Kategorie: Kirchenmusik

Konzert Ludwigsburger Kammerchor 25.9.2022, Dreieinigkeitskirche Ludwigsburg Antonín Dvořák, Messe in D-Dur

Der Ludwigsburger Kammerchor lädt nach über zwei Jahren Corona-Pause nunmehr erneut nach der coronabedingten Absage wieder zu einem Chorkonzert ein. 

Sonntag, 25. September 2022 um 17 Uhr

Katholische Kirche Zur Hlst. Dreieinigkeit (am Marktplatz), Ludwigsburg

Ludwigsburger Kammerchor

Orgel: Hyelin Lee, Stuttgart

Leitung: Susanne Obert

Wir singen die Messe in D-Dur, op. 86 von Antonín Dvořák in einer Fassung für kleinen Chor, Chor und Orgel. Dvořák komponierte dieses Werk auf Wunsch von Josef Hlávka, dem Architekten und Gründer der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Dieser wollte eine in seinem Schloss in Lužany neu erbaute Kapelle festlich einweihen lassen. Ein Orchester hätte den Rahmen wohl gesprengt. Der Komponist hatte sich damals bereits jenseits seiner tschechischen Heimat einen großen Namen gemacht. Auch in der Messe D-Dur zeigte der Komponist seine ganze Meisterschaft.

Die volle Aufmerksamkeit liegt auf den Vokalstimmen. Dvořák intendiert – trotz zahlreicher ff-Passagen – eine lyrisch-meditative Stimmung. Es herrschen traditionelle Formen vor, manchmal volkstümlich bzw. volksliedhaft geprägte Gedanken und ein großer harmonischer Reichtum.

Herzliche Einladung zum Konzert – das Zuhören lohnt sich! Es wird bestimmt ein Genuss für Ohren und Seele!

Der Chor singt auf der Empore.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Mit Ihrer Spende unterstützen wir den Verein „Ukrainer in Stuttgart e.V.“ https://www.ukraine-stuttgart.de/

Gaudete et Exultate – Cantores Trinitatis beim Internationalen Chorfestival in Florenz

Vom 13. – 17. Juli trafen sich rund 2.500 Kinder und Jugendliche in Florenz zu einem internationalen Chorfestival der Pueri Cantores. 19 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren der Cantores Trinitatis Ludwigsburg, die Chorleiterin Susanne Obert, sowie drei Begleiter waren dabei. 74 Chöre mit über 2500 Sängerinnen und Sängern aus ganz Europa, Korea und Mexiko trafen sich bei Temperaturen weit über 30 Grad in der Toskana.

Jugendchor im Mai Cantores Trinitatis Ludwigsburg

Chorprobe mit Stadtführung

Nach der Chorprobe machten wir zusammen eine Stadtführung, damit wir den Chorknaben aus Ulm, die in der nächsten Woche kommen sollten auch etwas über unsere Stadt erzählen können. Sie hieß „Stimmt’s oder Schabernack?“ und enthielt viele lustige Fragen, wie zum Beispiel, dass Boris Johnsons Ur-Urgroßeltern Verwandte im Königshaus von Ludwigsburg/Stuttgart hatte. Wer die meisten richtigen Antworten gab, bekam einen Gutschein für eine Kostümstadtführung.

Seitenwechsel: Probe in der evangelischen Stadtkirche

Am 8. Mai hatten wir einen Probentag in der evangelischen Stadtkirche, um für unseren Auftritt bei „Ludwigsburg klingt“ zu üben. Viele Lieder unseres Repertoires wollten wir aufführen, wie zum Beispiel das Lied „Clap yo‘ hands“.

Besuch der Ulmer St. Georgs Chorknaben

Nach einem gemeinsamen Singen im Gottesdienst und einer Runde Riesenrad, gab es im Bischof-Sproll-Haus Chili con/ sin Carne und Salatbuffet, welches die Eltern vorbereitet hatten. Während wir noch einmal mit unserer Pianistin die Stücke für „Ludwigsburg klingt“ probten, die wir den Ulmern später noch vorsangen, gingen die „Knaben“ ins Justizmuseum.

Anschließend gab es unsere persönliche Stadtführung in kleinen Gruppen mit anschließendem Eis essen, die wir mit vielen lustigen und interessanten Anekdoten füllen konnten.

Auftritt bei Ludwigsburg klingt

Am 21. Mai durften wir bei „Ludwigsburg klingt“ in der evangelischen Stadtkirche auftreten, bei denen viele Ensembles aus dem ganzen Ludwigsburger Raum sangen/spielten/auftraten.

Die Kirche war voll besetzt und die Leute waren vor allem von unserem Schlussstück „Clap yo‘ hands“ begeistert!

An diesem Tag wurde auch das HKL mit Liedern vom Kinderchor und dem Jugendchor eingeweiht. Bei dem Lied „Der rote Luftballon“ sangen wir alle, in Erinnerung an alte Zeiten, noch einmal voller Begeisterung beim Kinderchor mit.

Bericht von Flora, Philippa und Thal

Dvořák gejodelt?

Kammerchor 19.06.2022, Foto: Thomas Köhler 

… könnte man annehmen, wenn man den Aufenthaltsort des Kammerchores für seine Probentage betrachtet: Vom 16. bis 19. Juni gaben die Sängerinnen und Sänger am bayrischen Schliersee der Messe in D-Dur den letzten Schliff für die Konzerte am darauf folgenden Wochenende.

