westkirche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Hubert Engelmar Unzeitig (1911-1945)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der junge Priester protestierte \u00f6ffentlich gegen den Rassenwahn, wurde 1941 wegen \u201et\u00fcckischer \u00c4u\u00dferungen und Verteidigung der Juden\u201c angezeigt und in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. Der \u201eEngel von Dachau\u201c teilte seine Essensrationen mit russischen H\u00e4ftlingen und Pflegte die an Flecktyphus Erkrankten.<\/p>\n\n\n\n<p>Papst Franziskus sprach Engelmar am 24. September 2016 selig<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Kunigunde von Luxemburg (10.\/11. Jh.) <\/u><\/strong>&nbsp;<br>Die Tochter des Grafen Siegfried I. von Luxemburg ehelichte den sp\u00e4teren Kaiser Heinrich II., der ebenfalls heiliggesprochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin <\/strong>der schwangeren Frauen und kranken Kinder<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eSonnige Kunigunde bringt frohe Kunde.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Katharine Drexel (1858-1955)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tochter aus reichem Hause kam in Philadelphia zur Welt. Ihre tiefreligi\u00f6se Familie hatte \u00f6sterreichische Wurzeln. Sie rief die \u201eSchwestern des Heiligen Sakraments\u201c ins Leben, deren Engagement galt der indigenen und schwarzen Bev\u00f6lkerung der USA. Ihre Arbeit brachte auch Feinde hervor: Rassisten bek\u00e4mpften ihr Wirken und bedrohten sie mit dem Tod.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 2000 wurde sie heiliggesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Leif (Isleifr) (11. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Herr Gizuratsson war der erste Bischof von Island.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Humbert (Umberto) (12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Herzog von Savoyen war ein frommer und gerechter Landesvater, der oft als Friedensvermittler Erfolg hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Kasimir von Polen und Litauen (15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der marienfromme Prinz pflegte einen vorbildlichen Herrschaftsstil: Sparsamkeit, Korruptionsbek\u00e4mpfung und Armenf\u00fcrsorge<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Robert Spiske<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eApostel der Caritas\u201c rief den \u201eSt. Hedwigs-Verein katholischer Frauen und Jungfrauen\u201c ins Leben \u2013 sp\u00e4ter wurden sie \u201eHedwigschwestern\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Nicoletta Boillet (14. \/15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicola verf\u00fcgte \u00fcber \u201eviel Demut, Herzenseinfalt und Liebe\u201c. Deren Ordensschwestern nannten sich \u201eColettinnen\u201c. \u201eColetaner\u201c nannten sich die Br\u00fcder in den gegr\u00fcndeten M\u00e4nnerkl\u00f6stern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronin<\/strong> von Gent (Belgien), gegen Fieber, Augenleiden, Kopfschmerzen, bei Unfruchtbarkeit der Ehe und f\u00fcr eine gl\u00fcckliche Geburt<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Friedolin von S\u00e4ckingen (5.\/6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Glaubensbote und Wanderprediger gr\u00fcndete das Kloster des hl. Hilarius in S\u00e4ckingen am Oberrhein bei Basel. Dieses Kloster war der Ausgangspunkt f\u00fcr die Missionierung des sp\u00e4teren Baden-W\u00fcrttembergs. Zu Ehren des \u201eApostels des badischen Oberlandes\u201c gibt es in Bad S\u00e4ckingen am Sonntag nach seinem Gedenktag eine gro\u00dfe Prozession und ein Volksfest.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron<\/strong> der Schneider, des Viehs, von Bad-S\u00e4ckingen und des Kantons Glarus (Schweiz), gegen Feuer- und Wassergefahr, Bein-, Knie- und Armleiden<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eAn Sankt Fridolin bring den Pflug zum Felde hin.\u201c<br>\u201eAm Tage von Sankt Fridolin, zieh\u00b4n wieder Schaf und Sch\u00e4fer\u00b4in.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Felicitas und Perpetua (1.\/2. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Perpetua und Felizitas geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten zuverl\u00e4ssig bekundeten Blutzeugen. Felizitas, Perpetuas Sklavin, hatte im Kerker noch ein Kind zur Welt gebracht. Perpetua war Mutter eines zweij\u00e4hrigen M\u00e4dchens. Die Frauen wurden in der Arena Karthagos zun\u00e4chst wilden K\u00fchen und sp\u00e4ter einem wilden Leoparden vorgeworfen. Im Kerker erhielten sie noch ihre Taufe.