Autor: agreb

Jede Stimme zählt

Am 8. März sind an die 7,7 Millionen Menschen in Baden-Württemberg aufgerufen, durch ihre Beteiligung an der Landtagswahl mitzuentscheiden über die politischen Weichenstellungen für die nächsten fünf Jahre. Diese Wahl geschieht in Zeiten, die uns vor große gesellschaftliche, ökologische und soziale Herausforderungen stellen. Viele Menschen erleben Unsicherheit – angesichts globaler Konflikte, wirtschaftlicher Veränderungen, sozialer Spannungen und den Auswirkungen des Klimawandels. Die Zunahme von Polarisierungen und Gewalt schadet unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gezielt versuchen extremistische und demokratiefeindliche Kräfte unsere demokratische Grundordnung und unseren Rechtsstaat zu schwächen.

Wählen ist ein fundamentales Recht und Privileg, das die Demokratie lebendig hält. Zugleich verbindet sich damit aber auch die Verpflichtung, verantwortlich mit unserer Stimme umzugehen. Denn unser Staat und seine demokratischen Institutionen sind nur so stark wie die Menschen, die ihn tragen. Dabei kommt es auf jede Stimme an: unsere Stimme ist mehr als eine unter vielen.

In diesem Sinne rufen wir dazu auf, zur Wahl zu gehen und mit der Wahlentscheidung einen Beitrag zu leisten, der sich orientiert am Wohl aller in einem Gemeinwesen, das zusammengehalten wird von den Werten der Solidarität, Gerechtigkeit und des wechselseitigen Respekts. Wir bitten Sie, mit Ihrer Stimme einzutreten

  • für den Schutz der Menschenrechte und Menschenwürde, die uneingeschränkt allen Menschen gelten;
  • für Zusammenhalt und ein solidarisches gesellschaftliches Miteinander;
  • für einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung und eine lebenswerte Zukunft zukünftiger Generationen;
  • für den Schutz unserer demokratischen Grundordnung als gutes Fundament für ein friedliches Zusammenleben.

Zugleich danken wir den Kandidierenden, die mit ihrer Person für diese Werte einstehen und sich dazu am 8. März zur Wahl stellen. Stärken wir sie durch unsere Stimme.

Pressestelle
Verantwortlich: Tobias Döpker, Direktor Mediale Kommunikation der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Anschrift: Eugen-Bolz-Platz 1, 72108 Rottenburg – Dienstgebäude: Bischof-von-Keppler-Str. 7, 72108 Rottenburg am Neckarchof-von-Keppler-Str. 7, 72108 Rottenburg am Neckar

Gottesdienste zu Ostern   – Fehler in der Übersicht „Katholisch in Ludwigsburg“

Gottesdienste zu Ostern – Fehler in der Übersicht „Katholisch in Ludwigsburg“

Beichtgelegenheit
Dienstag, 31.3. 17 Uhr St. Johann
Mittwoch 1.4. 17 Uhr St. Thomas Morus
Oder nach Vereinbarung

Gottesdienste der Karwoche
Mittwoch der Karwoche, 19 Uhr Ökumenischer Passionsweg durch die Eglosheimer Kirchen
(Beginn in der Kirche St. Thomas Morus, über Versöhnungskirche, Abschluss in der Katharinenkirche)
Gründonnerstag
19 Uhr Feier des letzten Abendmahls in St. Johann
Karfreitag
10 Uhr Kinderkreuzweg, St. Johann und St. Thomas Morus
15 Uhr Karfreitag-Liturgie in St. Thomas Morus
Osternacht
21 Uhr Festgottesdienst mit Osterschmaus in St. Johann
Ostersonntag
8:30 Uhr Ökumenische Auferstehungsfeier auf dem Friedhof Pflugfelden
10 Uhr Festgottesdienst in St. Thomas Morus mit musikalischer Gestaltung des Kirchenchores.
Ostermontag
8.45 Uhr Emmausgang von St. Thomas Morus nach St. Johann. Anschließend Stärkung im Gemeindesaal.
11.00 Uhr Festgottesdienst mit der Italienischen Gemeinde in St. Johann

Kirchen-Kalendarisches im Februar

Kirchen-Kalendarisches im Februar


Der schmerzhaften Mutter Jesu geweiht

1. Februar   

Brigida von Kildare (5./6. Jh.)

Das Leben der Patronin Irlands besingt der wahrscheinlich älteste Hymnus in irischer Sprache aus dem 7. Jh. Der irische Volksglaube charakterisiert die Äbtissin als resolute, aber auch hilfsbereite heilige Frau und rühmt besonders ihre Tierliebe.

Patronin der Kinder, Wöchnerinnen, des Geflügels, des Viehs, gegen Unglück und Verfolgung

Interessantes: Weil der Gedenktag Brigidas auf die alten Festtage der keltischen Muttergöttin Brighild und des Frühlingsanfangs fällt, werden noch heute in Irland Brigids-Kreuze geflochten, die auf die Tradition der alten Sonnensymbole zurückgehen.

Siegbert (Sigibert) (7. Jh.)

Im Alter von drei Jahren war er König von Austrasien (Frankreich) geworden. Später wurde er ein besonderer Wohltäter und Beschützer der Kirche.

Patronat: von Lothringen, gegen Regen, gegen Unglück

Barbara Tschoi (19. Jh.)

Märtyrin in Korea

2. Februar

Alfred Delp (15.09.1907-02.02.1945)

Der Jesuit – gebürtig in Mannheim – war Redakteur der Jesuitenzeitschrift „Stimmen der Zeit“. Wegen seiner mutigen Predigten und seiner katholischen Jugendarbeit während seiner Zeit als Kirchenrektor in St. Georg in München wurde er von den Nationalsozialisten bespitzelt. Ab 1942 war er Mitglied des „Kreisauer Kreis“´, der Widerstandsgruppe um Helmuth Graf von Moltke. Am 28. Juli 1944 wurde A. Delp von den Nazis verhaftet, am 11. Januar 1945 vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee gehängt.

Fest Mariä Reinigung / Fest Mariä Lichtmess

Bauernregel: „Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.“
„Segnet man die Kerzen im Klee, so weiht man die Palmen im Schnee.“
„Lichtmess verlängert den Tag um eine Stunde, für Menschen, Vögel und Hunde.“

3. Februar

Ansgar (9. Jh.)

In Skandinavien wird er Oskar genannt. Er gilt als der „Apostel des Nordens“

Blasius von Sebaste (2./3. Jh.)

