Kategorie: Aktuelles

Kirchengemeinderat Dreieinigkeit erklärt Solidarität mit der Aktion Out in Church

Kirchengemeinderat Dreieinigkeit erklärt Solidarität mit der Aktion Out in Church

Alle Wortmeldungen in der KGR-Sitzung vom Februar sprachen sich dafür aus, die Aktion zu unterstützen. Am Sonntag trafen sich die anwesenden KGR-Mitglieder mit der Kirchenpflege und Diakon Greis zu einem Foto mit der Regenbogenfahne.

ein KGR-Mitglied verfasste folgenden Text:

Zeichen setzen – Flagge zeigen

Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt.

Wir zeigen Flagge für Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.

Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche.

Wir zeigen Flagge für Menschen, die durch die VertreterInnen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.

Wir zeigen Flagge für eine offene Kirchengemeinde, in der alle Menschen willkommen sind.

Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.

Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen
und Unterdrückten stand.

Pfarrer Krist verfasste folgendenText für die LKZ:

Die Leitungsebene der Gewählten und Ernannten Vorsitzenden der Katholischen Kirche Ludwigsburg möchte mit der folgenden Stellungnahme auf die aktuellen Ereignisse reagieren:

„Viele von uns sind tief bewegt von dem, was durch die Aktion „Out in Church“ und durch die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ins Rollen gebracht wurde. Es ist erschreckend,

mit welcher Angst viele leben und es ist beeindruckend, wie viele sich jetzt in die Öffentlichkeit trauen. Sie stehen mit ihrem Gesicht für dieses Thema und kehren dennoch ihrer Kirche nicht den Rücken.

Dies macht uns zutiefst betroffen, weil wir als katholische Christinnen und Christen in Ludwigsburg Kirche anders leben wollen und tatsächlich auch anders erleben. Uns ist es ein großes Bedürfnis, nach

außen kund zu tun, für was wir einstehen und Flagge zeigen: Wir zeigen Flagge für die Liebe, die keine Grenzen kennt. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die unterdrückt und diskriminiert werden.

Wir zeigen Flagge für ein friedvolles Miteinander in der katholischen Kirche. Wir zeigen Flagge für die Menschen, die durch die Vertreter/-innen der katholischen Kirche Leid erfahren haben.

Wir zeigen Flagge für offene Kirchengemeinden, in denen alle Menschen willkommen sind. Wir zeigen Flagge für Gott-Vater, der alle Menschen so annimmt und liebt, wie sie sind.

Wir zeigen Flagge für Jesus Christus, der vor allem an der Seite der Ausgestoßenen und Unterdrückten stand. Wir zeigen Flagge für den Heiligen Geist, der uns mit seiner Kraft hilft, eine offene, lebensbejahende und lebendige Kirchengemeinde zu sein“.

Alle sind herzlich willkommen

Alle sind herzlich willkommen

Die Leitungsebene der Gewählten und Ernannten Vorsitzenden der Katholischen Kirche Ludwigsburg möchte mit der folgenden Stellungnahme auf die aktuellen Ereignisse reagieren: „Viele von uns sind tief bewegt von dem, was durch die Aktion „Out in Church“ und durch die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ins Rollen gebracht wurde. Es ist erschreckend, mit welcher Angst viele leben und es ist beeindruckend, wie viele sich jetzt in die Öffentlichkeit trauen …

Lichtmesstag – ein Licht für die ganze Welt geht auf

Lichtmesstag – ein Licht für die ganze Welt geht auf

Wie entstand das Fest?

Der Lichtmesstag am 2. Februar, im liturgischen Kalender offiziell „Darstellung des Herrn“ genannt, nimmt ein biblisches Ereignis zum Festanlass. Der Festtag liegt genau 40 Tage nach Weihnachten. In den jüdischen Gesetzen ist vorgeschrieben das ein neugeborenes Kind innerhalb von 40 Tagen nach seiner Geburt in den Tempel gebracht werden soll. Diese Regel galt auch für den Akt der Reinigung der Mutter. Maria und Josef befolgen dies, als sie nach Jerusalem ziehen. Das Lukasevangelium (Lk 2, 22-40) berichtet uns davon. Jesus wird bei seiner Vorstellung im Tempel vom greisen Simeon und der Prophetin Hanna als der eigentliche Herr des Tempels erkannt und benannt. Der Greis Simeon bezeichnet Jesus als das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“.