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201ePerpetua und Felizitas bringen das erste Gras.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Johannes von Gott (15.\/16. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Findelkinder trugen \u00fcblicherweise den Beinamen \u201evon Gott\u201c. Der Portugiese gilt als Bahnbrecher in der methodischen Krankenpflege und der Betreuung von geistig kranken Menschen. Sein aufopferungsvoller Dienst galt auch H\u00e4ftlingen, Prostituierten und verwahrlosten Stra\u00dfenkindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat <\/strong>von Granada, der Kranken, Krankenh\u00e4user und Krankenpfleger*innen, der Buchh\u00e4ndler (er soll selbst kurze Zeit als Buchh\u00e4ndler gearbeitet haben), Buchdruckerinnen, Papierm\u00fcller<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSei immer liebevoll, denn wo keine Liebe ist,<br>da ist Gott nicht, auch wenn Gott an jedem Ort ist.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Franziska von Rom (14.\/15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fanni entstammte einer Adelsfamilie. Mit 12 Jahren wurde sie an eines Standesgenossen verheiratet; die recht gl\u00fcckliche Ehe w\u00e4hrte 40 Jahre. Nach dem Tod ihres Mannes trat sie in das von ihr gegr\u00fcndete Kloster selbst ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schutzpatronin<\/strong> der Frauen, der Autofahrer*innen und von Rom<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eFranziska sich Sonne einstellt, soll der Bauer bald auf`s Feld.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u201eLaetare\u201c &#8211; \u201eFreue dich!\u201c<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der vierte Fastensonntag: Die Mitte der Fastenzeit ist \u00fcberschritten und Ostern kommt n\u00e4her. Dieser Tag hat einen fr\u00f6hlicheren und tr\u00f6stlicheren Charakter als die vorangegangenen Fastentage und k\u00fcndet von der Freude auf das kommende Fest.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Anstelle der liturgischen Fastenfarbe violett darf das Gewand <u>rosa<\/u> leuchten. Das <u>Wei\u00df<\/u> des nahenden Osterfestes flie\u00dft in die Farbe, die auf die Bu\u00dfe hinweist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Rosa ziert auch den dritten Advent: \u201eGaudete\u201c \u2013 \u201eFreut euch!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Laetare wird auch der \u201eRosensonntag\u201c genannt, weil an dem Tag die P\u00e4pste seit dem 11. Jahrhundert die \u201eGoldene Rose\u201c segnen. Sie wird an Menschen oder Institutionen verliehen, die sich um die katholische Kirche verdient gemacht haben. Auch \u201eTugendrose\u201c bezeichnet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>John Ogilvie SJ (16.\/17. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verkleidet als Pferdeh\u00e4ndler reiste er undercover durch Schottland und feierte die Messe, spendete die Sakramente und besuchte gefangene Katholiken.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz monatelanger Folter weigerte er sich, die Namen anderer Katholiken zu verraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gregor von Nyssa (4. Jh,)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er vermittelte zwischen antiker Philosophie und christlichem Glauben; heute z\u00e4hlt er zu den \u201eKappadokischen V\u00e4tern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eScheint an Gregor die Sonne, herrscht bei Korn- und Weinbauern die Wonne.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Rosina (Euphrosyne) vom Allg\u00e4u (13.\/14. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Einsiedlerin soll in Wenglingen bei Kaufbeuren gelebt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eBringt Sankt Rosina Sturm und Wind, ist Rosamunde (30.4.) uns gelind.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Heinrich Hahn (1800-1882)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Arzt behandelte Reiche als auch die Verlierer der Industrialisierung. Er organisierte die Ausbreitung des Franziskus-Xaverius-Vereins, aus dem 1972 \u201emissio\u201c hervorging. Mit den Stimmen der Armen wurde er in den Aachener Stadtrat gew\u00e4hlt, wo er sich in Fragen der Sozialpolitik f\u00fcr Benachteiligte einsetzte.<\/p>\n\n\n\n<p>2003 wurde die di\u00f6zesane Phase des Seligsprechungsprozesses abgesprochen. 2015 wurde sein \u201eheroischer\u201c Tugendgrad anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gregor I. d. Gr., Papst (6.