Von seinem Leben wissen wir nur aus Legenden. Eine berichtet, er habe im Kerker einen Knaben, der sich an einer Fischgräte verschluckt hat, durch sein Gebet vor dem Erstickungstod gerettet. Daraufhin geht der im 16. Jh. entstandene Brauch des Blasiussegens mit gekreuzten Kerzen zurück. Blasius zählt zu den Vierzehn Nothelfern.

Patronat: der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Blasmusikanten, Wollhändler, Schneider, Schuh- u. Hutmacher, Weber, Gerber, Bäcker, Müller, Maurer, Steinmetze, Seifensieder, Wachszieher und Nachtwächter sowie gegen Halsleiden, Husten, Kehlkopfkrankheiten, Diphterie, Blasenkrankheiten, Blähungen, Blutungen, Geschwüre, Koliken, Zahnschmerzen, Pest, Kinderkrankheiten und gegen Sturm und wilde Tiere

Bauernregeln: „Kerzensegen im Schnee, Palmkätzchen im Klee.“
„Sankt Blas und Urban [25.5.] ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen.“

Simeon von Jerusalem und Hanna, die Prophetin (1. Jh.)

Das Lukas-Evangelium berichtet, Simeon sei während der Darstellung Jesu im Tempel hinzugekommen, habe das Kind auf den Arm genommen und ein Dankgebet gesprochen; dann sagte er voraus, dass Jesus eines Tages Heil über die Menschen bringen werde. Simeon-Reliquien gelangten im 13. Jh. nach Zara in Dalmatien (Zadar, Kroatien); dort werden sie im Reliquiar in der Kirche St. Simeon aufbewahrt. Bis heute existiert dort ein Kult um Simeon von Jerusalem.

Hanna, Tochter des Phanuels, hatte im Alter von 14 Jahren geheiratet; als spätere Witwe lebte sie im Tempel in Jerusalem als Prophetin. Sie begegnet – ebenso wie Simeon – in hohem Alter von 84 Jahren dem 40 Tage alten Jesuskind bei dessen Darstellung im Tempel, „pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Israels warteten.“

Simeon und Hanna sind Patrone für Kindersegen.

Alois Andritzki (1914-1943)

Der Priester und Redakteur wurde am 3. Februar ´43 durch eine Giftspritze im Konzentrationslager in Dachau ermordet.

4. Februar               

Veronika

Die Jüngerin Jesu begleitete ihn auf seinem Leidensweg. Die Legende erzählt, sie habe Jesus auf dem Kreuzweg ihr Schweißtuch gereicht, in das er das Bild seines gequälten Antlitzes einprägte. Das Tuch, das viele Wunder bewirkt (haben soll) hat, wird seit 707 im Petersdom aufbewahrt.

Veronika wird als Schutzheilige bei schweren Verletzungen und Blutungen sowie für eine glückliche Sterbestunde angerufen.

Patronin der Pfarrhaushälterinnen, der Weißnäherinnen, Leinenweber und Leinenhändlerinnen

Andreas Corsini (14. Jh.)

Andreas Corsini wird als Schutzheiliger der Armen und Bedrängten angerufen.

Rabanus Maurus (8./9. Jh.)

„Lehrer Germaniens“

Ihm wird die Pfingsthymne „Veni creator spiritus“ („Komm, Heiliger Geist“) zugeschrieben.

„Wer den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Lieb gelangen;
denn
niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen ist in der Liebe.“


5. Februar

Tabea (Tabitha) (1.Jh.), die erste Diakonin

„Sie fand Sinn und Erfüllung darin, anderen zu helfen.“

Als sie – etwa um das Jahr 40 – schwer krank wurde, schickten die Gemeindemitglieder nach Petrus; doch dieser konnte, nur noch ihren Tod feststellen. Weinend brachten die Menschen Petrus Kleider, die Tabitha für sie genäht hatte (Apg 9,39) und zeigten ein solches Ausmaß an Trauer, dass der Apostel zutiefst berührt war, inständig zu Gott betete, sie anredete und wieder ins Leben zurückrief. Das Wunder sprach sich rasch herum und viele fanden dadurch zum Glauben an Christus.

Adelheid (Elke, Alke, Heidi) (11. Jh.)

Sie galt als weise Frau, große Wohltäterin und in den Hungerjahren verteilte sie die Vorräte ihres Klosters an Notleidende.

Patronin gegen Augenkrankheiten

Agatha (3. Jh.)

Die wohlhabende Schönheit wies den Heiratsantrag des römischen Statthalters auf Sizilien zurück. Er ließ sie dafür grausam zurichten. Einer Legende nach erschien ihr Petrus im Kerker und salbte ihre Wunden mit Balsam.
Die Stadt Catania feiert ihre Schutzheilige bis heute in einem dreitägigen Straßenfest.

Patronin der Feuerwehr, der Ammen, Hebammen, Hirtinnen, Weber, Bergarbeiter, Hochofenarbeiter, Goldschmiede, Glockengießer, Glaser, Hungerleidenden; gegen den Ausbruch des Ätna; bei Kinderlosigkeit (vorerst) und Brandwunden sowie gegen Krankheiten der Brüste, Fieber, Brandgefahr, Hungersnot, Unwetter, Viehseuchen, Erdbeben und Unglück

Bauernregeln: „An Agathe Sonnenschein, verspricht viel Korn und Wein.“
„Ist Agathe klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.“

Agathabrot wurde als Schutz vor Fieber und Krankheiten der Brust angesehen und sollte gegen Heimweh helfen, das ja oft „wie Feuer brennt“. Man gab dieses Brot Frauen gleich nach der Geburt eines Kindes, um den Milchfluss zu sichern.

6. Februar

Dorothea (Doris) von Kappadokien (3./4. Jh.)

Die Legende erzählt, der Schreiber des Richters habe dem verurteilten christlichen Mädchen auf dem Richtplatz spöttisch zugerufen: „Schick mir doch Blumen und Früchte, wenn du im Paradies bist!“ Nach dem Tod der jungen Christin auf dem Scheiterhaufen soll, obwohl es mitten im Winter war, ein weiß gekleidetes Kind mit einem Korb voll duftender Rosen und würziger Äpfel erschienen sein und diesen neben den Spötter hingestellt haben: Daher wurde die Heilige zur Patronin der Gärtner und Blumenhändler erwählt.

