Autor: agreb

St. Martinsumzüge

St. Martinsumzüge

Am Sonntag, 8.11. feiern wir den Heiligen Martin um 17.00 Uhr auf dem Kelterplatz in Eglosheim gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Eglosheimer Musikverein. Nach dem Martinsspiel ziehen wir mit unseren Laternen durch die Straßen. Danach wartet Speis und Trank, um noch gemütlich zu verweilen.

Am Samstag 14.11. um 17.00 Uhr sind Kinder und Familien zur Martinsfeier auf den Schulhof in Pflugfelden eingeladen. Nach dem Martinsspiel machen wir uns mit unseren Laternen, musikalisch begleitet vom Musikverein Pflugfelden, auf den Weg durch die Straßen von Pflugfelden. Danach ist bei Wurst, Pommes und Getränken wieder die Möglichkeit, gemütlich beieinander zu bleiben.

Highway to Heaven – ein besonderes Konzert in Ludwigsburg

Erleben Sie einen abwechslungsreichen Konzertabend mit kraftvollen Chorklängen, Rockmusik und besonderen musikalischen Momenten. Unter dem Motto „Highway to Heaven“ präsentiert der Musikverein Pflugfelden ein vielseitiges Programm mit Werken wie Stairway to Heaven, Jesus Christ Superstar, Choral and Rock Out, Highland Cathedral, Wonderful Invention und Freeworld Fantasy.

📅 7. November 2026

🕡 Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr

📍 Kirche St. Johann, Ludwigsburg

🎟️ Abendkasse: 8 €

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich musikalisch auf den „Highway to Heaven“ entführen!

Allerheiligen

Allerheiligen

An Allerheiligen, am 1.11.25 um 10 Uhr feiern wir Gottesdient zu Allerheiligen in St. Johann.

Am Nachmittag des Allerheiligentages begehen wir die Totengedenkfeiern

um 13.30 Uhr in der Katharinenkirche in Eglosheim
um 15.30 Uhrin der Aussegnungshalle des Friedhofes in Pflugfelden.

In diesen Feiern gedenken wir namentlich der Verstorbenen unserer Gemeinde der letzten 12 Monate.

Alle Mitfeiernden sind eingeladen, ein Grablicht (am besten mit Windschutz) mitzubringen, um dieses an der Osterkerze zu entzünden und das Licht der Auferstehung an die Gräber der Angehörigen zu tragen.

Im Anschluss an die Feiern werden die Gräber einzeln gesegnet.

Kirchen-Kalendarisches im Oktober

Rosenkranzmonat

1. Oktober

Thérèse von Lisieux (1873-1897)

Als dritte Frau überhaupt zur Kirchenlehrerin ernannt – neben Theresia von Ávila und Katharina von Siena. Theresias Lehre sagt, dass die Liebe eines Menschen zu Gott an seiner Nächstenliebe gemessen werde: „Meine Berufung ist die Liebe“. Bereits im jungen Alter von 15 Jahren trat sie nach mehrmaligem Bitten in den Karmel von Lisieux ein. In ihrer „Geschichte einer Seele“ spricht sie über ihre innere Entwicklung und Motivation.

„Ich mache es wie die Kinder: Ich sage Gott einfach,
was ich ihm sagen will – er versteht mich.“

Attribute: Rosen
Patronat: der Karmelitinnen, der Flieger, der Missionen

2. Oktober                                                                                                                                           
Fest der Heiligen Schutzengel

Das seit 1615 am heutigen Tag begangene Schutzengelfest erinnert daran, dass Gott jedem einzelnen Menschen Begleitung und Schutz auf seinem Lebensweg schenkt.

3. Oktober

Irmgard von Baindt (13. Jh.)

Äbtissin in Baindt bei Weingarten

Blanka (Blanche, Bianca)

Märtyrerin aus Rom

4. Oktober               

Franz(iskus) von Assisi (1181/82-1226)

Im Alter von 25 Jahren erlebte Francesco Giovanni durch Krankheit und Haft eine innere Wandlung. Er entsagte sich dem weltlichen Leben und entschied sich zur Nachfolge Christi in vollkommener Armut und im Gebet. Franz reiste als Prediger und Missionar in Dalmatien und Spanien umher; 1221 gründete er für Laien den Dritten Orden, die Terziaren. Er diente den Menschen am Rande der Gesellschaft. Im „Sonnengesang“ spiegelt sich sein liebevolles Verhältnis zu Gottes Schöpfung.