\/7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Kalenderreform von 1969\/70 wurde der 3. September sein Gedenktag; im Jahre 590 wurde er am 3. September zum Papst gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er geh\u00f6rt zu den vier lateinischen Kirchenv\u00e4tern: Ambrosius, Hieronymus, Augustinus<\/p>\n\n\n\n<p>Die Naturweisheiten orientieren sich noch am alten Datum.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eGregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er s\u00e4en kann.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>des kirchlichen Schulwesens, der Bergwerke, des Chor- und Choralgesanges, der Gelehrt*innen, Lehrer*innen, Sch\u00fcler*innen, Student*innen, S\u00e4nger*innen, Musiker*innen, Maurer*innen, Knopfmacher*innen, gegen Gicht und Pest<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Beatrix von Engelport (13. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eengelgleiche\u201c Chorfrau wurde w\u00e4hrend der Messe, als man gerade das \u201eSanctus\u201c zur Wandlung betete, aus diesem Leben abberufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Paulina von Paulinzella (11.\/12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die s\u00e4chsische Adelige zog nach dem Tod ihres zweiten Mannes mit Gef\u00e4hrtinnen in den Th\u00fcringer Wald und gr\u00fcndete dort eine Einsiedelei. Das Doppelkloster Paulinzella baute sie nahe Ilmenau auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kloster Paulinzella wurde in der Reformation 1534 aufgel\u00f6st, die Basilika zerst\u00f6rt. Die Ruinen sind jedoch bis heute erhalten geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Judith von Ringelheim (11. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4btissin in Ringelheim, heute Stadtteil von Salzgitter in Niedersachsen<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Leander von Sevilla (6. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem fr\u00fchen Tod des Vaters zog Leander seine drei j\u00fcngeren Geschwister Isidor (einen sp\u00e4teren Kirchenlehrer), Fulgentius (einen sp\u00e4teren Bischof) und Florentina (eine sp\u00e4tere Kosterfrau) selber auf. Sp\u00e4ter wurde Leander Benediktinerm\u00f6nch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>von Sevilla, gegen Rheumatismus<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eAlexander (26.2.) und Leander suchen M\u00e4rzluft miteinander.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Eva von L\u00fcttich (13. Jh.)<\/u><\/strong> (Evelyn, Eveline, Evita)<\/p>\n\n\n\n<p>Eva von L\u00fcttich (Belgien) war mystisch begnadet und erfolgreich als Wegbereiterin des Fronleichnamsfestes t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Mathilde von Ringelheim (9.\/10. Jh.) <\/u><\/strong>(Mechthild, Thilde, Matilda, Maud)<\/p>\n\n\n\n<p>Die legend\u00e4re \u201egute Mutter der Nation\u201c entstammte dem s\u00e4chsischen Adel und war die Frau des sp\u00e4teren K\u00f6nig Heinrichs I. und des Kaisers Otto I.<\/p>\n\n\n\n<p>Einig waren sich ihre Kinder nur in ihrem Misstrauen gegen\u00fcber dem Finanzverhalten ihrer Mutter: Hinter Mathildes zahlreichen Klostergr\u00fcndungen und Almosen sahen sie vor allem eine gef\u00e4hrliche Verschwendung von Throngeldern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eMathilde noch Schnee, tut den Fr\u00fcchten weh.\u201c<br>\u201eMathilde sagt dem Bauer an, ob er\u00b4s Feld bestellen kann.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Lukretia (Leocritia) (9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tochter verm\u00f6gender Eltern aus Cordoba, das damals von den Mauren beherrscht war, bekehrte sich vom Islam zum Christentum und wurde deswegen enthauptet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eLucretia feucht, bleiben die Korns\u00e4cke leicht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Louise de Marillac (17. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die junge Witwe stellte ihr Leben ganz in den Dienst der christlichen N\u00e4chstenliebe. Gemeinsam mit Vinzenz von Paul (27.9) gr\u00fcndete sie den Oden \u201eFilles de la Charit\u00e9\u201c (\u201eT\u00f6chter der N\u00e4chstenliebe\u201c) \u2013 oder auch \u201eVinzentinerinnen\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Klemens Maria Hofbauer (18.\/19. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Redemptorist widmete sich besonders den Armen und Notleidenden, traf sich aber auch mit bedeutenden Pers\u00f6nlichkeiten wie Joseph von Eichendorff oder Clemens von Brentano im sog. \u201eHofbauer-Kreis\u201c. Der \u201eApostel von Wien\u201c vermochte diese zwei Welten \u2013 arm und reich, einfach und gebildet \u2013 bemerkenswert zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat:<\/strong> der Gesellenvereine, von Wien<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eChristus, der Sohn Gottes, ward wie wir, damit wir werden wie er.