Weitere Patronate: der Bräute, der Neuvermählten und sie wird gegen falsche Anschuldigungen angerufen.

Bauernregeln: „Wenn Dorothea über Pfützen springt, die Amsel erst im April wieder singt.“
„Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.“

7. Februar

Ava (11./12. Jh.)

Die Stiftsdame lebte zu Melk in Österreich. Sie war die erste deutsch schreibende Dichterin und verfasste die erbauliche Schrift „Das Leben Jesu“.

8. Februar
Josefina Bakhita (1870-1947)

„Bakhita“ („glücklich“) stammte aus dem Sudan. Schon als Mädchen musste sie als Sklavin arbeiten und viele körperliche und seelische Schmerzen erleiden. Später gelang es ihr, ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, und sie trat in Venedig der Kongregation der Canossianerinnen bei. Im Verlauf ihres Ordenslebens hatte sie viel unter ihrer dunklen Hautfarbe zu leiden. Als Klosterpförtnerin hatte sie Kontakt zu vielen Menschen und wurde für ihre Fröhlichkeit geschätzt.
Josefina Bakhita gilt als Schutzpatronin des (Süd-)Sudan.

Hieronymus Ämiliani

Gründer der „Gesellschaft der Diener der Armen“

Patron der Waisen und verlassenen Jugend, der Gründer von Waisenhäusern und Schulen; von Venedig

9. Februar

Apollonia (3. Jh.)

Der Legende nach lebte Apollonia als ältere gottgeweihte Frau in Alexandrien, als ein Pogrom gegen die christlichen Einwohner der ägyptischen Metropole hereinbrach. Apollonia sollen die Zähne ausgeschlagen und die Kinnlade zertrümmert worden sein. Von Engeln habe sie aber neue Zähne erhalten.

Patronin der Zahnärzte; gegen Zahnschmerzen

Bauernregel: „Ist´s an Apollonia feucht, der Winter sehr spät entfleucht.“

Anna Katharina Emmerick (18./19. Jh.)

In das Kloster Dülmen (Westfalen) trat Annekathrin 1802 ein. Sie hatte die Gabe, weit von ihr entfernte Begebenheiten zu beobachten. Immer wieder bestätigten spätere Nachrichten ihre Angaben. Ein Rätsel blieb ebenso, wie die Frau, die nachweislich nur ein Jahr lang eine Schule besucht und nur die plattdeutsche westfälische Mundart gelernt hatte, ein ausgezeichnetes Hochdeutsch sprechen und sogar Latein verstehen konnte. Clemens Brentano, der bekannte Dichter der deutschen Romantik, zeichnete, allerdings mit großer dichterischer Freiheit ihre Visionen auf.

10. Februar

Scholastika (5./6. Jh.)

Die Schwester des Benedikt von Nursia war wie ihr Bruder Benediktinerin. Sie führte einmal im Jahr ein geistliches Gespräch mit ihrem Bruder. Bei ihrem letzten Treffen verzögerte sich die Abreise Benedikts aufgrund eines Unwetters, ausgelöst durch das Gebet seiner Schwester. Drei Tage später sah er, wie ihre Seele als Taube in den Himmel emporflog.

Patronin der Nonnen, für Regen, gegen Sturm und Blitzschlag

11. Februar

Fest der Erscheinung der unbefleckten Jungfrau Maria – ULF von Lourdes

Maria Lourdes (Gedächtnis Unserer Lieben Frau in Lourdes). Am 11.02.1858 erschien der 14-jährigen Bernadette Soubirous zum ersten Mal „eine schöne Dame“. Während einer der 18 Erscheinungen (letzte am 16.07.1858) entsprang auf Geheiß der „Dame“ in der Grotte eine Quelle, an der sich bald wunderbare Heilungen ereigneten. Nach dem Eintauchen der Beine konnte ein dreijähriges, lahm geborenes Kind plötzlich gehen, auch wurde ein blindes Mädchen sehend.

Theodor (Fedor) Babilon (1899- 11.02.1945)

Als dem Leiter des Kolpinghauses in Köln 1944 die Verhaftung drohte, nützte er nicht die Gelegenheit zur Flucht, um seine Frau und seine fünf Kinder nicht zu gefährden.

12. Februar

Eulalia von Barcelona (3./4. Jh.)

Die 14-jährige Christin wurde während der diokletianischen Christenverfolgung gekreuzigt.

Patronin der Seefahrer, der Marine, für sicheres Segeln und sichere Schifffahrt, gegen Trockenheit

Bauernregeln: „Wenn Eulalia hell und klar, gibt´s ein gutes Bienenjahr.“
„St. Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein.“

13. Februar

Jordan von Sachsen (13. Jh.)

Er verfasste das „Büchlein über die Prinzipien des Predigerordens“, dies zählt zu den wichtigsten Quellentexten des Dominikanerordens.

14. Februar

Cyrill und Methodius (9. Jh.)

Cyrill entwickelte eine slawische Schrift: Glagoliza und übersetzte mit seinem Bruder eine Vielzahl liturgischer und biblischer Texte in die slawische Sprache. Zusammen mit Methodius setzte er sich erfolgreich in Rom für die slawische Sprache als liturgische Sprache ein.

Seit 1980 sind beide Heilige die Schutzpatrone Europas.

Patronat: aller slawischen Länder, gegen Gewitter

Valentin (3. Jh.)

Der Priester heilte ein blindes Mädchen und Trost Suchenden schenkte er eine Blume aus seinem Garten. Trotz eines Verbotes des Kaisers Claudius II. traute er christliche Liebespaare, weshalb er enthauptet wurde.

Schutzheiliger für eine gute Heirat und eine glückliche Ehe

Patronat: der Liebenden, Verlobten und Bienenzüchter

Bauernregeln: „Liegt an Valentin die Katz in der Sonne, kriecht sie im März hinterm Ofen voll Wonne.“

„Ist´s um Valentin noch weiß, blüht an Ostern schon das Reis.“

15. Februar

Siegfried von Växjö (10./11. Jh.)

Patron und „Apostel Schwedens“

Claude (Claudius) de la Colombiére SJ (17. Jh.)

Der Volksprediger und Seelenführer der hl. Margareta Maria Alacoque diente der Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung. Der Beichtvater der englischen Herzogin von York wurde aufgrund von Verleumdungen eingekerkert, doch schlussendlich schaffte er es noch zurück in seine Heimat Lyon.

16. Februar

Juliana von Nikomedien (3./4. Jh.)