Auf dem Berg La Verna empfing er 1224 die Wundmahle Jesu.

Attribute: Erdkugel, Wolf, Seraph

Patronat: von Italien, der Armen, der Sozialarbeiter, der Lahmen, der Blinden, des Umweltschutzes, der Kaufleute, der Weber

„Was der Mensch vor Gott ist, das ist er und nicht mehr.“

5. Oktober

Maria Faustina vom allerheiligsten Sakrament OLM (1905-1938)
Helena Kowalska gehörte der Kongregation der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit an. In ihren Visionen beauftragte sie Jesus, von ihm ein Bild zu malen, von dessen Heiligsten Herzen zwei Strahlen ausgehen. Das Bildnis des Barmherzigen Jesus trägt folgende Inschrift: “Jesus, ich vertraue auf dich.”

„Die glücklichste Seele ist jene,
die sich Gottes Barmherzigkeit anvertraut.“

6. Oktober

Bruno (11. Jh.)

Patronat: der Besessenen; gegen Pest

Bauernregel: “Bruno der Kartäuser treibt die Mäuse in die Häuser.”

7. Oktober

Rosenkranzfest

Gedenktag zwischen Krieg und Frieden

Der knapp 450-jährige Gedenktag geht auf viele „siegreiche“ kriegerische Auseinandersetzungen zurück.

„Eine besondere Bedeutung erhielt das Rosenkranzfest in der Zeit des Nationalsozialismus. Am Abend des Festes 1938 hatten sich überraschend viele katholische Jugendliche zur Rosenkranz-Andacht im Wiener Stephansdom versammelt – einige tausend, manche sprechen von zehntausend Jugendlichen, waren gekommen. In seiner Predigt griff der Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer – zuvor wegen seines unklaren Verhältnisses zu den Nazis in der Kritik – die nationalsozialistische Ideologie scharf an. Er rief den Jugendlichen zu: „Christus ist euer Führer!“ Seine Predigt gilt als Meisterstück impliziter Regimekritik und rührte die anwesenden Massen auf. So kam es nach der Andacht im Dom zu einer spontanen Jugenddemonstration. Die Reaktion der Nazis ließ nicht lange auf sich warten: Am Tag darauf verwüsteten Mitglieder der Hitlerjugend das Erzbischöfliche Palais und griffen Geistliche an, viele katholische Jugendführer wurden verhaftet.“ (katholisch.de)

9. Oktober

Dionysius von Paris (3. Jh.)
Patron: bei Hundebissen

„Wenn dein Sprechen nicht wertvoller ist als dein Schweigen,
dann schweige lieber.“

10. Oktober

Daniele Comboni (1831-1881)

Der Priester gründete den Missionsverein vom Guten Hirten; auf ihn geht die Wiederbelebung der Missionsarbeit in Zentralafrika zurück.

Heute arbeiten rund 3500 Ordensleute und Mitglieder des Säkularinstituts der Comboni-Missionare (MCCJ) in 40 Ländern in Afrika und Mittelamerika.

11. Oktober
„Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria“

Papst Johannes XXIII. (1881-1963)

Angelo Giuseppe Roncalli wurde 1958 zum Papst gewählt; er brachte frischen Wind in die Kirche („Aggiornamento“ = Verheutigung [der Kirche]). Nur 30 Tage nach seiner Wahl kündigte er das 2. Vatikanische Konzil an, welches zwischen 1962 und 1965 stattfand. Dessen Ende erlebte Johannes XXIII. jedoch nicht mehr.

Interessantes: Der unverweste Leichnam des Papstes ruht in einem Glassarg in einer Seitenkapelle des Petersdomes in Rom.

„Der Mensch ist nie so groß, als wenn er kniet.“

12. Oktober

Otto Müller (1870-12. Oktober 1944), Priester

1906 wurde er Präses der katholischen Arbeiterbewegung in der Diözese Köln und später für Westdeutschland.
Wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus und seiner Verbindungen zur Widerstandsgruppe des Attentats auf Hitler wurde er nach dem Attentat vom 20. Juli verhaftet. Er starb im Gefängnis Berlin-Tegel.
Seine Grabstelle ist nicht bekannt.                      

13. Oktober

Koloman (10./11. Jh.)

