Autor: ehuber

Interkultureller Kartoffelsalat Grillabend im HKL

Am 15. September beginnt um 18:00 der erste Feierabend-Grillabend im Haus der katholischen Kirche. Für Grillgut, Getränke und verschiedene Kartoffelsalate ist gesorgt.

Die Kartoffelsalate sind nicht nur zum Essen da. Sie dienen auch als Anschauungsobjekte für einen kurzen interkulturellen Impuls der uns vielleicht zum Nachdenken und Austausch über unsere prägendem Werte verleitet.

Über eine Anmeldung an nachstehende Mai-Adresse würden wir uns sehr freuen, dann könnten wir die Einkäufe und die Kartoffelsalate besser planen.

dreieinigkeit@kath-kirche-lb.de

Konzert Antonín Dvořák: Messe in D-Dur, op. 86

Wir bedauern sehr, beide Konzerte coronabedingt sehr kurzfristig absagen zu müssen. Mehrere Solist*innen sowie die Chorleiterin sind erkrankt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Der Ludwigsburger Kammerchor lädt nach über zwei Jahren Corona-Pause wieder zu einem Chorkonzert ein. Zu hören sein wird die Messe in D-Dur in einer Fassung für kleinen Chor, Chor und Orgel. Dvořák komponierte dieses Werk auf Wunsch des Architekten und Gründers der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Josef Hlávka. Dieser wollte eine in seinem Schloss in Lužany neuerbaute Kapelle festlich einweihen lassen. Ein Orchester hätte den Rahmen wohl gesprengt. Der Komponist hatte sich damals bereits jenseits seiner tschechischen Heimat einen großen Namen gemacht. Auch in der Messe D-Dur zeigte der Komponist seine ganze Meisterschaft.

Die volle Aufmerksamkeit liegt auf den Vokalstimmen. Dvorák intendiert, trotz zahlreicher ff-Passagen, eine lyrisch-meditative Stimmung. Es herrschen traditionelle Formen, manchmal volkstümlich bzw. volksliedhaft geprägte Gedanken und ein großer harmonischer Reichtum vor. 

Orgel: Reiner Schulte, Backnang.

Leitung: Susanne Obert

Die Konzerte finden bei freiem Eintritt statt:

Samstag, 25.6. um 18 Uhr in „St. Stephanus“ in Oppenweiler

Sonntag, 26.6. um 17 Uhr in „Zur Heiligsten Dreieinigkeit“ in Ludwigsburg

Den Sommer mit allen Sinnen erleben…

Den Sommer mit allen Sinnen erleben…

Weißt du, wie der Sommer riecht?

Nach Birnen und nach Nelken,
nach Äpfeln und Vergissmeinnicht,
die in der Sonne welken,
nach heißem Sand und kühlem See
und nassen Badehosen,
nach Wasserball und Sonnencrem‘,
nach Straßenstaub und Rosen.

Weißt du, wie der Sommer schmeckt?

Nach gelben Aprikosen
und Walderdbeeren, halb versteckt
zwischen Gras und Moosen,
nach Himbeeren, Vanilleeis
und Eis aus Schokolade,
nach Sauerklee vom Wiesenrand
und Brauselimonade.

Weißt du, wie der Sommer klingt?

Nach einer Flötenweise,
die durch die Mittagsstille dringt,
ein Vogel zwitschert leise,
dumpf fällt ein Apfel in das Gras,
ein Wind rauscht in den Bäumen,
ein Kind lacht hell,
dann schweigt es schnell
und möchte lieber träumen.

(c) Ilse Kleberger


Liebe Damen und Herren,

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben einen schönen, erholsamen Sommer mit vielen Gelegenheiten, die Ihre Sinne inspirieren – vielleicht wird gerade in diesen Momenten, die den Alltag unterbrechen Gott als der Lebendige, Belebende, Leben-Spendende in seinem überraschenden Entgegenkommen erfahrbar.

Herzliche Grüße von Pfarrer Alois Krist, Leitender Pfarrer

Katholisch-Sein ist „wohltuendes Anderssein“ –  (H.J. Höhn)

Katholisch-Sein ist „wohltuendes Anderssein“ –  (H.J. Höhn)

Liebe Damen und Herren!

Was macht eigentlich „Katholisch-Sein“ aus? – hier in Ludwigsburg, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, in Deutschland, in der Welt. Das könnten wir uns fragen anlässlich des 102. Katholikentages, der von 25.-29. Mai in Stuttgart unter dem Motto „leben teilen“ stattfindet. Von der griechischen Wortbedeutung meint katholisch „allumfassend“, oder „für alle“ – es ist das Teilen einer Hoffnung die an alle gerichtet ist: dass Leben in seiner Tiefe sinn- und wertvoll ist – Leben teilen ist ein hinhören, mit dem Herzen aufmerksam sein, Brücken bauen, Gestalten von gelingendem Miteinander – ein „woltuendes Anderssein“ wie es der Theologe Hans-Joachim Höhn ausdrückt.

Das Lukasevangelium (Lk 24,50-52) und die Apostelgeschichte (Apg 1,1-11) berichten von der Himmelfahrt Jesu, nachdem er den Jünger:innen in den 40 Tagen nach Ostern immer wieder erschienen ist. Er verspricht ihnen, dass sie die Kraft des Hl. Geistes empfangen werden, und gibt ihnen den Auftrag, das Evangelium – die frohe Botschaft – weiterzutragen. Das ist eine Ermutigung an sie, sich von nun an selbst auf den Weg zu machen. Aus dieser Kraft leben auch wir und können so „leben teilen“ – einander zugewandt in Beziehung sein.

Wir wünschen Ihnen viele bewegende Erfahrungen geteilten Lebens.

Herzliche Grüße von Pfarrer Alois Krist, Leitender Pfarrer

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Ludwigsburg