Weil sie sich zu ihrem christlichen Glauben bekannte, wurde sie von ihrem Vater und verschmähten Bräutigam Eleusius angezeigt. Ihre Gebeine wurden nach Italien gebracht, wo sie seit dem 6. Jh. verehrt werden.

Patronin bei Infektionskrankheiten und Entbindungen

Rosenmontag

Der Karneval ist eng mit der katholischen Kirche verbunden. Vom 11. bis ins 19. Jh. war es Brauch, dass der Papst eine besonders verdiente Persönlichkeit mit einer goldenen Rose ehrte. Dieses wichtige Ereignis fand immer am vierten Fastensonntag, dem sogenannten Rosensonntag statt. Da die Hauptversammlung der Karnevalsgesellschaft am darauffolgenden Montag abgehalten wurde, tauften die Narren den Karnevalsmontag kurzerhand Rosenmontag.

Der zweite Erklärungsansatz weist in eine vollkommen andere Richtung. Demnach ist die Bezeichnung Rosen nicht auf die bekannten Blumen, sondern auf einen alten rheinischen Dialekt zurückzuführen. Rosen soll von Roserei abgeleitet sein. Roserei wiederum ist ein alter Ausdruck für Raserei, bezogen auf die überschäumende, ausgelassene Fröhlichkeit der außer Rand und Band geratenen Jecken.

(aus: Focus online)

17. Februar

Alexius und Gefährten

Sieben angesehene Kaufleute schlossen sich in Florenz zur marianischen Bruderschaft „Ordo Servorum Mariae“ zusammen. Die stetig wachsenden „Diener Mariens“ lebten nach der Regel des hl. Augustinus. Nur einer der sieben Stifter erlebte die offizielle Bestätigung des Ordens durch Papst Benedikt XI; Alessio Falconieri verstarb am 17. Februar 1310 und wurde 110 Jahre alt. Heute sind die Serviten in mehr als 30 Ländern vertreten.

Faschingsdienstag
Der Veilchendienstag (so im Rheinland) bildet den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“.
Bauernregeln: „Gibt´s um Fastnacht viel Stern, dann legen die Hennen gern.“
„Wenn an Fasnacht Sonnenschein, werden Korn, Weizen und Erbsen gedeih´n.“

18. Februar

Fra Angelico /14./15. Jh.)

Beato Angelico – geboren als Guido di Pietro – war ein Maler der italienischen Frührenaissance. Er arbeitete bereits als Maler, bevor er in den Dominikanerorden eintrat, wo er den Namen Fra Giovanni erhielt. Als Beato Angelico – „der engelsgleiche Selige“ – wurde er bekannt.

Schutzpatron der christlichen Künstler

Simon von Jerusalem (1. Jh.)

Der „Bruder des Herrn“ war ein Sohn des Kleopas, eines Bruders von Jesu Nährvater Josef, damit ein Cousin Jesu. Im Jahr 62 übernahm Simon nach dem Tod des „Herrenbruders“ Jakobus die Leitung der Jerusalemer Urgemeinde.

Bauernregel: „Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.“

Aschermittwoch

Die Fastenzeit beginnt mit dem Auflegen des Aschenkreuzes. Dieser Ritus wurde erstmals 1091 vollzogen.
Bauernregel: „Wie es am Aschermittwoch wettert ein,
so soll es das ganze Fasten durch sein.“

19. Februar

Konrad der Einsiedler (13. / 14. Jh.)

Corrado Confalonieri von Piacenza entstammte einer adeligen Familie. Während seiner Lieblingsbeschäftigung dem Jagen befahl er, ein Unterholzfeuer zu legen. Dieses verbreitete sich rasch und zerstörte Felder und Wälder. Als ein Bauer angeklagt wurde, das Feuer gelegt zu haben, bekannte Konrad seine Schuld, tat Buße und lebte fortan als Einsiedler auf Sizilien. Er besaß die Gabe der Krankenheilung, der Prophezeiung und vollbrachte zahlreiche Wunder.

Patronat: gegen Leistenbruch

Bauernregel: „Dem Konrad sein Mut, tut selten gut.“

Bonifatius von Lausanne (12. / 13. Jh.)

Patron gegen Fieber

20. Februar

Jacinta  Marto (1910-1920)

Sie war eines der drei Seherkinder von Fatima.

Corona (auch Stephana) (2. Jh.)

Patronat: in Geldangelegenheiten, der Schatzgräber, der Fleischer

21. Februar

Enrica Dominici (19. Jh.)

Sr. Maria Henrike, Annaschwester in Turin, bemühte sich unermüdlich um die Erziehung und Betreuung von Jugendlichen.

German (Germain) (7. Jh.)

Der Abt des Klosters Grandval im Münstertal in der Schweiz trat für die durch Kriegswirren bedrohte Bevölkerung ein.

Irena (3. Jh.)

Sie pflegte den hl. Sebastian gesund.

Gunhild (12. / 13. Jh.)

Gunilda war im Ruf der Heiligkeit und der Wunderkraft.

22. Februar

Fest der Stuhlfeier des hl. Apostel Petrus, erster Papst

Bauernregel: „Hat´s in der Petersnacht gefroren, dann lässt der Frost uns ungeschoren.“

Margarita von Cortona (13. Jh.)

Die bildhübsche Mätresse lebte mit einem jungen Grafen, der sie wegen des Standesunterschiedes nicht heiraten durfte, zusammen und hatte einen Sohn mit ihm. Als ihr Geliebter von Wegelagerern ermordet worden war und sie vor seinem entstellten Leichnam stand, wurde ihr die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Innerlich vollkommen verändert, trat sie den Franziskaner-Terziarinnen bei und führte fortan ein Leben der Buße und des Dienstes am Nächsten.

Patronat: der Büßerinnen

Funkensonntag

Der Funkensonntag, der erste Sonntag nach Aschermittwoch, erhielt seinen Namen vom Brauch des sog. Funkenfeuers. An diesem Sonntag oder Samstag wird ein großer Holzturm oder Strohhaufen (Funken) abgebrannt, in den eine Funkentanne mit einer daran befestigten Hexenpuppe gesteckt ist. Dieser Brauch ist heidnischen Ursprungs und symbolisiert die Vertreibung des Winters.