Seit 650 n. Chr. ist dieser Tag als besonderer christlicher Festtag überliefert. Kerzenweihe und Lichterprozession kamen später hinzu, wodurch sich der Name „Mariä Lichtmess” einbürgerte. Das hatte seinen Grund darin, dass an diesem Tag die für das nächste Jahr benötigten Kerzen der Kirchen und der Familien geweiht wurden, weshalb Wachsmärkte, eben Licht(er)messen, durchgeführt wurden. Mit den Kerzen kann der Gläubige symbolisch das „Licht der Welt“ in sein Haus holen. Wir sind herzlich eingeladen mitzufeiern, wenn am 02. Februar die Kerzen gesegnet werden und am 03. Februar der Blasiussegen für das Wohl an Leib und Seele gespendet wird.

Michael Schmid

Weihnachten – Gott ist mit uns

Weihnachten – Gott ist mit uns

„Oh komm, oh komm, Immanuel!“

Die Hoffnung so vieler Menschen wurde wahr!

Der „Gott ist mit uns“, Jesus, wurde geboren!

Gott wird selbst Mensch – und hat klein angefangen.

Gott wird in Jesus als Kind geboren – die Grenze

zwischen Himmel und Erde wird überwunden.

Jesus, ein Kind – ganz besonders und doch wie jedes andere Kind.

Ein Kind ist da – ein Wunder wird wahr, sichtbar, hörbar, greifbar.

Ein Kind ist da – die Welt steht Kopf, alles Gewohnte ändert sich.

Ein Kind ist da – genauso wie die Fragen, was sein und kommen wird.

Ein Kind ist da – der Gedanke Gottes wird Mensch, das Geschenk der Heiligen Nacht ist mitten unter uns.

Ein Kind ist da – mitten in unserem Leben, klein, zerbrechlich und doch unendlich stark und eigenständig.

Ein Kind ist da – und zeigt, worauf es ankommt.

Ein Kind ist da – und wir können das Wunder vor Augen und in den Armen kaum begreifen.

Ein Kind ist da – erkennen wir den göttlichen Funken in jedem Menschenkind?

Ein Kind ist da – spüren wir die Hoffnung auf das Leben, auf eine gute Zukunft?

Dann ist Weihnachten – mitten in uns und durch uns.

Weihnachten – Gott ist mit uns.

Weihnachten – die Hoffnung so vieler Menschen.

Oh bleib, oh bleib, Immanuel!

(Andreas Greis)

Gottesdienste in Livestreams und Fernsehen

Gottesdienste in Livestreams und Fernsehen

Sie können den Gemeindegottesdienst nicht ersetzen, sind aber dennoch eine Bereicherung.

Deshalb sei an dieser Stelle an die Gottesdienstlivestreams erinnert.

Gottesdienste aus Rottenburg bzw. Stuttgart werden übertragen auf www.drs.de oder www.youtube.com/user/DRSMedia .

Weitere Gemeinden der Diözese sind zu finden unter

https://www.drs.de/livestreams.html

In unserer Seelsorgeeinheit übertragt St. Paulus ihre Gottesdienste im Internet

https://st-paulus-online.de/gottesdienst-und-gebete-aus-st-paulus-live/

Weitere Livestreammöglichkeiten finden sich unter

https://www.katholisch.de/livestreams oder

https://fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/streaming

Gottesdienste im Fernsehen:

Seit 1986 übertragt das ZDF jeden Sonntag ab 9:30 Uhr im Wechsel einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst. Die Gottesdienste werden aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, aber auch aus Österreich übertragen, und ein- bis zweimal im Jahr aus deutschen Gemeinden im Ausland.

