Autor: t.engelbrecht
Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – Gedenktag
Am Dienstag 10. März findet ab 10.50 Uhr auf dem Ludwigsburger Marktplatz der 2. Gedenktag zur „Prävention von Gewalt an Frauen und Mädchen“ statt. Oberbürgermeister Dr. Knecht, Dekan Werner und Pfarrer Krist nehmen als Repräsentanten daran teil. Herzliche Einladung an alle zur Teilnahme, um ein Zeichen zu setzen
Kleiderkiste Caritas
Neu in der Alleenstraße: Die Kleiderkiste der Caritas lädt zum nachhaltigen Einkaufen, Spenden und Mitmachen ein
Nachhaltig einkaufen
Nach dem Umzug im Herbst hat die Kleiderkiste, der Second-Hand-Laden für Erwachsenenkleidung der Caritas, nun ihren festen Platz in den neuen Räumlichkeiten in der Alleenstraße 8/1 gefunden. Die hellen und freundlichen Räume bieten mehr Platz zum Stöbern, Begegnen und Austauschen. Das Angebot richtet sich an ALLE, die bewusst konsumieren, Kleidung wertschätzen und einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten möchten – egal ob preisbewusst oder einfach aus Überzeugung. Gut erhaltene Second-Hand-Mode schont Ressourcen, vermeidet Abfall und verbindet ökologisches Handeln mit sozialer Verantwortung.
Kleiderspenden – bitte bewusst auswählen
Die Kleiderkiste freut sich über Kleidungsspenden, die während der Öffnungszeiten direkt vor Ort abgegeben werden können. Besonders hilfreich sind saubere, gut erhaltene und aktuell tragbare Kleidungsstücke, die zur jeweiligen Saison passen. Auch Schuhe, Modeschmuck und Accessoires sind willkommen. Kleidung, die stark beschädigt oder nicht mehr tragbar ist, können wir leider nicht annehmen, da die Entsorgung aufwendig und kostenintensiv ist. Mit einer bewussten Auswahl unterstützen Sie unsere Arbeit und leisten einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit.
Kontakt & Öffnungszeiten
Öffnungszeiten: Montag 9:00–12:00 Uhr und Mittwoch 14:00–17:00 Uhr
(außer in den Schulferien). Der Eingang zur Kleiderkiste erfolgt über den Solitudeplatz und ist damit auch bequem vom Parkhaus aus erreichbar.
Kontakt: Daniela Bing, Tel. 0172 3285679, E-Mail: bing@caritas-dicvrs.de
Faschingsgottesdienst
Der Künstler Roland Litzenburger hat den leidenden Christus mit der Narrenkrone versehen, nicht um ihn zu verhöhnen, sondern um die Narretei seiner Liebe
zum Ausdruck zu bringen. Sieger Köder malte ihn ähnlich.
In einer Welt, wo vieles auf Berechenbarkeit und Gegenleistung reduziert wird, ist der Glaube an die bedingungslose Liebe Gottes eine echte Narretei.
Diese Liebe feiern wir beim Faschingsgottesdienst am Sonntag 8. Februar um 9.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche. Jung und Alt sind eingeladen – gerne mit
Narrenkostüm bzw. roter Nase.
Lebensfreude
Am Donnerstag, 6. November hält Pfarrer Alois Krist beim ökumenischen Seniorentreff um 14.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus der Wolfgangsgemeinde LB-Hoheneck einen Vortrag zum Thema: „Wie kann ich Lebensfreude finden in einer Welt, die dem Monat November ähnelt“. Herzliche Einladung!
Ein Abend für Männer
Thema: „Umgang mit Unsicherheit“.
am Dienstag 21. Oktober 2025 ab 18.30 Uhr im Haus der Katholischen Kirche Marktplatz 5 Ludwigsburg
18.30 Uhr: Wir singen die Psalmen der Vesper.
19.00 Uhr: Impuls von Pfarrer Dr. Alois Krist.
Anschl.: Austausch: Wo nehmen wir Unsicherheit war (Arbeitsplatz…)?
Wie gehen wir damit um?
Hilft uns der Glaube dabei?
Internationaler Gottesdienst am 19.10. im BSH
Der Gottesdienst am Sonntag den 19.10. findet nicht um 9.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche statt, wie im Katholisch in Ludwigsburg vermeldet wurde, sondern um 10.00 Uhr im Bischof-Sprollhaus, da hier die Räumlichkeiten für das anschließende Essen vorhanden sind.