Bauernregeln: „Funkennacht mit Stern hat der Bauer gern.“
„Wenn die Funken brennen, muss der Winter rennen.“
„Sieht man am Funkensonntag viele Sterne, dann gibt es in diesem Jahr viele Kirschen.“

23. Februar

Raphaela Ybarra de Villalonga (19./20. Jh.)

Für die Betreuung misshandelter Mädchen und verstoßener Ehefrauen gründete sie die Kongregation „Asyl der Heiligen Familie“.

Polykarp von Smyrna (2. Jh.)

Der Legende nach konnten ihm die Flammen des Scheiterhaufens nichts anhaben, sodass er schließlich erstochen wurde.

Patronat: gegen Ohrenkrankheiten

24. Februar

Eunike (Eunice) (1. Jh.)

Mutter des Apostelschülers Timotheus

Matthias (1. Jh.)

Der (neue) zwölfte Apostel wurde erst nach der Himmelfahrt Christi anstelle des Judas Iskariot zum Apostel gewählt, obwohl er seit Jesu Taufe zu seiner Jüngerschaft  gehörte. Seine Gebeine sollen von Kaiserin Helena und dem Trierer Bischof Agritius in die Basilika St. Matthias in Trier überführt worden sein.
Die Erzbruderschaft des hl. Matthias besteht aus ca. 160 Wallfahrtsgruppen und organisiert jedes Jahr eine Wallfahrt zum Grab des hl. Apostel Matthias nach Trier.
Er wird auch als der „dreizehnte Apostel“ bezeichnet.

Patronat: der Bauhandwerker und Schneider, des Bistums Trier, gegen Kinderkrankheiten- und andere Krankheiten

Bauernregeln: „Singt die Lerche am Matthiastag, über Nacht folgt neue Plag.“
„Ist es an Matthias kalt, hat die Kält´ noch lang Gewalt.“

25. Februar

Walburga (8. Jh.)

Die Äbtissin soll zahlreiche Wunder gewirkt haben. So habe Walburga eine Frau durch ihr Gebet geheilt und ein Kind mit drei Ähren vor dem Hungertod gerettet.

Außer für Walpurgisöl und Walpurgiskraut war Walburga auch namensgebend für die Walpurgisnacht vor dem 1. Mai, dem Tag der Übertragung ihrer Gebeine nach Eichstätt.

Patronin der Wöchnerinnen, der Bauern, der Haustiere, gegen Husten, Augenleiden, Hundebiss, Tottwut, für das Wachsen der Feldfrüchte

Bauernregel: „Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.“

26. Februar

Edigna von Puch (11./12. Jh.)

Um einer von ihren Eltern erzwungenen Ehe zu entgehen, soll die Prinzessin geflüchtet und nach Puch bei Fürstenfeldbruck gekommen sein. In einer ausgehöhlten Linde soll sie bis zu ihrem Tod als Einsiedlerin gelebt haben. Sie unterrichtete die Wallfahrer*innen, tröstete bei Sorgen und gab ihnen Rat. Nach ihrem Tod floss sogar heilsames Öl aus der Linde, das aber versiegte, als man es gegen Geld verkaufen wollte.

Patronin gegen Viehseuchen, gegen Diebstahl

27. Februar

Leander (6./7. Jh.)

Leander war einer der großen Kirchenväter Spaniens und Wegbereiter des Konzils von Toledo.

Patron von Sevilla, gegen Rheuma

Bauernregel: „Alexander (26.2.) und Leander, suchen Märzluft miteinander.“

28. Februar

Silvana (3./4. Jh.)

Namensbedeutung dieser Märtyrerin: Waldfee

Romanus (5. Jh.)

Der Einsiedler Romanus gründete mit seinem Buder Lupicinus (21.3.) Klöster in Burgund.Bauernregeln: „An Romanus und Lupicinus die Sonne scheinen muss.“
„St. Roman hell und klar, bedeutet stets ein gutes Jahr.“

Sternsingen 2026

Geleitet vom Stern über Bethlehem bringen wir den Segen und schreiben C + M + B an die Türen, diesmal umrahmt von 2026.

Wie jedes Jahr machten sich in der Gemeinde St. Thomas und Johannes diesmal 38 tüchtige Sternsinger auf den Weg, um in vier Tagen den Segen Gottes zu verbreiten und gleichzeitig Spenden zu sammeln. 
Vom Aussendungsgottesdienst am Neujahrstag bis zu ein paar extra Anmeldungen am 6. Januar sammelten unsere Könige sagenhafte 10.385,62€, die, wie seit vielen Jahren, an die Organisation „Netz Bangladesch“ gehen. 
Damit wird dort Kindern ermöglicht, eine medizinische Grundversorgung und Schulausbildung zu erhalten. 
Von Süßigkeiten-Spenden bis zum Christbaumloben war wohl alles dabei und trotz Wind und Wetter (und endlich auch mal wieder etwas Schnee) haben alle die Zeit so gesund und munter überstanden, um sich beim gemeinsamen Abschlussfest, nach dem Gottesdienst am Dreikönigstag, durch eine Schneeballschlacht final auszutoben.

Ein großes Dankeschön gilt Jörg Lohse, dem besten Hobby(Sterne)koch der Welt und natürlich Saskia Becker und Annalisa Neher, ohne die die Sternsinger niemals so gut laufen würden. (Vermutlich sogar gar nicht.). Ebenso ein großes Dankeschön und vergelts Gott an alle, die so großzügig gespendet haben!

Taizégebet Eglosheim und Pflugfelden

Termine 2026

April
Freitag, der 24.04.2026 ab 19:00 Uhr
(Versöhnungskirche, Ludwigsburg-Eglosheim)

Juli
Freitag, der 03.07.2026 ab 19:00 Uhr
(Katharinenkirche Ludwigsburg, Ludwigsburg-Eglosheim)

September
Freitag, der 18.09.2026 ab 19:00 Uhr
(Katholische Kirche St. Thomas Morus, Ludwigsburg-Eglosheim)

November
Freitag, der 20.11.2026 ab 19:00 Uhr
(Ulrichskirche, Ludwigsburg-Pflugfelden)

Alle Infos zu den Taizegebeten in Ludwigsburg finden Sie unter www.Taize-Ludwigsburg.de

„Magic Moon“

– Eine musikalisch-literarische Reise zum Mond

In der Musik und der Literatur gibt es unzählige Geschichten, Märchen, Riten und kulturell unterschiedliche Bräuche aus allen Epochen, die sich auf den Mond beziehen. Er ist unser ständiger nächtlicher Begleiter, der uns bei unseren Träumen begleitet und viele Künstler inspiriert hat. Von der „Mondscheinsonate“ über „Blue Moon“, von “How high the Moon“ bis „Der Mond ist aufgegangen“ – reicht das musikalische Spektrum in Klassik, Pop und Jazz, das unsere Mondphantasien beflügelt. Und dazu viele Texte, Mythen und Geschichten die den Mond so rätselhaft und besonders für uns machen.