Hier finden Sie Gottesdienste der ARD:

https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

Hier ist eine Jahresplanung der Gottesdienste im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

https://fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/jahresplan2022

https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite
Adventliche Menschen

Adventliche Menschen

Der Jesuitenpater Alfred Delp war Mitglied des sog. Kreisauer Kreises, einer gewaltfreien Widerstandsgruppe während der Zeit des Nationalsozialismus. Am 2. Februar 1945 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Während seiner Gefangenschaft 1944 im Nazi-Gefängnis Berlin-Tegel befasst er sich intensiver mit dem Advent. Immer wieder begegnet uns in den Aufzeichnungen von Pater Delp das Thema Advent. Er beklagt, dass die Menschen dessen ursprünglichen Sinn verworfen haben. Für ihn ist der Advent eine Zeit der Unruhe, der Gottsuche, des Hungers nach Brot und eine Zeit des Neuanfangs. Sein zentrales Anliegen ist es, in Zeiten der Erschütterung Orientierung zu geben, und dabei kommt er zu dem Fazit: „Alle, die in Christus stehen, werden bestehen.“ Delps Worte fordern mich wieder heraus, richten mich auf und lassen mich staunen über die bleibende Aktualität der Aussagen. Auch wenn sein adventliches Buch „Im Angesicht des Todes“ abgenutzt ist, spricht aus den Texten eine prophetische Botschaft für unsere Tage. Eine Kostprobe gebe ich gerne weiter:

„In dieser Stunde meines Lebens wird mir eines klarer, als es sonst manchmal war: Ein Leben ist verloren, wenn es nicht in ein inneres Wort, in eine Haltung, eine Leidenschaft sich zusammenfasst. Der Mensch muss unter einem geheimen Imperativ stehen, der jede seiner Stunden verpflichtet und jede seiner Handlungen bestimmt. Nur der so geprägte Mensch wird Mensch sein können, jeder andere wird Dutzendware, über den andere verfügen. Der geprägten Menschen sind heute so wenige; das macht ja das Leben so spannungslos und beziehungsarm. Es gibt keine echten Dialoge mehr, weil es keine echten Partner mehr gibt. Die Menschen wagen es nicht mehr, die Grenzen ihrer Wirklichkeit ernsthaft und ehrlich abzuschreiben, weil sie die Entdeckung fürchten, die ihrer an den Grenzen warten.“

Delp hat erleben müssen, wie der zur Dutzendware werdende Mensch zum Mitläufer wird, über den andere verfügen. Er hat hautnah erlebt, wie es sich anfühlt, wenn Menschen innerhalb der Grenzen des Schwarz-Weiß-Sehens, des Freund-Feind-Schemas, eingesperrt sind und, mit einem Brett vor dem Kopf, die Grenzen überschreitende Entdeckung fürchten. Der diesjährige Advent lädt mich ein, das innere Wort, vielleicht mein adventliches Bibelwort, zu entdecken, welches mich zusammenfasst. Die Bibel endet mit dem adventlichen Ruf: „Marana tha – Komm, Herr Jesus“. Der Advent ist Einübung in eine neue Grundhaltung, in Zuversicht drüber hinauszusehen und weiter zu sehen als wir sind. Als adventlich geprägter Mensch, der auf das Entgegenkommen Gottes wartet, entkomme ich der breiten Masse und werde zum geprägten Charakterkopf, der spannend bleibt, weil er auf die Ewigkeit ausgerichtet bleibt und Letztere riechen kann. Adventliche Menschen werden an ihre Grenzen geführt und machen dort die große Entdeckung ihres Lebens, dass uns die unendliche Weite Gottes umgibt und in ihren Atem-Raum aufnimmt. Seien wir adventliche Menschen! Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Alois Krist

Einladung zum Mitsingen bei den Cantores Trinitatis

Einladung zum Mitsingen bei den Cantores Trinitatis

Wir singen… und singen ist gesund.   Singen im Chor ist ein bereicherndes  Gemeinschaftserlebnis. Gerade in der jetzigen Zeit ist das vielleicht noch viel wichtiger als sonst. Mit den nötigen Abständen und Hygienevorschriften haben wir die letzten 1 ½ Jahre durchgeprobt, online oder präsent, ohne dass es eine Corona-Ansteckung gab.

Die Cantores Trinitatis, die Kinder- und Jugendchöre der Dreieinigkeitsgemeinde laden alle, die gerne singen, zum Mitsingen ein.