Der Ire befand sich auf einer Pilgerfahrt ins Heilige Land und wurde in der Gegend von Stockerau (nordwestlich von Wien) wegen seiner fremden Sprache als Verdächtiger festgenommen und an einem Baum aufgehängt. Nach seinem Tod wurde er bald in Österreich, Böhmen und Ungarn verehrt. Sein eigentlicher Gedenktag ist der 17. Juli, im österreichischen Raum jedoch der 13. Oktober.

Patronat: von Melk, der zum Tod durch den Strang Verurteilten, der Reisenden, des Viehs, gegen Krankheiten, gegen Unwetter, Feuergefahren, Ratten- und Mäuseplagen, gegen die Pest

Bauernregel: “Heiliger Koloman schick mir einen braven Mann.”

14. Oktober

Kalixtus I. (2./3. Jh.)

Der ehemalige Sklave wurde 199 zum Diakon geweiht und erhielt die Aufgabe, die christlichen Katakomben an der Via Appia zu verwalten. Trotz des Widerstandes des angesehenen und gelehrten Priesters Hippolyt wurde er vom Volk und vom Klerus Roms 217 zum Papst gewählt.
Er führte die Kirchenmalerei ein und erlaubte es hochgestellten Frauen, die Ehe mit Sklaven einzugehen.

Burkhard (7./8. Jh.)

Der Missionsbegleiter von Bonifatius – auch Burkard genannt – war erster Bischof von Würzburg. Sein Gedenktag ist der 2. Februar, im deutschsprachigen Raum jedoch der 14. Oktober.

Patronat: gegen Gelenkkrankheiten, Rheumatismus, Stein- und Nierenleiden sowie Lendenschmerzen

Bauernregeln: “Ist St. Burkhard trübe, kommt kein Zucker in die Rübe.”
“Sankt Burkhardi Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.”

15. Oktober

Theresia von Ávila (1535-1582)

Der Karmelitin wurden mystische Erfahrungen zuteil. Mit leidenschaftlicher Hingabe, Organisationstalent und Humor, den sie von ihrem jüdischen Großvater geerbt hatte, erneuerte sie den Karmeliterorden. Höchste Berühmtheit erlangte Theresia durch ihre Schriften, noch niemand vor ihr hatte das mystische Leben so deutlich und ausführlich beschrieben. Alle ihre Bücher sind von klassischer Sprache; eines der berühmtesten ist „Die Seelenburg“. In Spanien wird sie „Seraphische Mutter“ und „Doctora mystica“ genannt.
1970 wurde sie von Papst Paul VI. als erste Frau zur Kirchenlehrerin erhoben.

Patronin der Bortenmacher, von Spanien, für ein innerliches Leben, in geistlichen Nöten

Bauernregel: “Zu St. Theres’ beginnt d’Weinles’.”

16. Oktober

Hedwig (Jadwiga) von Andechs (1174-1243)

Sie gebar sieben Kinder und förderte als Landesherrin Christentum und Kultur in Schlesien. Wie ihre Nichte, die hl. Elisabeth (19.11), sorgte sie für Arme und Kranke.

Patronin: von Schlesien, Polens, der Kathedrale von Berlin

Gallus (um 640)

Am Mühletobel südlich des Bodensees baute Gallus sich in der Wildnis eine Klause. Er wurde zum begehrten Ratgeber bei Volk, Adel und Klerus. 720 entstand aus der Zelle mit seinem Grab das Kloster St. Gallen, in dem die Benediktinerregel eingeführt wurde und das die Kultur des Abendlandes maßgeblich beeinflusste.

Darstellung: mit Wanderstab, mit Bär

Patronat: der Gänse, Hühner und Hähne (gallus = Hahn), der Fieberkrankheiten

Marguerite-Marie Alacoque (22. Juli 1647-17. Oktober 1690)

Patronat: an Kinderlähmung leidende, Waisen, Verehrer:innen des Herzens Jesu

„Das Herz Jesu verehren, heißt nicht so sehr Gebete sprechen,
als sich seinen Tugenden gleichförmig machen.“

Bauernregeln: “Nach dem Sankt Gallus-Tag nichts mehr im Garten bleiben mag.”
“Sankt Gallen lässt den ersten Schnee fallen.”
“Wenn Gallus kommt, hau ab den Kohl,
er schmeckt im Winter trefflich wohl.”

17. Oktober

Ignatius von Antiochien (35-117)

Vom Schüler des Apostels Johannes sind noch sieben Briefe erhalten; er setzt sich darin unter anderem für die Einheit der Gemeinden ein.