Ausführende:
Hubertus von Stackelberg Trompete, Flügelhorn
Uli Gutscher E-Piano
Florian von Stackelberg Sprecher


Freitag, 30.Januar 2026, 19.30 Uhr
St.Johann, Ludwigsburg Gänsfußallee

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten


Kirchen-Kalendarisches im Januar

Der heiligen Kindheit Jesu geweiht

1. Januar     

„Das Fest der Beschneidung unseres Heilandes Jesus Christus“

Wilhelm von Dijon (962-01.01.1031)

Der wegen seiner Mildtätigkeit im Volk beliebte Abt starb am 01. Januar 1031.

Zur Unterstützung der fahrenden Leute, die im Zirkus, als Schausteller oder dem Jahrmarkt arbeiteten, gründete Wilhelm eine „Bruderschaft der Jongleure“.

2. Januar                                                                                                                                          

Basilius der Große (4. Jh.)

Neben seiner Sorge um die kirchliche Organisation, dem Aufstellen von Mönchsregeln und die Ordnung der Liturgie setzte er sich in besonderer Weise für die Armen durch Weisen-, Kranken- und Armenhäuser und sein beherztes Eingreifen bei einer Hungersnot ein.

„Dem Hungernden gehört das Brot, das du zurückhältst.“

Makarius, der  (4. Jh.)

Zunächst war er erfolgreicher Bäcker in Alexandria. Erst mit 40 Jahren wurde er Christ und zog sich als Einsiedler in die Sketische Wüste zurück.

Menschen pilgerten in ihrer Not zu ihm, denn er besaß die Gabe der Krankenheilung und der Weissagung.

Patronat: der Bäcker, der Mönche und Schutzheiliger gegen Versuchungen und Anfechtungen

3. Januar

„Gedenktag des Heiligsten Namens Jesu“

Genoveva (5./6. Jh.)

Ginevra (auch so genannt) war schon früh Vollwaise; sie stand Kranken und Gefangenen bei.
Durch ihre Fürbitten sollen plündernde Hunnen an Paris vorübergezogen sein.

Schutzpatronin von Paris

Patronat: der Kerzenzieher, Hirten, Frauen, bei Augenleiden, Krieg, Pest, Dürre

Wetterregel: „Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.“

4. Januar                 

Christiana von Lucca (13./14. Jh.)

Die begnadete Seherin wurde vorerst belächelt, doch als ihre Prophezeiungen sich bewahrheiteten wurde sie mit großer Ehrfurcht behandelt.

Ihr Leichnahm blieb 200 Jahre lang unverwest.

5. Januar

Johannes Nepomuk Neumann

Der Böhme wanderte 1836 nach Amerika aus und betreute zunächst in der Nähe der Niagarafälle die katholischen Auswanderer aus Deutschland, Irland und Frankreich.

Der Redemptorist (redemptor = Erlöser) errichtete über hundert Schulen und etwa 80 Kirchen in seinem Bistum.

Johannes N. Neumann war der erste amerikanische Bischof, der heiliggesprochen wurde. (1977)

6. Januar

„Das Fest der Erscheinung Christi, des Herrn“
„Dreikönigsfest, Heiligedreikönigstag“

Kaspar, Melchior und Balthasar

Das Matthäusevangelium berichtet von Sterndeutern aus dem Osten, die dem Jesuskind huldigten und ihm Gaben darbrachten.

Der junge Kaspar repräsentiert Afrika. Der greise Melchior steht für Europa.
Balthasar im mittleren Alter vertritt Asien.

Patrone der Pilger, Reisenden, für guten Tod, gegen Unwetter, gegen Zauberei

7. Januar

Sigrid (5. Jh.)

Die Schafhirtin lebte anspruchslos, aber glücklich, nahe Poitiers (Frankreich).

Reinold (Reinhold) von Köln (10. Jh.)

Aus dem Geschlecht der Karolinger entstammte der zunächst tapfere Ritter und spätere Mönch des Klosters St. Pantaleon. Dort soll Reinhold als Baumeister tätig gewesen sein.

Legenden-Variationen:

1. Sein besonderer Fleiß habe ihn bei seinen Kölner Arbeitern dermaßen unbeliebt gemacht, dass diese ihn mit dem Hammer erschlugen. Als die Kölner Reinolds Leichnam begraben wollten, sei der Karren mit dem Sarg von alleine losgerollt und erst in Dortmund stehengeblieben. Der Dortmunder Stadtpatron wusste eben, wo er hingehörte.

2. Im Kloster St. Pantaleon in Köln überwachte er die Arbeit der Steinmetze und war dabei so streng, dass ihn die Arbeiter eines Tages mit ihren Hämmern erschlugen.

Seine Reliquien gelangten ins nahegelegene Dortmund, wo Reinhold auch Patron ist.

Patronat: der Maurer, Steinmetze, Bildhauer, gegen die Pest

8. Januar
Erhard (7./8. Jh.)

Als der Wanderbischof die von Geburt auf blinde elsässische Herzogstochter Ottilia (13.12.) taufte, soll sie plötzlich sehend geworden sein.

Patronat: des Viehs, der Bauern, Schuhmacher, Bäcker, Schmiede

Wetterregel: „Sankt Erhard mit der Hack´steckt die Feiertage (Wintertage) in den Sack.“

(d.h.: Die Zeit des Ausruhens ist für den Landmann vorbei.)

Severin von Norikum (5. Jh.)

Über seine genaue Herkunft wollte er aus Bescheidenheit nie sprechen.

Patronat: der Gefangenen, der Winzer und Weinstöcke, der Leinweber

„Der Glaube macht den Strohhalm zum Seil.“  

9. Januar

Julian und Basilissa (3. Jh.)

Das christliche Ehepaar gründete in ihrem Haus in Ägypten eine Herberge für Notleidende und ein Hospital für bedürftige Kranke, lebten selber aber trotz ihres Wohlstandes asketisch.

Alice Le Clerc (16./17. Jh.)