Internationaler Gottesdienst am 19.10. im Bischof-Sprollhaus
Der Gottesdienst der Dreieinigkeitsgemeinde am Sonntag den 19.10. findet nicht um 9.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche statt, wie im Katholisch in Ludwigsburg vermeldet wurde, sondern um 10.00 Uhr im Bischof-Sprollhaus, da hier die Räumlichkeiten für das anschließende Essen vorhanden sind.

Fahrradexerzitien
Von Freitag 18. Juli – Sonntag 20. Juli finden unsere Fahrradexerzitien statt, zu welchen sich eine stattliche Zahl an Teilnehmer/-innen angemeldet haben.
Wir wünschen schönes Wetter, gute Begegnungen und das Entgegenkommen des „Fahrtwindes Gottes“.
Konzert des Ludwigsburger Kammerchors 18.5.
Der Ludwigsburger Kammerchor lädt ein zum Abschiedskonzert von Susanne Obert am 18.5. um 17 Uhr in der Kirche St. Johann, Gänsfußallee 29, Ludwigsburg.
Mit „Dixit Dominus“ von G.F. Händel und M. Martines stehen zwei Vertonungen des Psalm 110 auf dem Programm.
Eintritt 18€; ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte) 10€; Ludwigsburg Card 3€
Marianna Martines (1744 -1812) machte schon früh als musikalisches Wunderkind auf sich aufmerksam und war eine hochgeschätzte Künstlerin ihrer Zeit. Der Musikhistoriker Charles Burney schrieb im Jahr 1772 von ihren „vortrefflichen Kompositionen“ sowie ihrem Klavierspiel „von meisterhafter Art“ und bezeichnete sie als die „vollkommenste Sängerin, die ich jemals gehört hatte“. Ihr Mentor Pietro Metastasio schätzte das Können und die Kunst von Marianna Martines ebenso sehr wie W. A.Mozart, der in Wien häufig an ihren „musikalischen Abendunterhaltungen“ teilnahm. Mit diesen Abenden, die „wenigstens einmal in der Woche“ stattfanden, beeinflusste sie das Musikleben Wiens maßgeblich. Die Kantate „Dixit Dominus“ nach dem Psalm 110 stellt so etwas wie eine Visitenkarte der Komponistin dar. Mit dieser Vertonung bewarb sie sich um die Aufnahme an die „Accademia Filarmonika di Bologna“ und wurde deshalb als erste Frau in diesen elitären Kreis international renommierter Tonkünstler aufgenommen. Ihr Werk ist stilistisch vorrangig vom Stil der italienischen Frühklassik geprägt, ihre kontrapunktische Arbeit steht in alter Manier neben zeitgemäß Galant-Empfindsamem und ihre Instrumentation ist äußerst abwechslungsreich und farbig.
Georg Friedrich Händel (1685 -1795) schrieb dieses Meisterwerk in jungen Jahren während eines Italienaufenthaltes. Viele musikalische Einflüsse des Landes lassen sich auf den 22jährigen Komponisten erkennen. Durch sehr farbige Musik steht die Deutung des martialischen Textes an erster Stelle. Er probiert viel aus, treibt die Tonmalereien quasi auf die Spitze. Vieles davon ist in seinen späteren Opern und Oratorien zu finden. Die Treue-Zusage Gottes an seine Anhänger und die Beschreibung Gottes als Krieger werden in diesem Psalm thematisiert. Er setzt 5 Gesangssolisten, fünfstimmigen Chor und Orchester ein. Während der erste Teil des Psalms noch versöhnlich daherkommt, rückt im zweiten Teil das Bild des gewalttätigen Kriegsgottes in den Vordergrund. An der Stelle „Confregit in die irae suae reges“ (Der Herr zerschmettert Könige am Tage seines Zornes) wirkt er mit der für die Barockzeit sehr kühnen Harmonik fast bedrohlich. Aber auch wunderbare Moment voller musikalischer Anmut sind beispielsweise im letzten Vers des Psalms zu finden. Mit einem aus dem Bach am Wege trinkenden Gott, dem Wasser als Lebens- und Friedensquelle entwirft er ein friedliches Bild.