Tatsächlich war es nach Pandemiebeginn das erste Mal, dass sich der Chor in diesem Rahmen traf und so konnte man einzelne Jubeljauchzer und Freudenjodler während und auch außerhalb den Proben hören. Zwischen den einzelnen Übungseinheiten blieb genügend Zeit zum geselligen Austausch und zum Erkunden der herrlichen Umgebung des Studienzentrums Joseftal, das uns in den vier Tagen so wunderbar beherbergte.

An dieser Stelle danken wir Christina Fehrenbach für ihre tolle Organisation! Gipfelstürme – Bergseeumrundungen – Wasserfallbegehungen – Windbeutelschlachten – wildes Tischkickern und Geschicklichkeitstraining beim Stand Up Paddling, … für die Teilnehmenden gab es viele Höhepunkte und schöne gemeinsame Erlebnisse.

Aber nicht zuletzt trug das intensive und lange Musizieren mit hörbaren Erfolgen zur guten Stimmung bei und ließ uns die letzten zweieinhalb Jahre vergessen, in denen diese gemeinschaftlichen Aktivitäten nur eingeschränkt möglich waren. Ganz herzlichen Dank an unsere Chorleiterin Susanne Obert für ihre Engelsgeduld und ihren Humor, auch wenn beim “Jodeln” nicht immer die richtigen Töne getroffen wurden.

Claudia Hafner

Chortreffen in Ulm – ein “spektakuläres” Ereignis

Nach zwei Jahren Corona-Beschränkungen konnten wir endlich wieder einen anderen Chor besuchen. Morgens um halb acht! ging es am Sonntag, den 3.4. mit 14 Sängerinnen der Cantores Trinitatis los: erst mit dem Zug nach Ulm, dann weiter zu Fuß nach Sankt Georg, wo uns der Chorleiter der St. Georgs-Chorknaben Herr Stang begrüßte. Wir sangen uns im tollen Probenraum der Chorknaben ein (riesig, mit Bühne) und sangen um 10.30 Uhr im Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst wurden wir in das Restaurant Bella Napoli zum Essen eingeladen.

Anschließend haben wir mit den Jungs der St. Georgs-Chorknaben in kleinen Gruppen die Stadt besichtigt, die uns viele interessante Dinge über Ulm erzählten. Als wir uns um 15.30 Uhr alle wieder vor St. Georg trafen, erzählte uns Herr Stang noch ein paar Dinge über diese Kirche, und schließlich durften wir auf den Georgsturm. Ein Privileg: „Den Münsterturm kann jeder besuchen, den St. Georgsturm nicht“. Wir hatten einen super Blick auf die Stadt und das Münster.

Nach einem Ständchen der Gastgeber sind wir im Stechschritt zum Bahnhof gelaufen und haben gerade noch unseren Zug erreicht. Um 18.20 Uhr sind wir dann gut gelaunt wieder in Ludwigsburg angekommen.

Wir freuen uns auf den Gegenbesuch in Ludwigsburg am 15. Mai.

Ein Bericht von Anna-Maria, Philippa und Thalia.

Rückblick Chorfreizeit Cantores Trinitatis

Dieses Jahr hat es wieder geklappt. Bei unserer Chorfreizeit vom 1.-3.10. waren 19 Kinder und Jugendliche im Alter von 11-15 Jahren unterwegs, zusammen mit der Chorleiterin und einem Begleiter. Los ging es am Freitag direkt nach der Schule mit dem Zug. Um 16.30 Uhr kamen wir nach zweimaligem Umsteigen in Kniebis an und konnten erst einmal frische Schwarzwaldluft schnuppern. Die Sonne schien unglaublich warm. Warum hatten wir nur keine kurzen Hosen dabei?!

Nachdem wir unsere Zimmer in einem Natur-Freundehaus bezogen hatten, ging es erst mal nach draußen. Vor allem das Volleyballnetz hinter dem Haus war toll. Schließlich gab es Abendessen. Im Haus wurde nur vegetarisch gekocht. Nach anfänglicher Skepsis und einer sehr karottigen Karottensuppe, die manche gar nicht mochten, andere wiederum nicht genug bekommen konnten, ging es mit gebackenen Kartoffelecken, Rührei und einem Eis … zwei Eis … und für Vielfraße mit 3 Eis weiter…

Danach gab es eine intensive Probe mit unserem Weihnachtsprogramm. Ausgeklungen hat der Abend dann mit den Klassikern und Rennern Der Mörder ist immer der Gärtner, Mein kleiner grüner Kaktus, Über den Wolken ….

Am Samstagvormittag, nachdem alle einmal durchgetestet waren, probten wir ausgiebig in verschiedenen Gruppierungen und genossen unser Mittagsessen draußen in der Sonne. Nun ging es auf zu einer (viel zu langen?, 3 stündigen!) Wanderung zur Aussichtsplattform “Ellbachseeblick“ mitten im Nationalpark. Die Aussicht war klasse.

Den Abend verbrachten wir mit der 100-Aufgaben-Challenge: Zettel suchen, Lieder singen, auch mal während des Zähneputzens, Rechnen, Eine Wein-Heul und Jammer-Symphonie aufführen… nach einer sehr kreativen Tanz-Move-Session endete der Abend.

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da bereits um 9.30 Uhr unser Bus abfuhr. Wir gestalteten in der Taborkirche in Freudenstadt den Gottesdienst mit. Danach ging es auf zur Erlebnisausstellung „Experimanta“, mit Schwarzlicht und Nagelbrett. Nach einem Abschluss-Eis gings zum Bahnhof. Nur zu welchem? Zum falschen! Die Großstadt Freudenstadt hat tatsächlich 2 Bahnhöfe! Und deshalb kamen wir auch am Sonntagabend müde und erschöpft mit einer Stunde Verspätung in Ludwigsburg wieder an.

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