Er wurde im Kolosseum in Rom wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen; im Angesicht des Todes soll Ignatius ausgerufen haben: „Ich bin der Weizen Christi, ich muss durch die Zähne der Tiere gemahlen werden, um als reines Brot befunden zu werden.“

Attribute: als Greis mit Bart mit Löwen

Patronat: gegen Halsschmerzen, Ausschlag

Johannes von Lykopolis (305-394)

Er soll Wundertaten vollbracht und Prophezeiungen gemacht haben.
Viele Pilger – auch Hieronymus und Augustinus – kamen zu Johannes; er beriet sie seelsorgerlich durch ein Fenster in seiner Höhle und heilte durch die Gabe von gesegnetem Öl.

18. Oktober

Lukas, Evangelist (1. Jh.)

Lukas war Arzt in Antiochien. Zwischen 50 und 51 begleitete er den Apostel Paulus auf zwei Missionsreisen. Er gilt als der Verfasser des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte. Im Gegensatz zu den anderen Evangelien spielen bei ihm die Barmherzigkeit Gottes, die Liebe Jesu zu den Armen und Sündern, die Bedeutung des Gebetes sowie der Heilige Geist eine große Rolle. Lukas starb mit über 80 Jahren vermutlich in Böotien in Griechenland.

Attribute: Evangelium, Stier, Marienbild, Arztgeräte

Patron der Ärzte, Chirurgen, Kranken, Künstler:innen, Bildhauer:innen, Notar:innen, der Goldschmiede, Buchbinder, der christlichen Kunst, des Viehs, der Metzger und der Wetters

Bauernregel: “Sankt Lukas Evangelist, bringt Spätroggen ohne Mist.”

19. Oktober

Johannes (Jean) de Brébeuf und Isaak Jogues (17. Jh.)

Johannes und Isaak wirkten als Jesuitenmissionare bei den Indianerstämmen der Huroren und Irokesen in Kanada. De Brébeuf errichtete beim Indianerstamm der Huroren in Kanada mehrere Missionsstationen und verfasste für ihre Sprache ein Wörterbuch und eine Grammatik.

20. Oktober

Wendelin (6./7. Jh.)

Er war ein iroschottischer Königssohn, der wegen seiner religiösen Neigung von seinem Vater gezwungen wurde, Schafe zu hüten.

Patron der Hirten, Bäuerinnen und Bauern, des Viehs, für gedeihliche Witterung, gute Ernte, bei Viehseuchen, der Felder

Bauernregeln: “Um Sankt Wendelin geht der schöne Herbst dahin.”
“Sankt Wendelin verlass uns nie, schirm unsern Stall, schütz unser Vieh.”

21. Oktober

Ursula von Köln (3./4. Jh.)

Ursula fiel wohl zusammen mit ihren „11000“ Gefährtinnen im 4. Jh. der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian zum Opfer; diese Zahl beruht auf einem Übersetzungsfehler – es waren wohl 11 Gefährtinnen.
Die Legende berichtet, dass Ursula die Stadt Köln von der Belagerung durch die Hunnen befreit haben soll.

Patronin der Lehrerinnen, der Jugend, um gute Heirat und guten Ehestand, in Kriegszeiten, bei Kinderkrankheiten, der Erzieher*innen, gegen die Qualen des Fegefeuers, in Kriegszeiten

Bauernregeln: “Sankt Ursulas Beginn zeigt auf den Winter hin.”
“Sankt Ursel, o Graus, zieht die Bäume aus.”
“Sankt Ursula will uns sagen, bald könnt` das Feld Schnee tragen.”

22. Oktober

Johannes Paul II

Karol Wojty´la setzte sich während seiner Amtszeit unter anderem für die Aussöhnung zwischen den Religionen ein und initiierte die Weltjugendtage.

Patron der Bergretter

„Ganz dein. – Totus Tuus.“

23. Oktober

Severin von Köln (4. Jh.)

Patronat: gegen Unglück und Trockenheit, für gute Witterung, von Köln, der Weber
Bauernregel: “Wenn´s Sankt Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält´”

24. Oktober                        

„Fest des Heiligen Erzengels Raphael“

Antonius Maria Claret (1807-1870)

„Bewahre, soweit du kannst, Schweigen, Bescheidenheit,
innere Sammlung, Liebe zum Nächsten.“

25. Oktober

Ludwig III. (1109-1185) – Graf von Arnstein

Im Kloster Arnstein, das als einziges von Ludwigs Klostergründungen bis heute erhalten blieb, lebten seit 1919 und noch bis Ende 2018 die „Arnsteiner Patres“.