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Heribert von K\u00f6ln (10.\/11. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patron<\/strong> f\u00fcr Regen<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gundomar (8. Jh.) <\/u><\/strong>(Guntmar, Gummar, Gommer)<\/p>\n\n\n\n<p>Er geh\u00f6rte zur k\u00f6niglichen fr\u00e4nkischen Hofgesellschaft und war mit einer z\u00e4nkischen und herrschs\u00fcchtigen Frau verheiratet, die in seiner Abwesenheit die Untergebenen misshandelte. Er verlie\u00df sie und fand als Einsiedler nahe Nivesdonck seinen Frieden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>von Antwerpen, Drechsler, Holzhauer, gegen Bruchleiden und b\u00f6sartige Ehefrauen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Patrick von Irland (4.\/5. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>St. Patrick\u00b4s Day \u2013 \u201eApostel Irlands\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gertrud von Nivelles OSB (7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>der Krankenh\u00e4user, der Armen, Witwen, Pilger, Gefangenen, Herbergen und Reisenden, G\u00e4rtner, der Feld- und Gartenfr\u00fcchte sowie gegen Ratten- und M\u00e4useplagen und gegen Fieber<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eSieht St. Gertraud Eis, wird das Jahr nicht hei\u00df.\u201c<br>\u201eGertraude n\u00fctzt dem G\u00e4rtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Cyrill von Jerusalem (4. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Mensch ist Gottes Meisterwerk, das Ebenbild seines Sch\u00f6pfers.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>19. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Hl. Joseph, Br\u00e4utigam der allerseligsten Jungfrau Maria,<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Bekenner, N\u00e4hrvater Jesu Christi<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Josefitag \u2013 Schutzpatron der Arbeiter besonders der Zimmerleute<\/p>\n\n\n\n<p>Schutzheiliger der ganzen Kirche<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Irmgard von Erstein (8.\/9. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Irmgard geh\u00f6rt zu den bekanntesten Frauen ihrer Zeit. Mit dem deutschen Kaiser Lothar I. hatte sie neun gemeinsame Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Sir gr\u00fcndete im Unterelsass ein Maria und C\u00e4cilie geweihtes Frauenkloster, dessen erste<br>\u00c4btissin ihre Tochter Rotrud wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Text zu ihrem Epitaph verfasste ihr Vertrauter und Universalgelehrter Rabanus Maurus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Gisbert (Cuthbert) von Lindisfarne (7. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der M\u00f6nch machte sich vor allem durch seine mitrei\u00dfenden Predigten beim Volk einen Namen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Wulfram (7.\/8. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronate: <\/strong>der Kinder, gegen Gefahren aus dem Meer<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Claudia und Alexandra (um 300)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihren Martyrien mag zwar manches durch die Legende hinzugef\u00fcgt oder \u00fcbertrieben worden sein, aber zeitgen\u00f6ssische Quellen bezeugen mehrmals die fast unvorstellbaren Martern, denen die Christen ausgesetzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Benedikt von Nursia (um 480-547)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der urspr\u00fcngliche Eremit gr\u00fcndete das Kloster Monte Cassino, wo er seine Ordensregel formulierte. Er gilt als der Vater des abendl\u00e4ndischen M\u00f6nchtums. Nach der Kalenderreform von 1969\/70 wurde der 11. Juli sein Gedenktag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>des Abendlandes, von Europa (seit 1964), der Lehrer und Schulkinder, der Kupferschmiede, Bergleute, H\u00f6hlenforscher, der Sterbenden, gegen Fieber, Entz\u00fcndungen, Vergiftungen, Steinleiden, gegen Zauber<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eDer Benedikt leitet deine Hand, s\u00e4est du mit ihm die Frucht in\u00b4s Land.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Nik(o)laus von Fl\u00fce (Bruder Klaus) (15. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>der Schweiz<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nikokaus\u00b4Gebet: \u201e Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.