Sr. Maria Theresia von Jesus (Ordensname) gründete 1598 den Schulorden der „Chorfrauen Unserer Lieben Frau“, der sich um die Erziehung und Ausbildung junger Mädchen kümmerte.

10. Januar

Franziska Salesia (19./20. Jh.)

Die als Leonie Aviat Geborene beschäftigte sehr, wie die produzierenden Menschen leben und arbeiten. Sie gründete die „Ordensgemeinschaft der Oblatinnen des hl. Franz von Sales“, welcher Arbeiterinnenwerke gründete und Schulen betreute.

Agathon (7. Jh.)

„An Agathon Sonnenschein, bringt viel Korn und auch viel Wein.“

Wilhelm von Donjeon (12./13. Jh.)

Patron der Kinder

11. Januar

Paulinus von Aquileia (9. Jh.)

Als Grammatiklehrer, Theologe und Rechtsgelehrter arbeitete er an der Hochschule des Karls des Großen. Er schrieb den ältesten bekannten mittelalterlichen spirituellen Ratgeber für Laien: „Buch der Aufmunterungen“

12. Januar

Tatiana (3. Jh.)

Im Zuge der Christenverfolgung sei Tatiana angeklagt worden; durch ihr Gebet ließ sie Götzenbilder einstürzen.

Seit 1755 an ihrem Gedenktag der Erlass für die erste russische Universität unterschrieben wurde, gilt sie als Patronin der russischen Studierenden.

Tatianas Gedenktag wird an Universitäten in Russland festlich mit Konzerten und Ausstellungen begangen.

Bernhard von Corleone (17. Jh.)

Zunächst liebte er den Zweikampf mit der Waffe, doch als er eines Tages einen Gegner schwer verletzte, begann er, über sein bisheriges unbekümmertes Leben nachzudenken. So dass er als Laienbruder in den Kapuzinerorden eintrat; schon zu seinen Lebzeiten sprach man unerklärliche Heilungen seiner Fürsprache zu.

13. Januar

Hilarius von Poitiers (4. Jh.)

Der Verwaltungsbeamte entstammte einer wohlhabenden heidnischen Familie und studierte Philosophie- und Rhetorik ehe er sich taufen ließ. Er gilt als erster Dichter lateinischer Hymnen.

Patron der schwächlichen Kinder, gegen Schlangenbiss

Wetterregel: „Sankt Hilarius macht mit dem Vorwinter Schluss.“

Jutta von Huy (12./13. Jh.)

Die tapfere Witwe, die in ihren letzten Lebensjahren als Reklusin lebte, hatte die Gabe, sich in andere hineinzufühlen und konnte deshalb als „Seelen-ärztin“ vielen Menschen helfen und ihnen Trost spenden.

14. Januar

Malachias (5./4. Jh. v. Chr.)

Malachias ist der letzte, der sogenannten „Kleinen Propheten“. Seine Forderungen an das jüdische Volk begründete er mit der Ehrfurcht vor Gottes Größe und Herrlichkeit.

Englmar (11. Jh.)

Den Einsiedler schätzten die Menschen als Ratgeber und Tierheiler.

Ein Fremder, der vorgab, sich ihm anschließen zu wollen, tötete ihn aus Habgier und begrub ihn im Schnee, wo man nach der Schneeschmelze den Leichnam fand.
Die Legende erzählt, dass vom Leib des Ermordeten ein strahlendes Licht ausgegangen sei.

Seit 1850 wird in St. Englmar das Englmarisuchen gepflegt: Am Pfingstmontag wird eine im Wald zuvor versteckte Holzfigur des Heiligen im Wald gesucht und in feierlichem Zug mit historischen Kostümen ins Dorf gebracht.

Rainer (12. Jh.)

Der erste Propst des Stiftes Arnsberg war seinen Mitbrüdern durch sein beispielhaftes Leben ein leuchtendes Vorbild

15. Januar

Arnold Janssen (18./19. Jh.)

Der niederländische Priester gründete den Missionsorden „Gesellschaft des göttlichen Wortes“. Heute gelten die Steyler Missionare als siebtgrößter Männerorden.

„Wenn wir alles tun, was in unseren Kräften steht, dann tut Gott das Übrige.“

Romedius von Thaur (5. Jh.)

Legende über den Einsiedler: Als sich der Heilige auf dem Weg nach Rom befand, riss ihm ein wilder Bär sein Pferd. Empört legte er mit dem Ruf „Du hast mir mein Pferd getötet, nun sollst du mein Reittier sein!“ dem Bären seinen Sattel auf. Ohne zu murren soll ihn das Tier nach Rom gebracht haben.

Habakuk (7. Jh. v. Chr.)

Er ist der Verfasser des gleichnamigen Buches im Alten Testament; er gehört zu den zwölf „Kleinen Propheten“.

Wetterregel: „Spielt die Muck, der Bauer nach dem Futter guck!“

16. Januar

Tilman (7./8. Jh.)

Der Sklave wurde vom hl. Eligius freigekauft und als Goldschmied ausgebildet. Sein Kloster Solignac wurde zum Zentrum der Goldschmiedekunst.

Patronat: gegen Fieber, von Kindern, die das Gehen schwer lernen

Marcellus I. (3./4. Jh.)

Bischof von Rom

Patron der Stallknechte

Wetterregel: „Wie das Wetter an Marzellus war, wird´s im September: trüb oder klar.“

Theobald (Dietbald von Geisling) (15./16. Jh.)

Der Franziskaner wurde weder heilig noch seliggesprochen, trotzdem aber als solcher verehrt.

„Apostel der Österreicher“

Wetterregel: „Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.“

17. Januar

Rosalind (Rosalina) (13./14. Jh.)

Die charismatische Priorin war mit großem Einfühlungsvermögen ausgestattet und soll die Gabe der Krankenheilung besessen haben.

Antonius der Große (3./4. Jh.)

„Vater der Mönche“

Der Ägypter soll 105 Jahre alt geworden sein.

Patronat: der Haustiere und Schweine, Zuckerbäcker, gegen Krankheit allgemein, gegen Viehseuchen, Feuer, gegen Pest

Wetterregel: „Wenn Antoni die Luft ist klar, gibt´s ein trockenes Jahr.“

Antonius der Große: „Gewinnen wir einen Bruder, so gewinnen wir Gott.“

18. Januar

„Fest der Stuhlfeier des heiligen Apostel Petrus“

Margarita von Ungarn (13. Jh.)