Crispinus und Crispinianius (3./4. Jh.)

Die Schuhmacher und Missionare sollen den Armen unentgeltlich Schuhe gemacht haben. Im Wiener Volksmund gibt es für eine hagere, magere Person die Bezeichnung “Krispindl”. Sie erlitten den Märtyrertod.

Patronat: der Schuhmacher, Sattler, Gerber, Schneider, Weber, Handschuhmacher

Bauernregel: “Mit Krispin sind alle Fliegen dahin.”

26. Oktober

Josephina Leroux (1747-1794)

Sie trat dem Ursulinnenorden bei und wurde wegen ihres Glaubens während der Französischen Revolution gefangen genommen und enthauptet.

Albin (Witta = Hwita = „der Weiße“) (um 700- nach 760)

Bauernregel: „Warmer St. Albin bringt fürwahr stets einen kalten Januar.“

27. Oktober

Wolfhard von Augsburg (1070-1127)

Patron der Sattler

28. Oktober

Judas Thaddäus und Simon Zelotes (Apostel) 1. Jh.

Judas Verehrung litt lange darunter, dass er oft mit Judas dem Verräter verwechselt wurde. Er verkündete in Mesopotamien das Evangelium.

Simon war vor seiner Berufung zum Apostel Anhänger der jüdischen Partei der Zeloten, die gegen die römische Herrschaft im Land kämpfte; später hat er in Palästina, Ägypten und Persien das Evangelium verkündet.

Patronate

Judas Thaddäus: in der Aussichtslosigkeit

Simon Zelotes: Waldarbeiter, Maurer, Weber

Bauernregeln: “Simon und Juda, die heiligen Herrn, sitzen am warmen Ofen gern.”
“Simon und Judas, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.”
“

29. Oktober

Helene Kafka (1894-1943)

Nach Eintritt bei den „Franziskanerinnen der christlichen Liebe“ in Wien hieß sie fortan Schwester Maria Restituta. Im Krankenhaus Wien-Mödling arbeitete sie sich bis zur ersten Operationsschwester hoch. Sie verurteilte den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich und stand in ihrem Bekanntenkreis im Mittelpunkt des Widerstandes gegen den Naziterror. Am 18. Februar 1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet, am 19. Oktober vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und in der Nacht auf den 30. März 1943 in Wien enthauptet.

30. Oktober

Bernhard Schwentner (1891-1944)

Der wegen seiner Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit besonders angesehene Priester war den Nationalsozialisten missliebig. 1943 wurde er von einem Spitzel der Gestapo wegen angeblich staatsfeindlicher Äußerungen angezeigt und am 21. Oktober 1943 verhaftet. Obwohl Schwentner sich in der Zeit als Militätgeistlicher sehr eingesetzt und Freunde unter den Offizieren hatte, trat keiner für ihn ein. Die Bemühungen des Bischofs von Osnabrück, Herrmann Wilhelm Berning, um die Freilassung blieben erfolglos. Von der Haftzeit und der Zeit bis zur Hinrichtung wird berichtet, er habe diese in Ruhe und Abgeklärtheit „in der Nachfolge Jesu Christi“ angenommen und ein Gedicht verfasst. Das Todesurteil habe wohl schon anfänglich festgestanden. Am 15.09.1944 wurde Pfarrer Bernhard Schwentner vom Volksgerichtshof wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und am 30. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.

Stolpersteinverlegung in Neustrelitz, Strelitzer Straße 28a (Wikipedia)

31. Oktober

Wolfgang von Regensburg (924-994)

Der Benediktiner Wolfgang setzte sich für eine gute Bildung ein und förderte das geistliche Leben im Klerus und im Volk, es entstanden Schulen und Klöster.

Patronat: der Schiffer, Köhler, Bildhauer, bei Lähmungen und Schlaganfall, für das Gedeihen des Viehs,

Bauernregel: “St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.”

