Kategorie: Aktuelles

Gastfamilie gesucht! – Für BFD (Bundes-Freiwilligendienst)

Von Oktober 2022 bis August 2023 wird Emmanuel, 27 Jahre aus Huitepec, Oaxaca (Mexiko) einen Reverse-Freiwilligendienst (BFD) bei uns in Ludwigsburg machen.

Emmanuel wird seine Arbeitsstelle am Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg haben. Dort wird er schwerpunktmäßig in der Ganztagsbetreuung tätig sein und bei verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützen.

In seiner Freizeit soll Emmanuel auch die Kinder- und Jugendarbeit in unseren Kirchengemeinden kennenlernen und möglichst auch mit in die Gemeindearbeit einbezogen werden.

Die Unterbringung von Emmanuel ist in zwei bis drei Gastfamilien geplant, und dafür sind wir noch auf der Suche! Was braucht es?

  • Platz für eine Person, nach Möglichkeit ein eigenes Zimmer
  • Die Bereitschaft sowohl den Alltag, als auch die besonderen Momente mit einer (noch) fremden Person zu teilen!

Sprachkenntnisse und „rund um die Uhr Betreuung“ sind nicht notwendig!

Emmanuel bekommt für seinen Dienst ein kleines Taschengeld, von dem er 40 € / Monat an die Gastfamilie weitergeben soll. Wir sind uns bewusst, dass dies nur ein symbolischer Beitrag sein kann. Sollte die finanzielle Belastung für die Familie zu hoch sein, können wir über den BDKJ einen Antrag auf Förderung stellen.

Interessierte melden sich bitte bei Eva Sorg, Telefon 07141 3759474, Mail evasorg@posteo.de

Der Weltkirchliche Friedensdienst – Mitleben – Mitbeten – Mitarbeiten…

… unter diesem Motto bieten der BDKJ und die Hauptabteilung Weltkirche jungen Menschen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Möglichkeit, ein Jahr in Afrika, Lateinamerika oder Asien zu verbringen.

Der Reverse-Weltkirchlicher Friedensdienst…

… gibt jungen Menschen aus unseren Partnerdiözesen die Möglichkeit zu einem WFD in unserer Diözese. Die Freiwilligen kommen aus Indien, Uganda, Mexiko, Argentinien, Peru, Brasilien und Bolivien.
Katholisch-Sein ist „wohltuendes Anderssein“ –  (H.J. Höhn)

Katholisch-Sein ist „wohltuendes Anderssein“ –  (H.J. Höhn)

Liebe Damen und Herren!

Was macht eigentlich „Katholisch-Sein“ aus? – hier in Ludwigsburg, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, in Deutschland, in der Welt. Das könnten wir uns fragen anlässlich des 102. Katholikentages, der von 25.-29. Mai in Stuttgart unter dem Motto „leben teilen“ stattfindet. Von der griechischen Wortbedeutung meint katholisch „allumfassend“, oder „für alle“ – es ist das Teilen einer Hoffnung die an alle gerichtet ist: dass Leben in seiner Tiefe sinn- und wertvoll ist – Leben teilen ist ein hinhören, mit dem Herzen aufmerksam sein, Brücken bauen, Gestalten von gelingendem Miteinander – ein „woltuendes Anderssein“ wie es der Theologe Hans-Joachim Höhn ausdrückt.

Das Lukasevangelium (Lk 24,50-52) und die Apostelgeschichte (Apg 1,1-11) berichten von der Himmelfahrt Jesu, nachdem er den Jünger:innen in den 40 Tagen nach Ostern immer wieder erschienen ist. Er verspricht ihnen, dass sie die Kraft des Hl. Geistes empfangen werden, und gibt ihnen den Auftrag, das Evangelium – die frohe Botschaft – weiterzutragen. Das ist eine Ermutigung an sie, sich von nun an selbst auf den Weg zu machen. Aus dieser Kraft leben auch wir und können so „leben teilen“ – einander zugewandt in Beziehung sein.

Wir wünschen Ihnen viele bewegende Erfahrungen geteilten Lebens.

Herzliche Grüße von Pfarrer Alois Krist, Leitender Pfarrer

Kirchengemeinderat Dreieinigkeit erklärt Solidarität mit der Aktion Out in Church

Kirchengemeinderat Dreieinigkeit erklärt Solidarität mit der Aktion Out in Church

Alle Wortmeldungen in der KGR-Sitzung vom Februar sprachen sich dafür aus, die Aktion zu unterstützen. Am Sonntag trafen sich die anwesenden KGR-Mitglieder mit der Kirchenpflege und Diakon Greis zu einem Foto mit der Regenbogenfahne.

ein KGR-Mitglied verfasste folgenden Text:

Zeichen setzen – Flagge zeigen

Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt.

Wir zeigen Flagge für Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.

Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche.

Wir zeigen Flagge für Menschen, die durch die VertreterInnen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.

Wir zeigen Flagge für eine offene Kirchengemeinde, in der alle Menschen willkommen sind.

Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.

Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen
und Unterdrückten stand.

Pfarrer Krist verfasste folgendenText für die LKZ:

Die Leitungsebene der Gewählten und Ernannten Vorsitzenden der Katholischen Kirche Ludwigsburg möchte mit der folgenden Stellungnahme auf die aktuellen Ereignisse reagieren:

„Viele von uns sind tief bewegt von dem, was durch die Aktion „Out in Church“ und durch die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ins Rollen gebracht wurde. Es ist erschreckend,

mit welcher Angst viele leben und es ist beeindruckend, wie viele sich jetzt in die Öffentlichkeit trauen. Sie stehen mit ihrem Gesicht für dieses Thema und kehren dennoch ihrer Kirche nicht den Rücken.

Dies macht uns zutiefst betroffen, weil wir als katholische Christinnen und Christen in Ludwigsburg Kirche anders leben wollen und tatsächlich auch anders erleben. Uns ist es ein großes Bedürfnis, nach

außen kund zu tun, für was wir einstehen und Flagge zeigen: Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.

Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die durch die Vertreter/-innen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.

Wir zeigen Flagge für offene Kirchengemeinden, in denen alle Menschen willkommen sind. Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.

Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen und Unterdrückten stand. Wir zeigen Flagge für den Heiligen Geist, der uns mit seiner Kraft hilft, eine offene, lebensbejahende und lebendige Kirchengemeinde zu sein“.

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