Nachdem die Mongolen in Osteuropa einfielen, musste der ungarische König Béla IV. mit seiner schwangeren Ehefrau Maria Laskaris nach Kroatien fliehen. Wegen des väterlichen Gelübdes kam sie schon als Vierjährige in ein Dominikanerinnenkloster; trotz einer päpstlichen Dispens verblieb sie als Krankenpflegerin im Kloster.

19. Januar

Martha und Marius (Mario) (3. Jh.)

Das Märtyrerehepaar bzw. die Märtyrerfamilie mit ihren Söhnen Audifax und Abachum wirkten als Ärzte und fielen mit ihrem segensreichen Heilen den Christenverfolgern auf.

20. Januar

Sebastian (3. Jh.)

Der bekehrte römische Elitesoldat diente in der Leibgarde des Kaisers Diokletian, dem Christenverfolger. Sebastian nutzte als heimlicher Christ seine hohe Stellung, um den eingekerkerten Christen zu helfen oder römische Adelige bekehrte. Als sein Glauben bekannt wurde, ließ der Kaiser ihn festbinden und mit Pfeilen erschießen. Der Totgeglaubte erholte sich durch die Pflege der frommen Witwe Irene. Nachdem Diokletian von Sebastians Genesung erfuhr, so ließ er ihn vor seinen kaiserlichen Augen mit Keulen erschlagen.

Wegen seines von vielen Pfeilen gespickten Körpers wurde Sebastian zum Patron der Bürstenmacher.

Weitere Patronate: der Sterbenden, Soldaten, Schützengilden, Büchsenmacher, Gärtner, gegen Pest und Seuchen

 Papst Fabian (3. Jh.)

Wetterregel: „An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.“

21. Januar               

Inés de Benigamin (Josepha Maria von der heiligen Agnes) (17. Jh.)

Sie war durch eine „Tiefe des Charakters“ ausgezeichnet, besaß die Gabe der Prophetie und konnte Kranken erstaunliche Kraft und Zuversicht verleihen, was oft zu unerwarteten Heilungen führte.

Agnes von Rom (3. Jh.)

Patronin der Kinder, Jungfrauen, Verlobten, Blumenbinder:innen

Bauernregeln: „Scheint zu Agnes die Sonne, wird später die Ernte zur Wonne.“

„Zieh´n Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.“

23. Januar

„Verlobung der allerseligsten Jungfrau Maria“

25. Januar„Fest der Bekehrung des heiligen Apostels Paulus“

30. Januar

Adelgunde (7./8. Jh.)

Gründerin und Äbtissin eines Benediktinerinnenklosters

Patronat: gegen den plötzlichen Tod, gegen Augen-, Brust- und Kopfkrankheiten, gegen Krebserkrankungen, gegen Kinderkrankheiten, für Kinder, die das Gehen schwer erlernen

Martina von Rom (3. Jh.)

Sie wirkte in Rom als Diakonissin.

Bauernregel: „Wenn der Jänner viel Regen bringt, werden die Gottesäcker gedüngt. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.“

Patronin der stillenden Mütter, der Stadt Rom

Maria Ward (1585 – 1645)

Mary ist Gründerin der „Congregatio Jesu“ – früher „Institut der englischen Fräulein“.
Zunächst wurde es der Frauengemeinschaft verwehrt nach den Ordensregeln der Jesuiten zu leben.

31. Januar

Johannes Bosco (19. Jh.)

Der Turiner Giovanni widmete sein ganzes Schaffen der Erziehung verwahrloster Kinder und junger Männer, errichtete für sie Unterkünfte und Schulen. Wegen seiner fröhlichen Art und seinem Einfühlungsvermögen wurde er von seinen Zöglingen verehrt.

Patron der Jugend, der Jugendseelsorge„Liebenswürdigkeit, Nachsicht und Rücksicht sind die Schlüssel zum Herzen der Menschen.“

Freddy Datenfresser Aktion beendet

Handys als Kollekte – gemeinsam für Umwelt und Gerechtigkeit!
In deutschen Schubladen schlummern Millionen alter Handys und Tablets – voller wertvoller Rohstoffe wie Gold, Kupfer und seltene Erden. Ihre Gewinnung belastet Mensch und Umwelt. Mit der Aktion „Handys als Kollekte“ sammeln wir diese Geräte, schützen so die Umwelt und unterstützen soziale Projekte. Machen Sie mit: Spenden Sie Ihr altes Handy und setzen Sie ein Zeichen für Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit!
Auch unsere Kirchengemeinde beteiligt sich an dieser Sammelaktion.
Ab sofort und vorerst bis zum 11. Januar 2026 stehen im Eingangsbereich unserer Kirchen, St. Thomas Morus und St. Johann Baptist, Sammelboxen zur Verfügung. Die Kirchen sind täglich zwischen 10 und 16 Uhr zugänglich. Danke und vergelt´s Gott schon im Voraus für jede Handy-Spende.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://freddy-datenfresser.de/handys-als-kollekte/

Erntedank in Eglosheim:

Reicher Erntesegen für das Hirschberglädle

Das Hirschberglädle ist ein Juwel in Eglosheim! Wenn es dieses nicht schon gäbe, müsste man es erfinden! An jedem Öffnungstag kommen viele Menschen mit kleinem Geldbeutel, um sich hier für wenig Geld mit dem Nötigsten zu versorgen.
Damit das weiterhin möglich ist, waren sich Viele einig, dass gesammelt werden muss.

In den Kirchen wurde das Erntedankfest gefeiert und dabei wurden die Stufen und die Altäre liebevoll geschmückt mit gespendeten Lebensmitteln. Frisches Obst und Gemüse sowie gut verpackte haltbare Lebensmittel ergaben ein prächtiges Bild.

Umfangreiche und vielfältige Lebensmittelspenden wurden zusammengestellt in den Gottesdiensten in der Katharinenkirche, in der St. Thomas-Morus-Kirche und in der Kirche St. Johann. Sie wurden eingebracht von den kirchlichen Kindergärten mit Standorten von Pflugfelden bis Eglosheim, von der Gemeinde der Versöhnungskirche, von der Strick- und Häkelgruppe im Alexanderstift und von weiteren Gruppierungen. Hinzu kamen zahlreiche Einzelspenden für diesen guten Zweck.

Frau Marlies Pisko und ihr engagiertes Team freuen sich, wieder viele haltbare Lebensmittel anbieten zu können und danken herzlich allen Spendern.

Irmgard Bertsch

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