<br>Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich f\u00fchret zu dir.<br>Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Clemens August Kardinal von Galen, Bischof von M\u00fcnster (1878-1946)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wegen seines mutigen Einsatzes gegen die Nationalsozialisten wurde er als \u201eL\u00f6we von M\u00fcnster\u201c bezeichnet. Drei seiner Predigten, in denen er 1941 die Beschlagnahmung von Kircheng\u00fctern und die Euthanasiema\u00dfnahmen anprangerte, wurden in ganz Deutschland verbreitet. Nur seine gro\u00dfe Beliebtheit bewahrte ihn vor der Verhaftung. Er kritisierte den Totalitarismus, lehnte dessen Rassenideologie ab.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eNicht durch Lob noch durch Drohung (weiche ich von Gottes Wegen ab).\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>23. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Lazarussamstag<br>Als Lazarussamstag wird in den <strong>orthodoxen Kirchen<\/strong> der Samstag vor dem Palmsonntag begangen. Im Johannesevangelium ist die Auferweckung des Lazarus durch Jesus als Vorzeichen von dessen eigener Auferstehung zu verstehen.<br>&nbsp;Am Samstag findet seit dem 4. Jahrhundert eine Lazarus-Prozession von Jerusalem nach Bethanien statt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Toribio Alfonso de Mogrovejo von Lima (1538-1606)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBesch\u00fctzer der Indios\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>24. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Palmsonntag<br><\/u><\/em><em>Am Palmsonntag beginnt die Karwoche. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, \u00fcber den alle vier Evangelien berichten. Etwa seit dem Jahr 400 gab es in Jerusalem den Brauch, in feierlicher Prozession vom \u00d6lberg in die Stadt zu ziehen. Im Mittelalter \u00fcbernahm die Kirche des Westens den Brauch der Palmprozession.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eIst\u2019s am Palmsonntag hell und klar, so gibt\u00b4s ein gut und fruchtbar Jahr.\u201c<br>\u201ePalmen im Klee, Ostern im Schnee.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Fest des Hl. Erzengel Gabriel<br><\/u><\/em><em>Bei der Kalenderreform 1969\/70 wurde der 29. September der gemeinsame Gedenktag der drei Erzengel Gabriel, Michael und Raphael.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>des Fernmelde- und Nachrichtendienstes, der Boten, Postboten, Postbeamten und Briefmarkensammler sowie gegen eheliche Unfruchtbarkeit<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Katharina von Schweden (1331-1381)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>gegen Fr\u00fch- und Fehlgeburten, gegen \u00dcberschwemmungen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Fest Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung &#8211; Annunziata<br><\/u><\/em><em>Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung bezieht sich auf die Ank\u00fcndigung der Geburt Jesu an Maria durch den Erzengel Gabriel. Mit dem Datum des 25. M\u00e4rz, neun Monate vor Weihnachten, ist dieses Fest in der Ostkirche seit dem 5. Jahrhundert bezeugt. Maria ist an diesem Tag <strong>Patronin <\/strong>der B\u00e4cker, Brettschneider, Gark\u00f6che, Metzger, Weber, Postboten und Zeitungsaustr\u00e4ger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>26. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ludger oder Luidger (742-809)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der friesische Missionar und sp\u00e4tere Bischof von M\u00fcnster setzte stets auf eine gewaltfreie Glaubensverk\u00fcndigung. Er konnte mithilfe seiner \u00fcberzeugenden Predigten die Ausdehnung des Christentums erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eIst es um Ludger drau\u00dfen feucht, bleiben auch die Kornb\u00f6den leicht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>27. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Rupert (um 700)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rupert gilt als Gr\u00fcnder von Salzburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat: <\/strong>von Land und Erzbistum Salzburg, des Salzbergbaus und der Salzarbeiter, der Hunde, gegen Rotlauf, gegen Kr\u00e4mpfe bei Kindern<\/p>\n\n\n\n<p><strong>28. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Gr\u00fcndonnerstag<br><\/u><\/em><\/strong><em>Der Name Gr\u00fcndonnerstag geht wahrscheinlich auf das mittelhochdeutsche Wort \u201egronan\u201c (weinen) zur\u00fcck (vgl. greinen).