Entdecker-Spaziergang am 27. September

Einverleibung von Eglosheim
Entdecker-Spaziergang am 27.09.
Auch unsere Kirchengemeinde ist dabei!
Nach dem Caritas-Sonntaggottesdienst um 10 Uhr in St. Thomas Morus gibt es von 11-17 Uhr die Möglichkeit, am Hirschberglädle bei Getränken und Häppchen eine Pause zu machen und sich zu stärken, inder Kirche ein wenig Ruhe zu finden und vor allem auch dort unter Begleitung von Pfarrer Schöpe den Glockenturm zu ersteigen und mal eine Glocke anzuschlagen.

Dieses Angebot wird regelmäßig im Laufe des Tages wiederholt. Wir freuen uns auf viele Interessierte „Entdecker“

Kirchen-Kalendarisches im Mai

Der Maienkönigin – Mutter Maria – geweiht

Bauernregel: „Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.“

1. Mai

Heiliger Josef der Arbeiter

Diesen Gedenktag am weltweiten Tag der Arbeit führte Papst Pius XIII. 1955 ein, um Josef als Ernährer der Heiligen Familie zu ehren und die Würde der menschlichen Arbeit zu betonen.

Jeremias (7. Jh. v. Chr.)

Der Prophet zog sich den Zorn der Priesterschaft zu, als er den Standpunkt vertrat, ein rechtschaffenes Leben sei wichtiger als die korrekte Befolgung der religiösen Riten.

2. Mai

Heiliger Athanasius von Alexandrien (300 – 373)

„Der auferstandene Christus macht das Leben der Menschen zu einem ununterbrochenen Fest des Glaubens.“

3. Mai Fest der Auffindung des Heiligen Kreuzes
Wie der hl. Ambrosius berichtete, wird an diesem Tag das Andenken an die Auffindung des heiligen Kreuzes durch Kaiserin Helena im Jahr 320 begangen.

Philippus der Apostel und Jakobus der Jüngere (1. Jhd.)
Patronat: Konditoren

Bauernregel: „Phillip und Jakob nass, machen dem Bauern Spaß“

4. Mai

Monika (4. Jhd.)
Sie ist die Mutter des Hl. Augustinus, dem Kirchenlehrer
Patronat: Mächtige Fürbitterin für Frauen und Mütter, welche sich um die Seelen ihrer Männer und Kinder sorgen

Florian von Lorch (2./3. Jhd.)
Florian zählt zu den Vierzehn Nothelfern und wird besonders in Österreich als der erste Märtyrer verehrt.

Patron gegen Feuer und Brandgefahren

Bauernregel: „Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut setzen kann.“

5. Mai

Franz Tendler (1820-1902)

Priester, Mönch

Ab 1854 wirkte er als Jugendseelsorger,
bald wurde Tendler als „Apostel der Jugend“ in Wien bekannt.

6. Mai

Franc,ois de Montmorency-Laval (17./18. Jh.)

Die Diözese des Missionsbischofs reichte vom St.-Lorenz-Strom bis zum Golf von Mexiko. Er kämpfte gegen den Verkauf von Alkohol an die Indianer.

7. Mai
Boris (9./10. Jh.)

Während seiner Amtszeit als Fürst führten Kyrillos und Methodios in Bulgarien die slawische Liturgie ein.

8. Mai Fest der Erscheinung des Heiligen Erzengels Michael

Achatius von Byzanz (3./4. Jh.)

Er diente als Hauptmann im römischen Heer in Thrakien. Wegen seines Glaubens wurde er gefoltert. Nach der Legende wurde Achatius´ Leichnam in einem Sarg ins Meer geworfen, aber der Sarg ging nicht unter. Die Meeresströmung brachte ihn bis zur Küste Kalabriens. Seine Reliquien liegen in Hirsau und Weingarten in Württemberg. Nach einer weiteren Legende bekannten sich noch 10.000 seiner Soldaten zum Christentum.
Seit Mitte des 15. Jh. gehört er zu den 14 Nothelfern.

Attribute: Soldat mit Dornenzweig und Dornenkranz, mit Schwert, Streitaxt oder Lanze

Patronat: der Soldaten; gegen Kopfweh; in Todesängsten und ausweglosen Lagen; für Stärkung in Zweifeln

Bauernregel: „An Achaz warmer Regen, bedeutet Früchtesegen.“

9.Mai

Europatag

Als Europatag werden zwei Tage im Jahr bezeichnet, an denen ein Feiertag für die Europäische Einigung begangen wird: Der 5. Mai erinnert an die Gründung des Europarates 1949, während man am 9. Mai der Schumann-Erklärung von 1950 und damit der Ursprünge der Europäischen Union gedenkt. (Wikipedia)

11. Mai

Heiliger Mamertus (5. Jhd.)