Wir gehen zusammen auf Chorfestivals, Chorfreizeiten und Probenwochenenden, gestalten zusammen Gottesdienste,   Musicals und Krippenspiele. Dabei zählt jede Stimme – jeder Einzelne ist uns wichtig.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Kinder der 1.-4. Klasse proben mittwochs von 17-17.45 Uhr, 
die Kinder der 4.-7. Klasse ebenfalls  mittwochs von 15.45-16.45 Uhr, 
der Jugendchor probt donnerstags von 17-18.30 Uhr.

Informationen gibt es bei unserer Chorleiterin oder auf unserer Homepage www.cantores-trinitatis-ludwigsburg.de.

Die Anmeldung ist bei unserer Chorleiterin Susanne Obert, Tel. 07141-1411631 oder s.obert@kath-kirche-lb.de möglich.

3 Wochen Zeltlager St. Paulus in den Sommerferien – Ein voller Erfolg!

3 Wochen Zeltlager St. Paulus in den Sommerferien – Ein voller Erfolg!

Nach einem Jahr ,,Corona-Pause‘‘ war es endlich wieder soweit: Unser Zeltlager in Kloster Schöntal stand an! Bei ca. 90 Teilnehmer*innen im Alter von 9 und 17 Jahren und uns 20 ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die Leitung der insgesamt drei Wochen übernommen hatten, war die Vorfreude groß, und es wurden fleißig Daumen gedrückt, dass in diesem Jahr tatsächlich alles planmäßig stattfinden kann. Dafür gaben wir alles: Hygienekonzept, Teststrategie, Prävention- und Ausbruchsmanagement – viele Stunden investierten wir, um eine möglichst normale, aber sichere Freizeit auf die Beine zu stellen. Im Nachhinein kann man sagen: Es hat sich mehr als gelohnt! Alle drei Wochen liefen reibungslos über die Bühne, und es wurden unvergessliche Erfahrungen gesammelt. Egal ob Geländespiele, Lagerfeuer, Einheiten zum Thema Wald und Nachhaltigkeit, ,,Nachtwache‘‘, Gespräche oder Baden in der Jagst, die Stimmung war immer ausgelassen und auch der ein oder andere Regentag konnte dem nichts anhaben. Diese drei Wochen haben uns einmal mehr gezeigt, wie sehr sich die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche lohnt, und wie wichtig sie ist – gerade in diesen schwierigen Zeiten. Manchmal braucht es einfach nur ein Stück Wiese auf einem Berg und junge Menschen, die dort zusammenkommen können, um unbezahlbare Momente zu schaffen. Ein großer Dank gilt allen Leiter*innen, Köchen und Köchinnen, sowie allen, die zum Gelingen der Freizeit beigetragen haben! Ohne diese vielen Hände wäre unser Zeltlager nicht umsetzbar, ihr seid super!

Neue Musik Früherziehungsgruppen ab Oktober 2021

Neue Musik Früherziehungsgruppen ab Oktober 2021

Die Dreieinigkeitsgemeinde bietet ab Oktober wieder den Vorschulchor/ Früherziehung an. In der Musikalischen Früherziehung entdecken und erforschen die Kinder ab 4 Jahren die Welt der Töne und Klänge in all ihren Facetten. Indem sie trommeln, tanzen, singen, sich bewegen, hören, staunen, malen, fühlen, musizieren, … werden die Kinder gezielt geschult im Umgang mit Stimme und Sprache. Stimmbildung, Atemübungen, das Singen von alten und neuen Liedern begleiten sie von Woche zu Woche. Die Musikalische Früherziehung spricht alle Sinne eines Kindes an – dadurch wird nicht nur die Musikalität gefördert, sondern auch Fein- und Grobmotorik, Körperwahrnehmung, soziale Kompetenzen, Konzentration und Rhythmusgefühl.

Auftritte mit den „Großen“ bei Musicals, Gottesdiensten und Krippenspiel an Weihnachten ermöglichen erste Erfahrungen beim Präsentieren des Könnens in der Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Gruppen finden donnerstags von

15-15.45 und 16-16.45 Uhr statt.

Die Anmeldung ist möglich bei Susanne Obert: s.obert@kath-kirche-lb.de