<br>Der Legende nach \u201efliegen die Glocken nach Rom\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregeln: \u201eGr\u00fcndonnerstag wei\u00df \u2013 Sommer hei\u00df\u201c<br>\u201eWas an Gr\u00fcndonnerstag ges\u00e4t, in Feld und Garten wohl ger\u00e4t.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Ingbert Naab (5.11.1885-28.03.1935)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Karl Borrom\u00e4us Naab wurde der Priester und Kapuzinerm\u00f6nch getauft. Der Widerstandsk\u00e4mpfer schrieb \u201eIst Hitler ein Christ?\u201c. Mit seiner Denkschrift an die Deutsche Bischofskonferenz (1934) und seinem offenen Brief an Adolf Hitler vom M\u00e4rz 1932 erreichte Naab Millionen B\u00fcrger.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zitate: \u201eDie Menschen werden unsagbar dumm, wenn sie von Gott verlassen sind.\u201c<br>\u201eUm die Fahne dieses Mannes (meint Hitler) sammelt sich ein Abschaum, der entsetzlich ist. Wer ein warmes Herz hat f\u00fcr das Geschick unseres Vaterlandes, der darf es nicht diesen wilden Horden \u00fcberlassen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>29. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Karfreitag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Begriff \u201eKar\u201c leitet sich vom althochdeutschen kara \u2013 Trauer, Klage ab.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernreglen: \u201eKarfreitags-Regen ist Gottes Segen.\u201c<br>\u201eWenn\u2019s dem Herrn regnet ins Grab, ein trockener Sommer folgen mag.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Berthold von Calabrien (12. Jh.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Berg Karmel (Israel) bildete er zusammen mit weiteren Einsiedlern eine M\u00f6nchsgemeinschaft, aus der sp\u00e4ter die Karmeliter entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bauernregel: \u201eWie St. Berthold gesonnen, so der Fr\u00fchling wird kommen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>30. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Karsamstag<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Quirinius von Neuss (von Rom) (1.\/2. Jh.)<br><\/u><\/strong>Er geh\u00f6rt seit dem 15. Jh. zu den sogenannten <strong>Vier Heiligen Marsch\u00e4llen<\/strong> und galt somit Gott als besonders nahestehend und bei F\u00fcrbitten hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patronat:<\/strong> der Pferde und Rinder, gegen Pferdekrankheiten, gegen Pocken, L\u00e4hmung, Eitergeschw\u00fcre, Bein- und Fu\u00dfleiden, Hauterkrankungen, Augenleiden, Kropf und Ohrenschmerzen, gegen die Pest, der Ritter<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Maria Restituta Helene Kafka (10. Mai 1894 \u2013 30. M\u00e4rz 1943)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit 19 Jahren trat sie der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe (\u201eHartmannschwestern\u201c) bei. Die Operationsschwester weigerte sich die Kruzifixe aus den Krankenzimmern zu entfernen. Sie lehnte es zudem ab, \u201earische\u201c Patienten gegen\u00fcber \u201efremdrassigen\u201c zu bevorzugen. Weiters verfasste sie zwei regimekritische Texte. Oktober 1942 wurde sie wegen \u201eFeindbeg\u00fcnstigung und Vorbereitung zum Hochverrat\u201c zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Als einzige Reliquie besitzt der Orden Teile ihres Ordensgewandes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>31. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Ostersonntag<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Amos (8. Jh. v. Chr.)<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Prophet und Maulbeerbaumz\u00fcchter prangerte den geistigen und moralischen Verfall des Volkes an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Cornelia (3. Jh.)<\/u><\/strong> Obwohl sie einer der vornehmsten r\u00f6mischen Adelsfamilien angeh\u00f6rte, erzog sie ihre S\u00f6hne zu verantwortungsvollen Menschen, die nicht blind sein sollten gegen\u00fcber den sozialen Missst\u00e4nden. Beide wollten als erwachsene M\u00e4nner unter Einsatz ihres Lebens soziale Gerechtigkeit schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem hl. Joseph, Patron der Kirche, geweiht 1. M\u00e4rz Albinus (6. Jh.) Schon zu seinen Lebzeiten geschahen auf seine F\u00fcrbitte Wunder. So soll er ein totes Kind wiedererweckt haben. Patron der kranken Kinder, bei Blindheit und Keuchhusten Bauernregel: \u201eIst Albinus Regentag, der Bauer sich nicht freuen mag.\u201c David von Menevia (6.\/7. Jh.) 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