In verschiedenen Gegenden wird Mamertus zu den Eisheiligen gerechnet.

Er führte Drei Bittgänge an den Tagen vor Christi Himmelfahrt ein.
Die Prozessionen erflehen göttliche Hilfe oder dienen der Abwendung von Gefahren wie Erdbeben, Feuersbrünsten etc.

Bauernregel: „Der heilige Mamerz, der hat von Eis ein Herz;
Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif;
Servatius´ Hund er Ostwind ist – hat schon manch´ Blümlein totgeküsst;
und zum Schluss, da fehlet nie, die eisigkalte Sophie.“

12. Mai

Heiliger Pankratius (3./4. Jhd.) – Eisheiliger

Bauernregel: „Pankraz muss vorüber sein,
will man vor Nachtfrost sicher sein.“

13. Mai

Heiliger Servatius (4. Jhd.) – Eisheiliger

Seit 1829 finden die Wallfahrten zu Ehren des Servatius wieder im Sieben-Jahres-Rhythmus statt, zuletzt 2018.

Bauernregel: „War vor Servatius kein warmes Wetter,
wird es nun von Tag zu Tag netter.“

Selige Juliana von Norwich, Mystikerin – Philosophin (14. – 15. Jh.)
Die Reklusin erlebte während einer schweren Erkrankung 16 mystische Eröffnungen über das Leben Jesu Christi und die Heilige Dreieinigkeit. 1293 diktierte sie ihrem Schreiber das Buch „Offenbarungen der göttlichen Liebe“, das älteste englischsprachige Buch einer Frau, in dem ihre fundierten biblischen und theologischen Kenntnisse deutlich werden. Darin dachte sie auch über die „mütterliche Natur“ Gottes nach. (heiligenlexikon.de)

„Alles wird gut sein und alle werden gut sein und alle Art von Dingen wird gut sein.“

14. Mai

  1. „Christi Himmelfahrt“

Bitttage: Die heute noch in Regionen des deutschsprachigen Raumes praktizierten Bitttage, z. T. mit Bittprozessionen (Flurumgängen), finden an einem oder mehreren Tagen vor Christi Himmelfahrt statt. Ursprünglich ging es dabei vor allem um die Abwendung von Naturkatastrophen wie Missernten, Gewitter- und Hagelschäden, Erdbeben, Seuchen, aber auch Krieg.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat dies zusammenfassend so ausgedrückt, dass alle „wesentlichen Bereiche und Gefährdungen des gegenwärtigen Lebens“ berücksichtigt werden sollen.

Neben dem Charakter des Bittens haben diese Bitttage bzw. Prozessionen auch Bußcharakter. Auch wenn man heute z. B. Naturkatastrophen nicht mehr als Folgen menschlicher Schuld und Verwirkung des göttlichen Segens ansieht, gibt es für wesentliche Bereiche und Gefährdungen des menschlichen Lebens einen Zusammenhang zwischen einem Leben ohne Umkehr, Buße und Verzicht und dem Unheil bis hin zu den globalen Auswirkungen eines verschwenderischen und selbstsüchtigen Lebensstiles. (Herder.de)

Bauernregel: „Mit Himmelfahrtsregen gibt Gott zum zweiten Male Segen.“

Heiliger Bonifatius von Tarsus (2./3. Jhd.) – Eisheiliger

Bonifatius von Tarsus ist nicht zu verwechseln mit Bonifatíus, dem Apostel der Deutschen.

Bauernregel: „Wer seine Schafe schert vor Bonifaz´,
dem ist die Woll´ lieber als das Schaf.“

15. Mai

Heilige Sophia von Rom (2./3.Jhd.)– Eisheilige

Patronin für gutes Wachstum der Feldfrüchte, gegen Spätfröste.

Als letzte der Eisheiligen wird sie auch die „kalte Sophie“ genannt.

Bauernregeln:„Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.“
„Die kalt´ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.“

16. Mai

Johannes Nepomuk (14. Jhd.)

Der Legende nach wurde er von der Karlsbrücke in die Moldau geworfen, weil er das Beichtgeheimnis nicht brechen wollte.

