Du hast dir für uns ein seltsames Gleichgewicht ausgedacht, ein Gleichgewicht, in das man nicht hineinkommt, und das man nicht halten kann, es sei denn in der Bewegung, im schwungvollen Voran.
Madeleine Delbrel
Halt finden in der Bewegung – Fahrradexerzitien vom 08.-10.07.2022
Die sommerliche Landschaft an Neckar, Kocher und Ohrn weitet die Seele beim Radfahren. Stabilität finden in der Bewegung, Entspannung finden in der Anstrengung, Achtsamkeit üben gegenüber der Natur und gegenüber unserem eigenen Körper, das können wir erfahren, bei diesen 3-tägigen Fahrradexerzitien. Wir starten und enden in Ludwigsburg, übernachten in einer Jugendherberge und einem Tagungshaus, und fahren ca. 60 – 70 km/Tag.
Radeln, spirituelle Impulse und Austausch erfüllen diese Tage.
Sie brauchen: Ein eigenes Fahrrad (oder auch E-Bike), eine gewisse Grundkondition, Neugier auf die Mitradler und nach Möglichkeit ein Kostenbeitrag von ca. 150 € (Übernachtung und Verpflegung).
Leitung: Pfarrer Dr. Alois Krist, Elisabeth Schwartländer-Brand, Dietrich Brand
Anmeldung beim Pfarrbüro Dreieinigkeit bis spätestens 12.05.2022
Alle Wortmeldungen in der KGR-Sitzung vom Februar sprachen sich dafür aus, die Aktion zu unterstützen. Am Sonntag trafen sich die anwesenden KGR-Mitglieder mit der Kirchenpflege und Diakon Greis zu einem Foto mit der Regenbogenfahne.
ein KGR-Mitglied verfasste folgenden Text:
Zeichen setzen – Flagge zeigen
Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt.
Wir zeigen Flagge für Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.
Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche.
Wir zeigen Flagge für Menschen, die durch die VertreterInnen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.
Wir zeigen Flagge für eine offene Kirchengemeinde, in der alle Menschen willkommen sind.
Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.
Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen und Unterdrückten stand.
Pfarrer Krist verfasste folgendenText für die LKZ:
Die Leitungsebene der Gewählten und Ernannten Vorsitzenden der Katholischen Kirche Ludwigsburg möchte mit der folgenden Stellungnahme auf die aktuellen Ereignisse reagieren:
„Viele von uns sind tief bewegt von dem, was durch die Aktion „Out in Church“ und durch die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ins Rollen gebracht wurde. Es ist erschreckend,
mit welcher Angst viele leben und es ist beeindruckend, wie viele sich jetzt in die Öffentlichkeit trauen. Sie stehen mit ihrem Gesicht für dieses Thema und kehren dennoch ihrer Kirche nicht den Rücken.
Dies macht uns zutiefst betroffen, weil wir als katholische Christinnen und Christen in Ludwigsburg Kirche anders leben wollen und tatsächlich auch anders erleben. Uns ist es ein großes Bedürfnis, nach
außen kund zu tun, für was wir einstehen und Flagge zeigen: Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.
Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die durch die Vertreter/-innen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.
Wir zeigen Flagge für offene Kirchengemeinden, in denen alle Menschen willkommen sind. Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.
Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen und Unterdrückten stand. Wir zeigen Flagge für den Heiligen Geist, der uns mit seiner Kraft hilft, eine offene, lebensbejahende und lebendige Kirchengemeinde zu sein“.
Die Leitungsebene der Gewählten und Ernannten Vorsitzenden der Katholischen Kirche Ludwigsburg möchte mit der folgenden Stellungnahme auf die aktuellen Ereignisse reagieren: „Viele von uns sind tief bewegt von dem, was durch die Aktion „Out in Church“ und durch die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ins Rollen gebracht wurde. Es ist erschreckend, mit welcher Angst viele leben und es ist beeindruckend, wie viele sich jetzt in die Öffentlichkeit trauen …
Der Lichtmesstag am 2. Februar, im liturgischen Kalender offiziell „Darstellung des Herrn“ genannt, nimmt ein biblisches Ereignis zum Festanlass. Der Festtag liegt genau 40 Tage nach Weihnachten. In den jüdischen Gesetzen ist vorgeschrieben das ein neugeborenes Kind innerhalb von 40 Tagen nach seiner Geburt in den Tempel gebracht werden soll. Diese Regel galt auch für den Akt der Reinigung der Mutter. Maria und Josef befolgen dies, als sie nach Jerusalem ziehen. Das Lukasevangelium (Lk 2, 22-40) berichtet uns davon. Jesus wird bei seiner Vorstellung im Tempel vom greisen Simeon und der Prophetin Hanna als der eigentliche Herr des Tempels erkannt und benannt. Der Greis Simeon bezeichnet Jesus als das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“.
Seit 650 n. Chr. ist dieser Tag als besonderer christlicher Festtag überliefert. Kerzenweihe und Lichterprozession kamen später hinzu, wodurch sich der Name „Mariä Lichtmess” einbürgerte. Das hatte seinen Grund darin, dass an diesem Tag die für das nächste Jahr benötigten Kerzen der Kirchen und der Familien geweiht wurden, weshalb Wachsmärkte, eben Licht(er)messen, durchgeführt wurden. Mit den Kerzen kann der Gläubige symbolisch das „Licht der Welt“ in sein Haus holen. Wir sind herzlich eingeladen mitzufeiern, wenn am 02. Februar die Kerzen gesegnet werden und am 03. Februar der Blasiussegen für das Wohl an Leib und Seele gespendet wird.
Seit 1986 übertragt das ZDF jeden Sonntag ab 9:30 Uhr im Wechsel einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst. Die Gottesdienste werden aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, aber auch aus Österreich übertragen, und ein- bis zweimal im Jahr aus deutschen Gemeinden im Ausland.