Patron der Beichtväter, Priester, Verschwiegenheit – gegen Wassergefahren

Bauernregeln: „Lacht zu Nepomuk die Sonne, gerät der Wein zur Wonne.“
„Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass uns ein gutes Frühjahr lacht.“

21. Mai

Hermann Josef von Steinfeld (12. / 13. Jhd.)

Patron der Mütter und Kinder

Er wird auch als „Apfelheiliger“ verehrt, deshalb legen Pilger oft Äpfel auf sein Grab.

22. Mai

Rita von Cascia (14./15. Jhd.) eigentlich: Margherita Lotti Mancini

An ihrem Gedenktag werden bis heute die sog. „Rita-Rosen“ geweiht.

Patronin in aussichtslosen Anliegen und Examensnöten

24. Mai

Pfingstsonntag

Bauernregeln: „Pfingstregen – Weinsegen“
„Nasse Pfingsten, fette Weihnacht.“

Esther (485-465 v. Chr.)

Retterin des jüdischen Volkes

Bauernregel: „Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbestern.“

Pfingstmontag

25. Mai

Urban (7. Jhd.)

Glaubensbote bei Heilbronn

Patron der Weingärtner

Bauernregeln: „Danket Sankt Urban, dem Herrn, er bringt dem Getreide den Kern.“
„Hat der Urbanstag schön Sonnenschein, verspricht er viel und guten Wein.“

26. Mai

Philipp Neri (16. Jhd.)

Seine heitere und volksnahe Art und Predigtform brachten ihm den Beinamen
„der lachende Heilige“ ein.

Patronat: gegen Unfruchtbarkeit der Frauen, der Humoristen

„Warum soll Gott nicht lachen dürfen?“

28. Mai

Otto Neururer (1882 – 30. Mai 1940 im KZ Buchenwald)

Der Priester wurde als zwölftes Kind des Müllers Alois und dessen Ehefrau Hildegard geboren.

Weil er einer jungen Frau von einer Eheschließung mit einem aus der Kirche ausgetretenen Nationalsozialisten abriet, wurde er im Dezember 1938 von der Gestapo verhaftet und 1939 in das KZ Dachau und später in das KZ Buchenwald gebracht. Noch im Konzentrationslager wirkte er als Seelsorger. Obwohl religiöse Handlungen im Lager strengstens verboten waren, begannen Otto und sein Mitbruder Matthias Spanlang den Glaubensunterricht für einen Mithäftling mit Taufwunsch. Als dies bekannt wurde, hängte man Neururer nackt und kopfüber an den Füßen auf, bis nach 34 Stunden der Tod qualvoll, infolge übermäßigen Blutandrangs im Kopf, eintrat.


30. Mai

Heilige Johanna von Orleans (15. Jh.)

„Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand.
Auf ihn alleine verlasse ich mich.“

31. Mai: Visitatio – „Heimsuchung Mariä“ (seit 2. Vatikanischem Konzil)

  1. Patronilla (1./2. Jh.) Nach einer Legende soll sie die Tochter des Apostels Petrus gewesen sein. Patronat: von Rom und Frankreich, Bergbewohnern und Reisenden in den Alpen, von Pilgern, gegen Fieber Bauernregel: „Wer Hafer sät an Petronell, dem wächst er gut und wächst er schnell.“
    „Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell.“

Dreifaltigkeitssonntag

Dominica Sanctissimae Trinitatis ist der Auftakt für die „normalen“ Sonntage nach der Osterzeit, wird also am Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Bei dem Fest geht es um ein entscheidendes Geheimnis des Christentums. Man begegnet der Dreifaltigkeit Gottes im täglichen Leben durch das Kreuzzeichen. Der dreieinige Gott ist die Verbindung aus Gottvater, Gottessohn und Heiligem Geist. Diese drei sind gleichwertige Personen, vereint in einem gemeinsamen Wesen. Keine der drei Personen wird über eine der anderen gestellt oder mehr verehrt.
Der Dreifaltigkeitssonntag wird neben anderen Festen wie Fronleichnam oder dem Herz-Jesu-Fest zu den sogenannten Ideenfesten gezählt, die eines Glaubensinhalts geenken.

Die Vereinigung ist so stark, dass Jesus sogar sagt, er sei im Vater und der Vater in ihm. (Joh 10,38)
Der Heilige Geist wiederum ist die Verbindung zwischen Gott und Jesus und außerdem Beistand für die Menschen. (Joh 14,26; Joh 15,26) (katholisch.de)

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